Die Webhoster des Jahres 2022 stehen fest! Zu den Siegern

Webhosting 1mal1

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |26.09.2022

webhosting 1mal1 guideUnsere ausführliche Einführung in das Thema Webhosting

Du hast bisher noch keinerlei Erfahrungen mit dem Thema Webhosting gemacht, spielst aber mit dem Gedanken, eine eigene Webseite zu starten, und möchtest dich nun in diesem Bereich weiterbilden? Dann bist du hier genau richtig! In unserem Webhosting 1mal1 erklären wir dir alle wichtigen Grundlagen, die du wissen musst.

Kapitel 1: Was ist ein Webhosting?

Bevor wir tiefer in das Thema einsteigen, wollen wir uns erst einmal mit der Frage beschäftigen, was ein Webhosting überhaupt ist. Das ist eigentlich schnell erklärt:

Ein Webhosting ist ein Computer (Server), auf dem eine Webseite gehostet wird.

Das Webhosting sorgt dafür, dass deine Webseite im Internet rund um die Uhr für jeden interessierten Besucher auf der ganzen Welt zu erreichen ist.

Natürlich ist der technische Hintergrund des Ganzen etwas komplizierter, aber für das grundsätzliche Verständnis reicht diese Information erst einmal aus. Wenn du genauer wissen willst, wie ein Webhosting funktioniert, dann kannst du das ausführlich im Artikel Was ist Webhosting? durchlesen.

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Grafik "Was ist Webhosting" von Hosttest

 

Stellt sich nun noch die Frage, warum du überhaupt ein Webhosting benötigst und nicht einfach deine Webseite auf deinem Computer zu Hause hosten kannst? Auch hier ist die Antwort relativ einfach:

Dein Computer zu Hause ist nicht rund um die Uhr in Betrieb. Zudem ist deine Internetverbindung nur auf die Nutzung als Kunde ausgelegt und du hast eine sich ständig wechselnde IP-Adresse. Darüber hinaus bist du nicht vor Stromausfällen geschützt und musst dich selbst um die Instandhaltung deiner Hardware kümmern.

Das sind ganz schön viele Punkte, die gegen das Hosting deiner Webseite zu Hause auf deinem Computer sprechen, oder?

Doch zum Glück gibt es ja jede Menge Webhosting Anbieter, die diesen Job für dich übernehmen können. Und wie du das richtige Webhosting für deine Webseite findest, wollen wir uns in den folgenden Kapiteln genauer angucken.

Los gehts!

 

Kapitel 2: Die richtige Art von Webhosting finden

Zuerst wollen wir uns mit der Frage nach der richtigen Webhosting Variante beschäftigen. Denn bevor wir uns auf die Suche nach einem konkreten Webhosting Anbieter machen, müssen wir erst einmal festlegen, welche Art von Webhosting für den geplanten Webauftritt überhaupt benötigt wird.

Die Wahl des richtigen Webhostings erscheint in der Theorie recht einfach. Eine kurze Suche im Internet, anschließend ein paar Klicks, um die Bestellung abzuschließen, und schon kann der eigene Webauftritt online gehen. Was könnte einfacher sein? Aber es ist nicht unbedingt die beste Idee, das eigene hart verdiente Geld gleich in die erstbeste Lösung zu stecken. Um das perfekt passende Webhosting für die eigenen Ansprüche zu finden, sind verschiedenste Kriterien zu berücksichtigen. Wie bei jeder wichtigen Entscheidung sollte auch die Wahl der richtigen Webhosting Variante genau überlegt sein. Dabei sind vor allem sämtliche relevanten Fragen zu den Anforderungen und Erwartungen an das Webhosting im Vorfeld abzuklären.

Die Qualität und Performance einer Webseite hängt nicht nur stark vom richtigen Anbieter, sondern vor allem von der passenden Webhosting Variante ab. Wer hier die falschen Entscheidungen trifft, der setzt den gesamten Erfolg seiner Webseite aufs Spiel. Die Wahl der richtigen Art von Webhosting ist daher besonders wichtig.

Die individuellen Anforderungen an das Webhosting

Der erste Schritt zum optimalen Webhosting ist es daher nicht, einfach Angebote einzuholen und auf dem Markt erhältliche Hosting Varianten zu vergleichen, sondern zuerst einmal die eigenen individuellen Ansprüche an das Webhosting abzuklären.

Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Wie viele und welche Domains werden benötigt?
  • Wird es einen Onlineshop auf der Webseite geben?
  • Welche Funktionen und Inhalte sollen online bereitgestellt werden?
  • Mit wie vielen Besuchern muss gerechnet werden?
  • Aus welchen Ländern kommen Besucher auf die Webseite?

Sind die individuellen Ansprüche an das Webhosting geklärt, dann kannst du dich auf die Suche nach der passenden Hosting Variante machen, die exakt auf die Anforderungen der eigenen Webpräsenz zugeschnitten ist.

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Grafik "Webhosting Arten" von Hosttest

 

Welche Art von Webhosting wird benötigt?

Nun kannst du dich genauer mit den verschiedenen Webhosting Arten auseinandersetzen und in Erfahrung bringen, wo deren Vor- und Nachteile liegen:

Webspace Pakete (Shared Hosting)

Die beliebteste und günstigste Möglichkeit, um eine Webseite im Internet erreichbar zu machen, stellen Webspace Pakete dar. Dabei können einzelne Kunden eine bestimmte Menge an Speicherplatz auf einem Web Server mieten. Die Systemressourcen wie Arbeitsspeicher, Prozessorstärke oder Bandbreite werden von allen Webseitenbetreibern auf dem Server geteilt. Aus dieser Tatsache leitet sich auch die dafür oft verwendete englische Bezeichnung Shared Hosting (zu deutsch: geteiltes Hosting) ab. Die komplette technische Verwaltung des Systems wird im Hintergrund vom Hosting Anbieter vorgenommen, Kunden können sich komplett auf den Betrieb der eigenen Webseite konzentrieren, ohne dass technische Kenntnisse notwendig sind.

Vorteile:

  • Geringe Kosten
  • Geringer Verwaltungsaufwand
  • Keine technischen Kenntnisse notwendig

Nachteile:

  • Begrenzte Performance
  • Begrenzte Konfigurationsmöglichkeiten
  • Keine exklusiven Ressourcen

Für Privatpersonen oder Unternehmer mit einem kleinen oder mittelgroßen Business kann das Shared Hosting eine optimale und vor allem kostengünstige Hosting Variante sein. Moderne Shared Webspace Pakete bieten sowohl jede Menge Speicherplatz als auch ausreichend Bandbreite, sodass sie den Anforderungen der meisten kleinen und mittelgroßen Webseiten entsprechen. Die Variante ist daher vor allem für kleine bis mittelgroße Onlineauftritte mit moderatem Besucheraufkommen geeignet:

  • Webvisitenkarte einer Firma
  • Onlineauftritt eines Unternehmens
  • Webseite eines Dienstleisters
  • Privater Blog
  • Hobbywebseite
  • Kleine Onlinecommunity
  • Kleiner Onlineshop

 

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Virtuelle Server (Virtual Private Server)

Virtuelle Server, kurz vServer oder VPS genannt, bieten den Kunden mehr Flexibilität und Konfigurationsfreiheit als einfache Webspace Pakete. Die anfallenden Kosten sind hingegen lediglich geringfügig höher. Die Bezeichnung virtuelle Server bezieht sich darauf, dass durch eine Virtualisierungsmethode mehrere eigenständige Maschinen auf einem einzigen Hauptserver realisiert werden. Die einzelnen virtuellen Maschinen funktionieren dabei wie komplett eigene Systeme und bieten Kunden somit umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten und höhere Systemressourcen. Trotzdem arbeitet im Hintergrund lediglich ein einziger Server, dessen gesamte Ressourcen unter den eingerichteten virtuellen Maschinen aufgeteilt werden. Mittlerweile werden viele vServer auch als Cloud Server oder Cloud Hosting vermarktet, da hier die zur Verfügung stehenden Systemressourcen jederzeit flexibel angepasst werden können. So lässt sich beispielsweise bei Bedarf zusätzlicher Arbeitsspeicher oder CPU Leistung zuteilen, um Besucherspitzen auf der eigenen Webpräsenz abzufangen. Die Abrechnung bei solchen Cloud Lösungen erfolgt dementsprechend exakt anhand der verwendeten Ressourcen.

