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Webhosting vs. Dedizierter Server: Welche Unterschiede gibt es?

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |12.09.2022

webhosting vs dedizierter server unterschiedeDer Ressourcenbedarf von Webprojekten ist sehr unterschiedlich. Mit einem breit gefächerten Angebot versuchen Hosting-Provider für jeden Anwender das passende Produkt zur Verfügung zu stellen. Die Spanne reicht dabei vom Shared Webhosting bis zu einem dedizierten Server. Kunden stehen nun vor der Entscheidung, welches Angebot für sie das Beste ist. Ein dedizierter Server ist sehr viel teurer als ein Webspace. Doch wo genau liegen die Unterschiede und für welche Projekte sind die jeweiligen Produkte geeignet?

Was ist ein Webhosting?

Beim klassischen Shared-Webspace Webhosting buchen Kunden einen fest vordefinierten Speicherplatz auf einem Server (Webspace). Dabei sind das Betriebssystem und verschiedene Programme bereits durch den Provider vorinstalliert. Die Administration des zur Verfügung gestellten Webspace erfolgt über eine grafische Benutzeroberfläche. Damit kann der Kunde wenige Einstellungen und Konfigurationen wie

  • die Wahl der PHP-Version, sofern der Provider mehrere Versionen installiert hat,
  • die Einrichtung von Cron-Jobs oder
  • die Einbindung von Domains und Subdomains

vornehmen.

Der Zugriff auf das Webhosting ist in der Regel aber auch über SSH oder FTP möglich. Somit können Dateien und Applikationen unkompliziert abgelegt oder installiert werden.

Ein großer Vorteil von Webhosting-Angeboten liegt darin, dass sie für den Kunden wenig Verwaltungsaufwand bedeuten. Wartung, Updates oder Backups werden vom Provider übernommen. Dadurch ist die Funktionsfähigkeit des Servers und damit die Erreichbarkeit des Webprojekts jederzeit sichergestellt.

Außerdem ist Webhosting sehr preisgünstig und bereits für weniger als 10 Euro im Monat zu bekommen. Das macht diese Lösung vorrangig für Privatanwender oder Start-ups lukrativ, die kleinere Websites betreiben und wenig Anforderungen an die Ressourcen oder die Softwareumgebung stellen. Denn darin liegt ein erheblicher Nachteil von Shared Webspace.

Typischerweise teilen sich bei Webhosting-Angeboten verschiedene Kunden einen Server. Das heißt, ihnen stehen die Ressourcen des Systems gemeinsam zur Verfügung. Das kann zu deutlichen Leistungsschwankungen führen. Zudem sind die Ressourcen sehr begrenzt. Die Softwareumgebung des Systems ist determiniert und erlaubt nur sehr limitierte Anpassungen.

Wem diese Rahmenbedingungen nicht mehr genügen, für den ist hingegen ein dedizierter Server die bessere Wahl.

 

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Was ist ein dedizierter Server?

Anders als beim Webhosting steht ein dedizierter Server dem Kunden allein und exklusiv zur Verfügung. Dabei gibt zwei verschiedene Lösungen:

  • ein dedizierter vServer
  • ein dedizierter Root Server

Beiden Systemen ist gemeinsam, dass sie dem Anwender mehr Freiheiten und Ressourcen bieten als ein Shared Webhosting Paket. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den Alternativen, die wir im Folgenden aufzeigen.

Dedizierter vServer

Ein dedizierter Server ist etwas kostenintensiver als ein Shared Webspace. Wer dabei Kosten sparen möchte und keinen Zugriff auf das Betriebssystem benötigt, ist mit einem vServer gut beraten.

Ein virtueller dedizierter Server ist eine Softwareumgebung, die mittels eines Hypervisors die Hardware virtualisiert. Dabei gibt es zwei Typen von Hypervisoren.

Der Typ 1 ist direkt auf der Hardware installiert. Dadurch kann er über sämtliche Ressourcen verfügen und sie den einzelnen virtuellen Maschinen zuweisen. Diese Lösung ist deutlich performanter als ein Hypervisor des Typs 2.

Ein Hypervisor des Typs 2 ist auf der Ebene des Betriebssystems installiert. Damit besteht eine Art Zwischenschicht und der Hypervisor kann nur die Ressourcen verwalten, die das Betriebssystem ihm zuteilt.
Welcher Hypervisor die Basis für den vServer bietet, kann beim Provider erfragt werden.

