- 50 GB Speicherplatz
- 4 GB RAM
- 1 Anzahl vCore
-
1,4Sehr Gut 01/2026
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Ausschreibung startenEin vServer ist meist der günstigste Einstieg in einen eigenen Windows Server 2025: Du teilst dir die Hardware mit anderen Kunden, betreibst aber dein eigenes System. Der größte Unterschied zwischen den Tarifen liegt nicht in der Technik, sondern bei der Lizenz. Bei manchen Angeboten ist Windows Teil des Tarifs, bei anderen bringst du die Lizenz selbst mit.
Windows Server 2025 ist seit dem 1. November 2024 verfügbar. Microsoft nennt als Ende des Mainstream-Supports den 13. November 2029, der erweiterte Support läuft bis zum 14. November 2034. Bei Windows Server 2022 ist der Mainstream-Support dagegen schon beendet. Eine allgemeine Einordnung ohne Festlegung auf eine Version findest du in unserem Überblick zu Windows vServern.
Auf einem vServer laufen mehrere virtuelle Maschinen auf demselben Host. CPU, Arbeitsspeicher und Datenträger sind dir zwar zugeteilt, die Leistung kann aber je nach Tarif und Auslastung des Hosts schwanken. Für viele kleinere Windows-Projekte reicht das aus:
Für den Betrieb eines einzelnen vServers sind vor allem die Änderungen bei der Verwaltung interessant. Die vollständige Liste steht in Microsofts Übersicht, zum Abgleich mit der Vorversion helfen dir unsere Neuerungen von Windows Server 2022.
| Komponente | Minimum laut Microsoft |
|---|---|
| Prozessor | 1,4 GHz, 64 Bit, mit SSE4.2 und POPCNT |
| RAM | 2 GB, mit Desktop Experience 4 GB empfohlen |
| Speicher | 32 GB als absolutes Minimum |
| Netzwerk | Ethernet-Adapter mit 1 Gbit/s |
Diese Werte gelten nur für die Installation. Microsoft nennt ausdrücklich keine allgemeine Empfehlung, weil der Bedarf von Rollen und Anwendungen abhängt. Ein Tarif mit 2 GB RAM liegt also genau am Minimum. Wenn du mit der grafischen Oberfläche arbeiten willst, plane mindestens 4 GB ein und addiere den Bedarf deiner Anwendung. Beim Speicher kommen Updates, Protokolle und Daten hinzu. Server Core benötigt rund 4 GB weniger Platz als die Installation mit Desktop Experience, hat aber keinen Desktop. Du verwaltest es per Kommandozeile, PowerShell oder aus der Ferne.
Hier unterscheiden sich die Angebote am stärksten. In unserem Vergleich findest du (Stand: November 2026) vor allem diese Varianten:
Der niedrigste Preis in der Liste sagt deshalb wenig über die Kosten eines betriebsbereiten Windows-Servers aus. Öffne die Tarifdetails und vergleiche den Gesamtpreis aus Server, Lizenz, Einrichtung und Laufzeit. Einige Preise sind zudem Vergleichspreise bei zwölf Monaten Laufzeit oder gelten nur für die ersten Monate.
Eine vorhandene Lizenz lässt sich nicht automatisch auf jedem gemieteten Server nutzen. Für den Betrieb bei externen Dienstleistern nennt Microsoft unter anderem den Flexible Virtualization Benefit, der Abonnementlizenzen oder aktive Software Assurance voraussetzt. Kläre vor der Bestellung mit Anbieter und Lizenzgeber, was für deinen Fall gilt.
Greifen Personen oder Geräte direkt auf den Server zu, verlangt Microsoft außerdem Client Access Licenses (CALs). Ausgenommen sind unter anderem öffentliche Web-Workloads. Für Remote Desktop Services kommen zusätzliche CALs hinzu. Prüfe bei einem Tarif mit Lizenz, was davon abgedeckt ist.
Microsoft unterstützt direkte In-Place-Upgrades von Windows Server 2012 R2 und neuer. Von 2019 und 2022 ist das auch als Feature-Update über Windows Update möglich. Auf einem vServer entscheidet aber der Anbieter mit: Laut Microsoft unterstützen nur einige Cloud-Anbieter solche Upgrades. Frage also vorher nach, ob dein Tarif das zulässt.
Oft ist ein zweiter vServer der sicherere Weg. Du richtest Windows Server 2025 frisch ein, testest deine Anwendung und ziehst erst danach um. Für jedes Upgrade brauchst du eine passende Lizenz der Zielversion, und vor dem Umstieg gehört eine Sicherung dazu. Falls deine Software für 2025 noch nicht freigegeben ist, kannst du übergangsweise einen vServer mit Windows Server 2019 vergleichen. Dessen erweiterter Support endet allerdings schon am 9. Januar 2029.
Ohne Managed-Service liegt der Betrieb des Systems meist bei dir. Plane regelmäßige Updates und Neustarts fest ein und beschränke den Fernzugriff auf das, was du wirklich brauchst. Bei den Backups lohnt sich ein genauer Blick: Manche Tarife enthalten automatische Sicherungen, bei anderen richtest du sie selbst mit eigener Software ein. Windows Server Backup gehört zum Lieferumfang des Betriebssystems. Eine Kopie außerhalb des vServers schützt zusätzlich, wenn das System selbst ausfällt.
Wenn du Ressourcen häufiger anpassen willst, lohnt sich ein Blick auf Cloud-Server mit Windows Server 2025. Brauchst du planbare Leistung ohne geteilte Hardware, passt ein Root Server mit Windows Server 2025 besser.
Das hängt vom Tarif ab. Einige Anbieter schließen die Lizenz ausdrücklich aus oder erlauben Windows nur mit einer eigenen Lizenz. Die Angabe steht in den Tarifdetails oder beim Anbieter.
Microsoft nennt 2 GB als Minimum und empfiehlt für die Desktop Experience 4 GB. Der tatsächliche Bedarf hängt von deinen Rollen und Anwendungen ab.
Der Mainstream-Support läuft bis zum 13. November 2029, der erweiterte Support bis zum 14. November 2034.
Technisch geht das ab Windows Server 2012 R2, sofern dein Anbieter In-Place-Upgrades unterstützt. Wenn nicht, richtest du einen neuen Server ein und ziehst um.
Ein vServer mit Windows Server 2025 ist eine gute Wahl für kleinere Windows-Projekte mit überschaubarem Ressourcenbedarf und langem Supportzeitraum. Vergleiche aber nicht nur den Monatspreis: Entscheidend sind die Lizenz, ausreichend RAM und die Frage, wer sich um Updates und Backups kümmert.
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