Vorteile:

  • Umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten
  • Höhere Performance
  • Moderate Kosten

Nachteile:

  • Höherer Verwaltungsaufwand
  • Technische Kenntnisse erforderlich

 

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Dedizierte Server (Dedicated Hosting)

Ein dedizierter Server bezeichnet eine eigenständige physikalische Maschine, die komplett unter der Kontrolle eines einzelnen Kunden steht. Die gesamten Hardwareressourcen können exklusiv und uneingeschränkt genutzt werden, die Konfiguration des Systems kann exakt an die eigenen Wünsche und Anforderungen angepasst werden. Kunden sind für den kompletten Betrieb und die Administration des Systems selbst zuständig. Je nach Hostingvertrag ist der Kunde auch für Reparaturen sowie Upgrades der Hardware verantwortlich, wodurch zusätzliche Kosten entstehen können.

Vorteile:

  • Uneingeschränkte Konfigurationsmöglichkeiten
  • Exklusive Ressourcennutzung

Nachteile:

  • Hoher Verwaltungsaufwand
  • Technische Kenntnisse zwingend notwendig
  • Hohe Kosten

Für Unternehmer mit einem mittleren oder großen Business können vServer oder dedizierte Server eine optimale und vor allem leistungsstarke Hosting Variante sein. Moderne Server sind in den unterschiedlichsten Konfigurationen erhältlich, sodass sie selbst die höchsten Anforderungen von großen und anspruchsvollen Webseiten erfüllen können. Die Variante ist vor allem für große Online Unternehmen mit hohem Besucheraufkommen oder mit umfangreicher Funktionalität geeignet:

  • Webpräsenz einer großen Firma
  • Umfangreicher Onlineauftritt eines Unternehmens
  • Großer Onlineshop
  • Große Onlinecommunity
  • Professioneller Webservice

 

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Managed Hosting

Ein Managed Hosting ist ein spezieller kostenpflichtiger Service, der vor allem auf vServern und dedizierten Servern angeboten wird. Entscheiden sich Kunden für einen Server mit Managed Option, so übernimmt der Hostinganbieter die technische und administrative Verwaltung des Systems. Die Leistungen umfassen beispielsweise die Konfiguration des Systems sowie sämtliche regelmäßigen Updates und Sicherheitsaktualisierungen. Oftmals sind auch Daten Backups und Monitoring Services in der Managed Option enthalten. Besonders für Kunden, die über keinerlei technische Kenntnisse verfügen oder keine Zeit in die aufwendige Administration investieren möchten, lohnen sich die Mehrkosten eines Managed Hostings. Auf diese Weise kann die eigene Aufmerksamkeit zu 100 Prozent auf den Webauftritt gelegt werden, ohne sich um die Rahmenbedingungen kümmern zu müssen, die für den Betrieb eines Server Systems notwendig sind.

Vorteile:

  • Kein administrativer Verwaltungsaufwand
  • Keine technischen Kenntnisse notwendig

Nachteile:

  • Höhere Kosten

 

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Vor der Auswahl der Webhosting Art: Anforderungsanalyse

Der erste und vielleicht sogar wichtigste Punkt bei der Auswahl des besten Webhostings für die eigenen Ansprüche ist eine Anforderungsanalyse. Bevor man sich in der Flut von Angeboten verschiedener Hosting Anbieter verliert, sollte man sich im Klaren darüber sein, welche Anforderungen das geplante Webprojekt an die Technik des Hosters stellt. Diese Einschätzung hilft dabei, ein von der Leistung her optimal passendes Webhosting zu finden. Ein umfangreicher Onlineshop oder komplexer Webservice benötigt nämlich ganz andere Leistungsparameter als ein kleiner Blog oder eine private Webseite. Die Anforderungen des eigenen Webprojektes stecken somit schon mal den groben Rahmen ab, welche technischen Kriterien ein Webhosting erfüllen sollte. Dabei sollte man einerseits aber nicht zu groß denken, für den Hobby-Blog muss es beispielsweise kein eigener vServer oder dedizierter Server sein, bei dem man für zahlreiche Features bezahlt, die man gar nicht benötigt. Andererseits sollte man aber auch nicht zu klein denken, wer einen Onlineshop starten möchte, der sollte nicht das billigste Shared Hosting auswählen.

 

Fazit

Bei der Wahl der richtigen Art von Webhosting für den eigenen Onlineauftritt sollten die oben aufgeführten Punkte unbedingt beachtet werden. Nach einer exakten Bedarfsanalyse für den geplanten Webauftritt gilt es, sich auf die passende Webhosting Variante festzulegen. Nur auf diese Weise lässt sich der Grundstein für ein erfolgreiches Webprojekt legen.

 

Tipp: Eine der besten Möglichkeiten, um die Suche nach einem passenden Webhosting einzugrenzen, ist die Verwendung einer Webhosting Such-Funktion wie in unserem Webhosting Vergleich. Auf diese Weise lassen sich potenzielle Anbieter anhand von spezifischen Kriterien sortieren, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Die Wahl des passenden Webhostings ist einer der Schlüsselfaktoren, um eine erfolgreiche Onlinepräsenz zu betreiben. Die unzähligen Möglichkeiten wirken auf den ersten Blick oft überfordernd. Wer sich aber genügend Zeit nimmt, um die eigenen Anforderungen und die möglichen Angebote genauestens zu prüfen, der wird letztendlich ein sicheres, stabiles und kostengünstiges Webhosting für die eigene Webseite finden.

 

Kapitel 3: Den richtigen Webhosting Anbieter und Tarif finden

Im nächsten Abschnitt wollen wir uns genauer mit der Auswahl des richtigen Webhosting Anbieters und der Suche nach dem passenden Tarif beschäftigen. Denn nachdem wir uns nun bereits auf die Art des Webhostings festgelegt haben, geht es jetzt darum, das konkrete Angebot eines Anbieters auszuwählen.

Das Angebot an Hosting Anbietern auf dem Markt ist groß. Obwohl sich die vielen angebotenen Webhosting Pakete auf den ersten Blick sehr ähneln, gibt es zwischen den Anbietern teilweise große Unterschiede. Denn um die Qualität eines Hostings zu bewerten, kommt es nicht nur auf offensichtliche Kriterien wie den Preis oder die Leistungsparameter an, sondern auch auf weniger offensichtliche Punkte wie den Support oder die Infrastruktur des Anbieters im Hintergrund.