Grundsätzlich verhält sich ein virtueller dedizierter Server genauso wie ein Bare Metal Server. Der Anwender kann die Serverumgebung frei anpassen, was bedeutet, dass grundlegende Serverkenntnisse nötig sind.

Somit eignet sich ein virtueller dedizierter Server vor allem für komplexere Shopsysteme oder Online-Portale, die kommerziell genutzt werden sollen. Mit dem etwas höheren Preis erlangen Anwender auch eine größere Freiheit und eine deutlich bessere Performance als bei Webhosting-Angeboten.

 

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Root-Sever

Wer den vollen Zugriff auf das Hostsystem benötigt, für den führt kein Weg an einem Root-Server vorbei. Hierbei handelt es sich um einen echten dedizierten Server, bei dem sämtliche Programme, das Betriebssystem inklusive Kernel sowie die Hardware-Komponenten frei konfiguriert werden können. Ein dedizierter Server mit Root-Rechten bietet dem Anwender ein hohes Maß an Flexibilität, aber auch an Verantwortung.

Kunden, die sich für eine solche Lösung entscheiden, sollten fortgeschrittene Serverkenntnisse aufweisen, da sie die Administration des gesamten Systems selbst übernehmen müssen. Updates, Backups, Sicherheitspatches sowie sämtliche Konfigurationen liegen in ihrer Verantwortung. Das bietet ein hohes Maß an Freiheit, kann aber auch zum Absturz des gesamten Systems führen und den Zugang zu wichtigen Daten unwiderruflich zerstören.

Wer sich jedoch die Verwaltung des Systems zutraut und auch bereit ist, den höheren Preis zu bezahlen, erhält eine Serverumgebung, mit der er jedes komplexe Projekt umsetzen kann.

 

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Managed Server

Ein dedizierter Server verlangt dem Anwender deutlich mehr Verwaltungsaufwand ab, als ein Webhosting-Paket. Das haben Hosting-Provider erkannt und bieten für die meisten Server-Varianten einen Managed Service an. Das beutetet, dass die Kunden die Vorzüge eines eigenen Servers nutzen können, ohne sich um die Administration kümmern zu müssen. Diese übernimmt der Provider gegen eine monatliche Gebühr.

Gerade für kommerzielle Anwender besteht der Vorteil dieser Lösung darin, dass sie ihren Fokus auf die Prozesse richten können, die Umsatz generieren und sich um die Verwaltung des IT-Systems nicht bemühen müssen. Somit wird ein dedizierter Server auch für Unternehmen zugänglich, denen der Leistungsumfang eines Shared Webspace nicht ausreicht, dabei aber keinen Software-Experten beschäftigen können oder wollen.

 

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Webhosting vs. dedizierter Server: Was eignet sich für welches Projekt?

Bei der Entscheidung Webhosting oder dedizierter Server sind vor allem die Kosten sowie die benötigten Systemressourcen entscheidend.

Ein klassisches Shared-Webspace Webhosting kommt in erster Linie für das Hosting einfacher Onlineprojekte wie Onlinevisitenkarten, Blogs, Webseiten oder kleiner Onlineshops zum Einsatz, die nur geringe Systemressourcen benötigen und keine umfangreiche Konfigurationsfreiheit benötigen. Dank der geringeren Kosten sind Webhosting Tarife auch für Projekte mit kleinem Budget erschwinglich.

Ein dedizierter Server wird hingegen für das Hosting umfangreicherer Onlineprojekte wie große Onlineshops, Webservices, Onlinecommunitys oder andere professionelle und gewerbliche Internetpräsenzen verwendet, bei denen einerseits ein hoher Ressourcenbedarf besteht und andererseits eine hohe Konfigurationsfreiheit benötigt wird. Die Kosten fallen im direkten Vergleich zu einem Shared-Webspace Webhosting dementsprechend um ein Vielfaches höher aus.

Informiere dich auch zur Gegenüberstellung weiterer Webhosting Produkte:

Webhosting vs. vServer
Root Server vs. Managed Server
Dedizierter Server vs. vServer
Cloud Server vs. vServer


Unser Artikel stützt sich auf eigene Erfahrungen und Recherche sowie Informationen aus externen Quellen.

Quellenangaben & weiterführende Links zum Thema:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hostrechner (Definition einzelner Servertypen)
https://www.itwissen.info/Webhosting-web-hosting.html (Definition des Begriffs Webhosting)

Bildnachweis:
Gerd Altmann auf Pixabay



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