Vor allem im Bereich der einfachen Webspace Pakete ist das Angebot an Unternehmen und Tarifen mittlerweile so unüberschaubar umfangreich, dass die meisten Kunden gar nicht wissen, wo sie bei der Entscheidung anfangen sollen. Hunderte von Webhostern versprechen günstige Preise, leistungsstarke Technik und zuverlässigen Support. Oftmals locken die Angebote zudem mit Kriterien wie "unlimited" oder gar mehreren kostenlosen Features. Bevor man sich aber für den Abschluss eines Vertrags entscheidet, der einen oftmals für mehrere Monate an einen bestimmten Webhoster bindet, sollte man sich gründlich zu allen Aspekten eines Angebots informieren.

In der folgenden Liste haben wir die wichtigsten Kriterien zusammengestellt, die bei der Entscheidung für einen Webhoster beachtet werden sollten:

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Grafik "Worauf es beim Webhosting ankommt" von Hosttest

 

 

Fazit

Bei der Wahl des passenden Webhosters sollte man sich also etwas Zeit nehmen, um in Ruhe die verschiedenen Angebote mithilfe der hier im Artikel genannten Punkte miteinander zu vergleichen. Wer alle Aspekte beachtet, der findet letztendlich auch das beste Paket für die eigenen Vorhaben im Internet.

 

Wie viel Speicherplatz sollte ein Webhosting bieten?

Bei der Suche nach dem passenden Hosting Paket stößt man in den Angebotsbeschreibungen der Webhoster auf zahlreiche Angaben zu bestimmten Leistungskriterien. Eine der präsentesten Angaben, die von vielen Anbietern besonders intensiv beworben wird, ist der Speicherplatz des Webhostings. Doch wie wichtig ist diese Angabe überhaupt und wie viel Speicherplatz benötigt man tatsächlich für den reibungslosen Betrieb des eigenen Webprojektes?

Wie viel Speicherplatz benötigen die eigenen Webinhalte?

Bevor du dich für ein bestimmtes Webhosting Paket entscheidest, solltest du dir darüber Gedanken machen, wie viel Speicherplatz die eigenen Webinhalte benötigen. Dabei gilt es, verschiedene Kriterien zu beachten:

Zuerst sollte man sich überlegen, ob das geplante Webprojekt eher statisch oder dynamisch ist? Bleiben also die erstellten Inhalte immer dieselben oder werden diese mit der Zeit erweitert und ausgebaut? Die einfache Unternehmenswebseite eines Sonnenstudios wird beispielsweise einmalig erstellt und erhält in der Regel anschließend nur noch selten inhaltliche Updates. Anders sieht es bei einem aktiven Blog aus. Hier werden in regelmäßigen Abständen ständig neue Inhalte veröffentlicht, die online bereitgestellt werden müssen.

Des Weiteren sollte man sich überlegen, welche Art von Inhalten für das Webprojekt geplant ist. Sollen beispielsweise nur einige Texte und ein paar kleine Bilder veröffentlicht werden, so benötigen diese kaum Speicherplatz und man ist mit wenigen Gigabyte gut beraten. Möchte man den Besuchern aber eine ganze Bildergalerie mit hochauflösenden Fotos oder gar Videos im HD-Format zur Verfügung stellen, so muss man mit einem deutlich höheren Speicherplatzverbrauch im Bereich von über 10 Gigabyte bis hin zu mehreren 100 Gigabyte rechnen.

Welche Arten von Speicherplatz gibt es?

Grundsätzlich sollte man bei den Angaben zum Speicherplatz immer hinterfragen, für welche Arten von Speicherplatz die genannten Zahlen gelten. Schließlich wird dieser nicht nur für die Daten der Webseite selbst, sondern auch für die Datenbankeinträge oder für die Postfächer der zur Webseite gehörenden E-Mail-Adressen verwendet. Speicherplatz wird also für folgenden Zweck benötigt:

Speicherplatz für HTML-Daten

In diese Kategorie fallen sämtliche Daten, die für die Webseite selbst benötigt werden. Dabei handelt es sich einerseits um Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos, die von Besuchern direkt auf der Webseite gefunden werden können. Zum anderen handelt es sich aber auch um Dateien, die das Design der Webseite beeinflussen und die komplette Funktionalität gewährleisten.

Speicherplatz für Datenbankeinträge

In diese Kategorie fallen sämtliche Daten, die für den Betrieb der Webseite relevant sind, aber nicht direkt von Besuchern auf der Webseite einsehbar sind. Es handelt sich sozusagen um das Grundgerüst im Hintergrund, was die Webseite zusammenhält und die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Elementen organisiert. Gerade bei umfangreichen Management Systemen wie WordPress, Joomla oder einer Onlineshop Software sammeln sich auch hier im Laufe der Zeit größere Mengen an Daten an.

Speicherplatz für Postfächer

Eine Kategorie, die oftmals vergessen wird, ist der Speicherplatz, der für E-Mails benötigt wird. Doch auch die Nachrichten samt angehängter Dateien im Postfach, verbrauchen Speicherplatz. Gerade wenn es sich um eine Firmenwebseite handelt, bei der jeder Mitarbeiter eine eigene E-Mail-Adresse erhält und diese für die tägliche Kommunikation im Unternehmen genutzt wird, kommt schnell eine große Menge an Daten zusammen.

Unlimitierter Speicherplatz

Bei Angeboten von Webhostern, die ihren Kunden unlimitierten Speicherplatz versprechen, sollte man besonders vorsichtig sein. Hier empfiehlt es sich, einmal genauer hinzusehen und auch das Kleingedruckte zu lesen. Üblicherweise ist auch hier der nutzbare Speicherplatz in irgendeiner Form eingeschränkt. Denn wirklich unlimitierten Speicherplatz zur Verfügung zu stellen, ist rein physikalisch gar nicht möglich. Vor allem auf günstigen Shared Hosting Paketen, die vom Anbieter knallhart kalkuliert werden müssen, damit sich das Angebot für den Betreiber überhaupt lohnt, ist der gesamte auf dem Server verfügbare Speicherplatz natürlich durch die eingesetzte Hardware begrenzt.

Speicherplatz erweitern

Wählt man als Kunde ein Angebot mit zu wenig Speicherplatz, dann stößt man eventuell bereits nach kurzer Zeit an die Grenze. In diesem Fall wird ein Upgrade notwendig, damit man das eigene Webprojekt weiterhin wie geplant betreiben kann. Bei einigen Hostern lässt sich weiterer Speicherplatz zum bestehenden Paket hinzubuchen, was aber oftmals mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden ist. Bei den meisten Hostern ist sogar ein komplettes Tarifupdate in ein teureres Webhosting Paket fällig. Um diese Kosten zu vermeiden, sollte man sich von Anfang an Gedanken zum benötigten Speicherplatz machen, damit dieser auch in Zukunft für die eigene Webseite ausreichend vorhanden ist.

 

Fazit

Das Angebot an Speicherplatz spielt bei der Auswahl des passenden Webhosters eine zentrale Rolle. Um kostspielige nachträgliche Upgrades zu vermeiden, solltest du dir bereits im Voraus Gedanken zum benötigten Speicherplatz für das eigene Webprojekt machen. Während für normale Webseiten Speicherplatz im einstelligen Gigabyte Bereich üblicherweise vollkommen ausreicht, können umfangreichere Projekte durchaus Speicherplatz im zweistelligen Gigabyte Bereich benötigen.

 

Tipp: In unserem Webhosting Vergleich kannst du die Angebote auch nach der Menge an zur Verfügung gestelltem Speicherplatz sortieren oder sogar gezielt nach einem Webspace Paket mit einer bestimmten Menge an zur Verfügung gestelltem Speicherplatz suchen.

Wie wichtig ist der Support beim Webhosting?

Bei der Auswahl des passenden Webhosting Anbieters muss auf zahlreiche Dinge geachtet werden. Doch neben dem Preis und den technischen Leistungen gibt es noch eine weitere Komponente, die einen großen Einfluss auf den zuverlässigen Betrieb des eigenen Webauftritts hat: der Kundensupport des Webhosters.

Beim Kundensupport ist es wie mit einer Versicherung. Im besten Fall muss man den beides niemals in Anspruch nehmen. Doch leider läuft weder im Leben noch beim Webhosting nicht immer alles wie geplant. Ein unerwarteter Hardwareschaden, ein fehlerhaftes Softwareupdate oder im schlimmsten Falls sogar ein Hacker Angriff. Die Anzahl an potenziellen Gefahren, die den eigenen Webauftritt lahmlegen könnten, ist groß. Doch nicht nur ein kompletter Ausfall, bereits hohe Ladezeiten können sich vor allem bei gewerblichen Webseiten wie Onlineshops oder Webservices schnell negativ auf die Umsätze auswirken. Hier kommt der Support ins Spiel. Doch ob dieser tatsächlich hält, was in der Leistungsbeschreibung des Webhosters versprochen wurde, findet man oftmals erst im Ernstfall heraus, wenn ein akutes Problem auftritt.

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Welche Kriterien sollte der Support eines Webhosting Anbieters erfüllen?

Damit es im Ernstfall nicht zu bösen Überraschungen beim Support kommt, findest du hier eine Auflistung verschiedener Kriterien, die bei der Auswahl des Webhosting Anbieters beachtet werden sollten:

Erreichbarkeit

Als Erstes sollte man die Erreichbarkeit des Supports beachten. Hier geht es einerseits um die zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle, auf denen man den Kundendienst des Webhosters erreichen kann und andererseits auch um die Verfügbarkeit des Supports. Klassischerweise lassen sich Supportanfragen per E-Mail einsenden oder können über ein speziell vom Webhosting Provider zur Verfügung gestelltes Ticketsystem übermittelt werden. Einen noch besseren Service für den Kunden bietet selbstverständlich eine Telefonhotline. Auf diese Weise kann bei Problemen direkt Kontakt zum Kundenservice aufgenommen werden, ohne dass das Anliegen aufwendig schriftlich verfasst werden muss. Heutzutage bieten viele Unternehmen auch häufig weitere Kommunikationskanäle für Supportanfragen an, beispielsweise über die Social Media Kanäle, per Live-Chat oder per Text Messenger.

Reaktionszeit

Im Zusammenhang mit der Erreichbarkeit spielt natürlich auch die Reaktionszeit eine wichtige Rolle. Denn es nützt dem Kunden reichlich wenig, wenn man den Hoster zwar per Support Ticket kontaktieren kann, aber anschließend eine gefühlte Ewigkeit auf die Antwort warten muss. Hier gilt es, gerade bei Versprechungen wie 24/7 Support genau nachzuharken und auch das Kleingedruckte zu lesen: Klar ist der Anbieter rund um die Uhr per Mail erreichbar, doch wie schnell kann man auch eine Antwort erwarten? Nicht selten werden Tickets, die Freitag am Nachmittag eingesendet werden, erst am Montagmorgen nach dem Wochenende beantwortet. Im besten Fall sollte eine Telefonhotline zur Verfügung stehen, die rund um die Uhr besetzt ist.

Qualität

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Qualität des Supports. Die Kundendienstmitarbeiter sollten fundiertes Fachwissen besitzen, um Kunden bei Fragen und Problemen direkt weiterhelfen zu können. Gerade bei größeren Webhostern landen Kunden meist zuerst einmal in einem Call Center, wo das Problem zwar aufgenommen, aber nicht direkt gelöst werden kann. Besser für den Kunden sind da Webhoster, bei denen ein fachlich versiertes Team von Technikern den Kundensupport übernimmt oder sogar der Chef selbst mal ans Telefon geht. Schließlich möchte man nicht mit Standardantworten abgespeist werden, sondern umgehend eine zufriedenstellende Lösung für das Problem haben.

Kosten und Kulanz

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt, sind die individuellen Regelungen für Kosten und Kulanz. Einige Webhoster bieten mittlerweile verschiedene Supportstufen an. Wer einen besseren Service wünscht, der muss tiefer in die Tasche greifen und einen kostenpflichtigen Premium Service in Anspruch nehmen. Das kann sich vor allem für gewerbliche Nutzer lohnen, die mit ihrem Webauftritt Geld verdienen und ein Ausfall der Webseite ernsthafte Probleme mit sich bringt. Aber auch private Nutzer freuen sich über einen Kundensupport, der auch mal weiterführende Tipps gibt und nicht nur einfach Dienst nach Vorschrift macht. Beispielsweise werden Fragen zur verwendeten Software oftmals nicht beantwortet, da es sich bei deren Einsatz nicht um eine bezahlte Leistung des Providers handelt. Trotzdem sollte ein kulanter Support seinen Kunden auch hier im gewissen Rahmen weiterhelfen können.

Kundenmeinungen

Eine hervorragende Möglichkeit, um sich vorab über die Eigenschaften und Leistungen des Kundensupports eines potenziellen Webhostinganbieters zu informieren, sind Erfahrungsberichte von Kunden. Sowohl hier auf Hosttest als auch auf anderen Bewertungsportalen im Internet können Interessenten zahlreiche echte Kundenmeinungen zu den verschiedensten Providern am Markt finden, um sich auf diese Weise vorab einen Eindruck des Services zu machen.

Testberichte

Auch ausführlichen Testberichten, wie wir sie hier bei uns auf Hosttest veröffentlichen, können wichtige Details zum Supportangebot eines bestimmten Anbieters entnommen werden. Dabei können Interessenten von zuverlässigen Informationen aus erster Hand profitieren und diese mit in ihre Entscheidung für den richtigen Anbieter einfließen lassen.

 

Fazit

Bei der Auswahl des richtigen Webhosting Anbieters und Tarifs solltest du dir ausreichend Zeit nehmen und nicht nur rein auf leistungstechnische Zahlen wie Arbeitsspeicher oder Speicherplatz achten, sondern auch weitere Kriterien, wie den Support und die Kosten im Auge behalten. Nur auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass ein passendes Angebot gefunden werden kann, mit dem du langfristig zufrieden bist.

Kapitel 4: Fehler bei der Auswahl des Webhostings vermeiden

In diesem Abschnitt wollen wir genauer auf mögliche Fehler bei der Auswahl des richtigen Webhostings eingehen und geben wertvolle Tipps, durch die sich zukünftige Probleme mit dem Webhosting von vornherein vermeiden lassen.

Die 3 häufigsten Fehler bei der Auswahl eines Webhostings

Die Wahl des passenden Webhosting Providers sollte wohl überlegt sein, doch oftmals lassen sich Kunden dabei von vermeintlich attraktiven Versprechen verleiten. Die Entscheidung für einen Anbieter sollte daher nicht zu voreilig fallen und folgende drei Fehler unbedingt vermieden werden:

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1. Kostenlose Dienste

Viele Kunden werden von kostenlosen Angeboten angelockt. Wer ein günstiges Webhosting sucht, der kann die Anschaffungskosten durch die Nutzung kostenloser Angebote so gering wie nur möglich halten. Was auf den ersten Blick wie ein gutes Angebot aussieht, entpuppt sich aber bei genauer Betrachtung meist als großer Fehler. In der Regel wiegen die negativen Eigenschaften solcher Angebote den Vorteil der Kostenersparnis niemals auf. Damit ein Webspace kostenlos angeboten werden kann, muss ein anderes Unternehmen dabei die Finanzierung übernehmen. Oftmals blenden diese Firmen anschließend ihre Werbeanzeigen auf der eigenen Webseite ein. Gerade für einen professionellen oder gewerblichen Webauftritt ist dies natürlich ein KO-Kriterium. Besucher, die man mühsam auf die eigene Webseite bringt, da sie ursprünglich Interesse an den eigenen Dienstleistungen oder Produkten haben, werden dadurch am Ende eventuell sogar Kunde bei den Werbetreibenden und nutzen nicht die eigenen Angebote. Zudem wirkt ein mit Werbung voll gepflasterter Webauftritt alles andere als professionell. Die Chance, dass Besucher deshalb niemals wieder auf die Webseite zurückkommen, ist hoch. Fremde Werbung auf der eigenen Webseite oder eine Kennzeichnung des Webhosting Anbieters auf jeder einzelnen Seite des Webauftritts kann daher lediglich für kleinere Hobbyprojekte akzeptiert werden, für einen ernsthaften Webauftritt sollten kostenlose Dienste daher aber nicht genutzt werden.

2. Limitierte Leistungen

Kostenpflichtige Webhosting Angebote sind also auf jeden Fall schon mal besser als kostenlose Dienste. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern und Paketen. Bei vielen Angeboten werden die Ressourcen stark limitiert und Kunden erhalten lediglich eine knappe Basisausstattung. Deshalb sollte man vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter eine ausführliche Recherche durchführen. Eigenschaften wie Bandbreite, Speicherplatz, E-Mail Accounts oder Datenbanken sind nur einige der Kriterien, auf die dabei geachtet werden sollte. Welche genauen Features benötigt werden, hängt zwar immer von den individuellen Anforderungen der eigenen Webseite ab, gewisse Basisfeatures, wie beispielsweise Bandbreite und Traffic, sollten aber in jedem Paket unlimitiert zur Verfügung stehen. Zudem sollte es möglich sein, problemlos weitere Leistungsmerkmale bei Bedarf freischalten zu können, ohne den ganzen Webauftritt umziehen zu müssen.

3. Billig Hosting

Viele Webhoster bieten ihre Pakete zu besonders günstigen Preisen an. Oftmals liest man von speziellen Billig Hosting Angeboten, die viel Leistung zu niedrigen Preisen versprechen. Gerade wenn man bei der Auswahl eines Webhosting Providers auf die Kosten achten muss, sollte man bei Providern vorsichtig sein, die mit lediglich 1 Euro pro Monat oder noch günstigeren Angeboten locken. Bei derart niedrigen Gebühren und der daraus resultierenden extrem schmalen Gewinnmargen für den Anbieter muss es irgendwo einen Haken geben. Oftmals lässt sich dieser im Kleingedruckten der AGBs finden. Limitierte Ressourcen, eingeschränkter Support oder lange Vertragslaufzeiten, um Kunden möglichst lange zu binden, sind hier keine Seltenheit. Für einen professionellen Webauftritt sollten man daher mindestens 3 bis 6 Euro im Monat aufwenden, um auf der sicheren Seite zu sein. Auch das ist noch immer ein wirklich günstiger Preis. Allerdings sind die Chancen, damit bei einem verlässlichen Anbieter mit ordentlicher Leistung unterzukommen deutlich höher, als wenn man nur die möglichst niedrigen Kosten in den Vordergrund stellt. In diesem Zusammenhang sollte auch auf Aktionspreise geachtet werden. Oftmals gelten diese nur in den ersten Monaten und anschließend ist das Paket im Nachhinein für die restliche Vertragslaufzeit deutlich teurer, als es bei einem vergleichbaren anderen Anbieter ohne Aktionspreise gewesen wäre. Ein guter SLA (Service Level Agreement) ist unbedingt Pflicht.

 

Fazit

Um den Durchblick im Angebotsdschungel der zahlreichen Webhoster zu behalten, empfiehlt sich ein genauer Webhosting Vergleich der einzelnen Angebote untereinander. Dabei sollte nicht nur auf die Preise, sondern vor allem auch auf die Leistungen geachtet werden. Wer sich ausreichend Zeit nimmt und eine genaue Recherche durchführt, der wird in der Regel später mit einem Anbieter belohnt, der ein perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes Paket bereitstellen kann.

 

Die 4 häufigsten Probleme beim Webhosting

Ein zuverlässiger Webhoster ist die Grundlage für jedes erfolgreiche Webprojekt. Viele Webseitenbetreiber werden aber regelmäßig mit Problemen konfrontiert. Dabei kann ein schlechtes Webhosting die Ursache für verschiedenste Komplikationen sein. Daher möchten wir hier auf die vier häufigsten Probleme beim Webhosting aufmerksam machen, und geben Tipps, wie sich diese am besten vermeiden lassen.

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Problem Nr. 1 - Geschwindigkeit

Die häufigsten Probleme treten im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit des Webhostings auf. Dies zeigt sich üblicherweise in hohen Ladezeiten und einem langsamen Seitenaufbau. Die Inhalte der eigenen Webseite werden nur mit hohen Verzögerungen angezeigt. Besonders ärgerlich ist dies bei Webseiten, die über eine einfache Darstellung von Informationen hinausgehen und über Funktionen wie beispielsweise den Warenkorb bei Onlineshops verfügen. Eine langsame Webseite trägt hier für den Besucher zu einer besonders schlechten Nutzererfahrung bei. Nicht selten verlassen potenzielle Kunden dann die Webseite wieder so schnell, wie sie gekommen sind.

Oftmals bekommen langsame Webseiten auch überhaupt keine Besucher. Klickt ein Interessent bei Google auf ein Suchergebnis und die Zielseite wird nicht innerhalb kürzester Zeit angezeigt, dann wird dieser in der Regel einfach zurück zu den Suchergebnissen wechseln und die nächste vorgeschlagene Webseite aufrufen. Speziell durch dieses Verhalten schadet eine langsame Webseite nicht nur der Nutzererfahrung, sondern sendet auf diese Weise auch ein negatives Signal an die Suchmaschine. Die Folge ist eine schlechtere Platzierung zu relevanten Suchbegriffen und somit noch geringere Chancen auf Besucher.

Probleme mit der Geschwindigkeit treten besonders häufig bei günstigen Shared Hosting Paketen auf. Denn hier teilen sich nicht selten mehrere Hundert oder gar Tausende Kunden die technischen Ressourcen eines einzelnen Servers. Je nach Auslastung des Systems steht dann oftmals nicht genug Performance für die einzelnen Webseiten zur Verfügung und es kommt oftmals regelmäßig zu Verzögerungen.

Abhilfe kann hier ein eigener Server schaffen. Mit einem vServer oder dedizierten Server kann die gesamte Performance des Systems exklusiv für das eigene Webprojekt genutzt werden. Probleme mit der Geschwindigkeit lassen sich auf diese Weise effektiv vermeiden.

Problem Nr. 2 - Ausfälle

Ähnlich wie hohe Ladezeiten haben Ausfälle einen noch gravierenderen negativen Einfluss auf die Nutzererfahrung und die Platzierung in den Suchergebnissen der Suchmaschinen. Ist der eigene Webauftritt gar nicht zu erreichen, dann verlaufen Links in Leere und Interessenten haben gar keine Möglichkeit, um auf die eigenen Inhalte zuzugreifen.

Ausfälle oder Downtimes sind im Bereich des Webhostings zwar unvermeidbar, sollten aber bei einem guten Webhoster auf ein absolutes Minimum beschränkt sein. Jeder Server muss irgendwann einmal gewartet oder mit aktualisierter Software neugestartet werden. Doch diese Vorgänge sollten stets gut geplant, im Voraus angekündigt und innerhalb eines kurzen Zeitfensters durchgeführt werden. Ein unangekündigter Ausfall, der sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, sollte sich heutzutage kein Webhoster mehr leisten können.

Abhilfe kann hier ein guter Hoster schaffen. Anbieter mit solider und zuverlässiger Infrastruktur haben ihr Netzwerk und sämtliche Systeme hervorragend im Griff, wodurch Ausfälle auf das Nötigste reduziert werden können.

Problem Nr. 3 - Support

Ein weiteres Problem, das vor allem bei günstigen Webhosting Lösungen auftritt, ist ein unzureichender Support. Läuft das eigene Webprojekt erst einmal, so gibt es wenig Grund zur Beanstandung. Doch sollte es zu Problemen kommen oder Fragen auftauchen, dann zeigt sich erst, ob ein Webhosting Anbieter einen guten Support bietet.

Das fängt bereits bei der Erreichbarkeit und bei den Reaktionszeiten an. Ein guter Support sollte 24 Stunden rund um die Uhr erreichbar sein und vor allem auch am Wochenende oder an Feiertagen, wo die meisten privaten Nutzer Zeit haben sich mit Ihren Webprojekten zu beschäftigen, zur Verfügung stehen. Außerdem sollten Antworten auf eingereichte Fragen zeitnah und nicht erst einen Tag später beantwortet werden. Nicht ist für Kunden ärgerlicher, als eine gefühlte Ewigkeit auf die Antwort des Kundendienstes warten zu müssen, wenn ein gravierendes Problem mit der eigenen Webseite vorliegt. Bestenfalls wird neben der schriftlichen Kommunikation per E-Mail oder Ticketsystem auch eine kostenlose Telefonhotline angeboten.

Neben Erreichbarkeit und Reaktionszeiten sollte aber auch die Qualität des technischen Supports stimmen. Im Problemfall erwartet man kompetente Antworten von jemanden, der sich mit der Materie auskennt, und möchte nicht mit Standardantworten in einem Callcenter abserviert werden.

Abhilfe schafft hier die Wahl eines entsprechenden Webhosters. Bei der Durchsicht der Tarifbeschreibungen sollte dafür genau auf die SLA-Vereinbarung (Service-Level-Agreement) geachtet werden.

Problem Nr. 4 - Sicherheit

Weitere Probleme beim Webhosting können im Bereich Sicherheit entstehen. Hier kann sowohl der Webhoster als auch der Webseitenbetreiber selbst verantwortlich sein.

Gehackte Accounts sind keine Seltenheit. Hacker versuchen sich Zugriff zu Servern und Webhosting Paketen zu verschaffen, um diese für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Dies kann beispielsweise die Verbreitung von Spam oder Schadsoftware sein. Webseitenbetreiber sollten daher unbedingt auf starke Sicherheitsrichtlinien achten und ihre Webprojekte so gut es geht absichern. Selbiges gilt auch für den Webhosting Anbieter. Dieser hat für die Sicherheit seiner Server zu sorgen. Regelmäßige Sicherheitsupdates und das fortlaufende Monitoring der Netzwerkaktivitäten sind Pflicht für einen guten Webhoster.

Abhilfe schafft auch hier die Zusammenarbeit mit einem guten und zuverlässigen Webhoster, der seine Systeme stets ordentlich pflegt.

 

Fazit

Mögliche Probleme beim Webhosting können nicht komplett ausgeschlossen werden. Durch die Wahl eines guten Webhosters lassen sich aber viele Risiken auf ein Minimum reduzieren. Vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter lohnt sich daher ein ausführlicher Webhosting Vergleich. Auch das Durchsehen von Erfahrungsberichten verschiedener Kunden ist eine gute Möglichkeit, um späteren Problemen beim Webhosting aus dem Weg zu gehen.

 

5 Möglichkeiten, um Problemen mit einem schlechten Webhoster aus dem Weg zu gehen

Webseitenbetreiber sollten einerseits bereist vor Abschluss des Hostingvertrags auf einen zuverlässigen Anbieter achten und andererseits auch im Nachhinein kontinuierlich die Entwicklung des Vertragspartners im Auge behalten. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten, um möglichen Problemen mit einem schlechten Webhoster aus dem Weg zu gehen:

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1. Einen Webhoster mit langer Probezeit auswählen

Viele Unternehmen bieten ihren Kunden mittlerweile mindestens einen vollen Probemonat an. Bei einigen Webhostern ist der Zeitraum, in dem man kostenlos wieder vom Vertrag zurücktreten kann, sogar noch länger. Leider bieten nur die wenigsten Unternehmen eine ständige Geld-zurück-Garantie. Das bedeutet, dass man nach der Testphase auf jeden Fall für die volle Vertragszeit an den Anbieter gebunden ist. Eine Geld-zurück-Garantie oder lange Testphasen bieten nicht nur dem Kunden die Möglichkeit, ein Angebot auf Herz und Nieren zu testen, sondern zeugen auch davon, dass ein Webhoster von der Qualität seiner Angebote voll überzeugt ist.

Wenn man sich für ein entsprechendes Unternehmen entscheidet, stehen die Chancen gut, dass es sich um einen zuverlässigen Provider handelt und eine langfristige Zusammenarbeit wahrscheinlich ist.

2. Die Hauptdomain bei einem anderen Anbieter registrieren

Obwohl bei den meisten Webhostingpaketen bereits die Registrierung von mindestens einer Wunschdomain in den Kosten enthalten ist, sollte man die Hauptdomain des eigenen Webprojektes lieber unabhängig vom Webhoster bei einem anderen Anbieter registrieren. Die strikte Trennung von Domain und Webspace ermöglicht eine einfachere Handhabung, sollte es tatsächlich einmal zu Problemen kommen und der Umzug zu einem anderen Anbieter anstehen. Wird die Domain vom selben Unternehmen verwaltet, kann es bei der Freigabe zum Umzug unter Umständen zu unschönen Verzögerungen kommen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man sich mit dem Webhoster verkracht hat.

Wird die Domain separat verwaltet, ist die Umschaltung zu einem anderen Hosting problemlos jederzeit möglich.

3. IP-Adressen des Anbieters überprüfen

Nichts ist ärgerlicher, als wenn von der eigenen Domain abgesendete E-Mails den Empfänger nicht erreichen. Grund dafür ist oftmals ein sogenanntes Blacklisting der IP-Adresse des absendenden Servers. Durch diese Sicherheitsmaßnahme werden Anfragen von bestimmten IP-Adressen automatisch blockiert. Ziel ist es dadurch Spam oder Internetkriminalität einzudämmen. Allerdings trifft eine derartige Sperre alle Nutzer derselben IP-Adresse. Vor allem bei Shared Webspace Paketen, bei denen sich nicht selten bis zu tausend verschiedene Kunden einen einzigen Server teilen, werden unschuldige Kunden von einigen wenigen Störenfrieden in Mitleidenschaft gezogen.

Es lohnt sich daher, vorab die IP-Adressen der Server eines bestimmten Webhosters auf ein eventuell bestehendes Blacklisting zu überprüfen. Dabei können Internetportale wie MX Toolbox oder DNSBL helfen.

 4. Uptime überwachen

Leider lässt sich im Normalfall eine Uptime von 100 Prozent nicht erreichen. Jeder Server benötigt im Laufe der Zeit Softwareupdates, die einen Neustart voraussetzen, oder den Austausch bzw. die Erweiterung von einzelnen Hardwarekomponenten. Werden derartige Wartungsaufgaben durchgeführt, ist die eigene Webseite nicht zu erreichen. Webhoster sichern ihren Kunden daher üblicherweise eine Uptime von 99,9 Prozent im Jahresmittel zu.

Um sicherzugehen, dass diese Vereinbarungen auch tatsächlich eingehalten werden, sollte man selbst die Uptime der eigenen Webseite kontinuierlich überwachen. Dabei können Internetportale wie Uptimerobot oder Pingdom helfen.

5. Kosten und Leistungen genau vergleichen

Als Webmaster möchte man natürlich möglichst viel Leistung für die eigene Webseite zu einem möglichst geringen Preis erhalten. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, und nicht nur auf die Kosten achten, sondern auch die Qualität der Angebote im Auge behalten. Es nützt nichts, wenn man das günstigste Paket wählt und sich später mit Downtimes, langsamen Zugriffszeiten oder einem nicht erreichbaren Support herumschlagen muss.

Eine ausführliche Recherche von Kosten uns Leistungen der einzelnen Angebote ist daher besonders wichtig. Zusätzlich sollte man dabei auch auf die Erfahrungen und Bewertungen bereits bestehender Kunden zurückgreifen. Hierbei können nicht nur die Erfahrungsberichte in den Anbieterprofilen auf Hosttest, sondern auch unsere ausführlichen Testberichte zu ausgewählten Webhostern eine große Hilfe sein.

 

Kapitel 5: Eine eigene Webseite erstellen

Nachdem du dich abschließend für das richtige Webhosting entschieden hast, wird es jetzt erst. In diesem Abschnitt solle es nun um die verschiedenen Möglichkeiten bei der Erstellung einer eigenen Webseite gehen.

4 Wege zur eigenen Webseite

Dank der technischen Entwicklungen im Webdesignbereich stehen heutzutage verschiedene Möglichkeiten für die Erstellung einer eigenen Webseite zur Verfügung. Egal ob man selbst ein Profi auf dem Gebiet oder ein Einsteiger ohne jegliche Programmierkenntnisse ist, der eigene Webauftritt lässt sich mittlerweile von jedem ganz nach den persönlichen Vorstellungen realisieren.

In der Anfangszeit des Internets war es nur wenigen Experten mit speziellen technischen Kenntnissen möglich, eine eigene Webseite der Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Damals gab es noch keinerlei Unterstützung durch Software oder Dienstleister und der eigene Webauftritt musste von Grund auf selbst programmiert werden. Mittlerweile haben sich die Zeiten aber geändert und es ist einfacher und günstiger als jemals zuvor, mit der eigenen Webpräsenz im Internet aufzutreten. Je nach den eigenen Fertigkeiten und vorhandenem Budget kommen dafür vier verschiedene Möglichkeiten infrage, die wir hier nun vorstellen möchten:

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1. Homepagebaukasten Systeme

Die einfachste Möglichkeit, um eine eigene Webseite zu erstellen, sind sogenannte Homepagebaukasten Systeme. Dabei handelt es sich um eine spezielle Anwendung, die in der Regel zusammen mit dem Webhosting angeboten werden. Dabei gibt es zwei gängige Varianten. Große Hostinganbieter wie 1&1 Ionos oder Strato bieten zusammen mit ihren Webhostingpaketen einen optionalen Baukasten an, der für die Erstellung einer Webseite genutzt werden kann. Die Anwendung ist entweder bereits in den monatlichen Kosten enthalten sein, oder es fällt eine geringe zusätzliche Gebühr für die Nutzung an. Zudem gibt es Anbieter, die sich auf die Webseitenerstellung per Baukasten spezialisiert haben. Bekannte Beispiele hierfür sind die Unternehmen Wix Testbericht und Jimdo. Während klassische Hoster den Baukasten als optionales Feature zusätzlich zum Webhosting anbieten, steht der Editor bei anderen Anbietern im Mittelpunkt des Angebotes.

Dank eines Homepagebaukastens lässt sich eine Webseite erstellen, ohne dass der Anwender Kenntnisse in HTML, CSS oder anderen Programmiersprachen haben muss. Zuerst wählt man ein passendes Grunddesign für die eigene Webseite aus, das im weiteren Verlauf individuell an die eigenen Vorstellungen und Anforderungen angepasst werden kann. Die Bedienung erfolgt dabei einfach per Maus und Tastatur mittels Drag and Drop. Einzelne Designelemente wie Texte, Bilder, Videos oder interaktive Module lassen sich einfach im Editor einfügen oder verschieden und auch wieder entfernen. Die dabei möglichen Gestaltungsfreiheiten und nutzbaren Elemente hängen in der Regel mit dem gebuchten Tarif zusammen. Für umfangreiche Features wie etwa die Integration eines Shops mit Einkaufswagen und Zahlungsabwicklung setzt meist einen Premiumtarif voraus, während sich einfache Webseiten auch mit den kostenlosen Features erstellen lassen. Auch ein individueller Domainname, unter dem die Webpräsenz später erreichbar sein soll, ist meist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Da sich die Erstellung einer Webseite mittels Homepagebaukasten besonders leicht durchführen lässt, eignet sich diese Variante vor allem für Einsteiger, die noch keinerlei Erfahrungen mit Webseiten im Internet haben. Auf diese Weise lässt sich eine technisch moderne Webseite ohne großen Aufwand erstellen, die nur mit moderaten Kosten verbunden ist. Lediglich in den Designvorgaben und Features ist man natürlich stets an den Funktionsumfang des Editors gebunden. Komplett individuelle Webseiten lassen sich mit einem Homepagebaukasten eher nicht erstellen.

  • Ideal für Einsteiger
  • Keine Programmierkenntnisse erforderlich
  • Moderate Kosten
  • Eingeschränkte Funktionalität und vorgefertigte Designs

 

2. Content Management System

Fortgeschrittene Anwender können Content Management Systeme (CMS) nutzen, um eine eigene Webseite zu erstellen. Dabei handelt es sich um Anwendungen, die für die Erstellung und Verwaltung von Inhalten auf Webseiten eingesetzt werden. Die zwei bekanntesten Systeme sind WordPress und Joomla. Über eine benutzerfreundliche Oberfläche können Texte erstellt und Mediendaten eingefügt werden. Mittels Themes lässt sich das Design individualisieren und dank einer riesigen Auswahl von Plugins kann die Funktionalität des CMS nahezu grenzenlos erweitert werden. Um kleinere Anpassungen vorzunehmen und mögliche Fehler schnell beheben zu können, ist hierbei aber im Gegensatz zum Homepagebaukasten ein gewisses Maß an technischem Know-how notwendig, um effektiv mit den Systemen arbeiten zu können. Je besser man sich selbst auskennt, desto umfangreichere Individualisierungen sind möglich, ohne auf den Service von Dritten zurückgreifen zu müssen.

Die beliebtesten Content Management Systeme sind als Open Source Software erhältlich und verursachen daher keinerlei Kosten. Sie lassen sich auf jedem Webspace Paket installieren, das den technischen Anforderungen der jeweiligen Software entspricht. Bei einigen Angeboten, wie beispielsweise den Business Webspace Paketen, sind CMS Systeme oftmals bereits vorinstalliert oder lassen sich mit nur einem Klick über die Hostingverwaltung aktivieren. Content Management Systeme stellen eine sehr funktionelle und gleichzeitig preisgünstige Möglichkeit dar, eine professionelle eigene Webseite zu erstellen. Einzige Voraussetzung ist ein passender Webspace und ein paar technische Kenntnisse zum verwendeten CMS.

  • Ideal für Fortgeschrittene
  • Grundsätzliche technische Kenntnisse benötigt
  • Niedrige Kosten
  • Individualisierung von Funktionen und Design möglich

 

3. Selbst programmieren

Wer über die entsprechenden Kenntnisse und ausreichend Zeit verfügt, der kann die eigene Webseite natürlich auch komplett selbst programmieren. Grundsätzlich ist das gesamte benötigte Wissen, um eine Webseite von der Pike auf selbst zu erstellen, kostenlos im Internet zu finden. Dies fängt bei der Erstellung des Grundgerüstes, dem sogenannten Template mittels der Programmiersprache HTML (Hyper Text Markup Language) an und geht bis zur Bearbeitung des Designs und der Funktionalität mittels CSS (Cascading Style Sheets) und Javascript.

Auch bei der Erstellung in HTML gibt es verschiedene Vorgehensweisen. HTML kann direkt in einem einfachen Texteditor geschrieben werden oder man verwendet einen komfortableren WYSIWYG Editor. Bei diesem kann man direkt sehen, wie sich der geschriebene Code auf das Design und die Struktur der Webseite auswirkt. Je nach verwendeter Software gibt es zahlreich Komfortfunktionen. Vorteil der Variante Selbstprogrammierung ist, dass man die volle Kontrolle über das gesamte Gerüst der Webseite hat. Andererseits ist das ganze Vorhaben aber natürlich sehr umfangreich und zeitaufwendig. Oftmals ist es mit dem Programmieren allein aber nicht getan. Vor allem wenn es an das Design geht, sind Kenntnisse von designtechnischen Grundlagen oder die Hilfe eines externen Designers notwendig, um ansehnliche Ergebnisse zu erzielen.

  • Nur für Profis rentabel
  • Niedrige Kosten
  • Hoher Aufwand
  • Größte Freiheiten bei Funktion und Design

 

4. Beauftragung von Dienstleistern

Bei den meisten professionellen Webauftritten im Internet wird die Erstellung an externe Dienstleister ausgelagert. Dabei können entweder individuell Designer, Programmierer und Webentwickler angeheuert werden, oder man beauftragt eine Agentur, die das weitere Vorgehen selbstständig koordiniert. Diese Variante ist zwar auf den ersten Blick mit den höchsten Kosten verbunden, allerdings gibt es viele Gründe sich trotzdem dafür zu entscheiden. Je nach Anforderungen an die Webseite gibt es zudem heutzutage bereits sehr günstige Anbieter, die eine komplette Webseite nach individuellen Vorgaben zu niedrigen Preisen anbieten.

Wenn es um die Erstellung einer gewerblichen Webseite geht, die anschließend Kunden, Aufträge und Einnahmen generieren soll, dann ist eine Investition vorab ein ganz normaler gewerblicher Vorgang. Wer sich selbst um das eigene Geschäft kümmern muss, der hat in der Regel keine Zeit, sich auch noch mit den technischen Raffinessen der Webseitenerstellung zu befassen. In diesem Fall ist die Beauftragung von Dienstleistern die beste und effektivste Variante. Zudem lassen sich bei einem individuell erstellten Webauftritt alle gewünschten Funktionen und Designvorstellungen exakt realisieren und eine einzigartige Webseite erschaffen.

  • Ideal für Gewerbetreibende
  • Individuelle Abstimmung mit den eigenen Vorstellungen
  • Kein Aufwand
  • Hohe Kosten

 

Die Herangehensweisen zur Erstellung einer eigenen Webseite sind vielzählig. Die wichtigsten Kriterien für die Entscheidung sind die individuellen Anforderungen und der geplante Zweck der Webseite. Egal ob kostengünstige Einsteigerversion oder professionelle High-End-Lösung, für jede Variante gibt es die entsprechend passenden Möglichkeiten zur Umsetzung.

 

Internetauftritt erfolgreich gestalten: Grundlagen

Ein perfekter Internetauftritt ist nicht dem Glück überlassen, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Planung, einer langfristigen Strategie und einer zielgerichteten Umsetzung der Theorie in die Praxis. Dank moderner Software wie einem Homepage-Baukasten und flexiblen Content Management Systemen (CMS) wie WordPress oder anderer Lösungen auf quelloffener oder kommerzieller Basis sind für eine eigene Homepage keine technischen Kenntnisse erforderlich. Selbst Grundkenntnisse in der Programmierung eines PHP- oder HTML-Code werden nicht benötigt. Stattdessen erfordert der Webauftritt in erster Linie Kreativität und die Bereitschaft, sich mit den notwendigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Internetauftritt inklusive einer gelungenen Suchmaschinenoptimierung (SEO) auseinander zu setzen.

Wie lässt sich ein gelungener Webauftritt realisieren?

Ein erfolgreicher Internetauftritt benötigt in jedem Fall eine sorgfältige Planung, die zahlreiche unterschiedliche Aspekte berücksichtigt. Zu diesen zählen formale Vorgaben wie die rechtlich vorgeschriebene Erstellung eines vollständigen Impressums ebenso wie künstlerische Aufgaben - zum Beispiel ein ästhetisches und attraktives Design - und deren technische Umsetzung durch eine geeignete Software. Einen schnellen und flexiblen Einstieg ermöglichen vorgefertigte Lösungen wie ein Online Homepage-Baukasten oder CMS wie Joomla, WordPress und Drupal, bei einem Online Store Shopsysteme wie Magento, Shopware und Prestashop. Die Auswahl der verwendeten Software beinhaltet einen umfassenden Vergleich aller Vor- und Nachteile, denn nachträgliche Änderungen sind zeit- und arbeitsaufwendig.

Bei einem CMS können Webseiten ohne Probleme zunächst lokal auf einem Computer erstellt werden, ohne dass diese veröffentlicht werden. Das ist bei einem Online Homepage-Baukasten nicht immer möglich, dafür offerieren viele Anbieter einen kostenfreien Testaccount oder eine Geld-Zurück-Garantie bei Unzufriedenheit. Um den Arbeits- und Zeitaufwand zu minimieren, ist es sinnvoll, den Internetauftritt in einem ersten Schritt möglichst exakt zu entwerfen. Dabei werden zunächst technische Aspekte wie notwendiger HTML-Code vernachlässigt und das Design in den Vordergrund gestellt.

Welche Aspekte sind für eine eigene Homepage wichtig?

Bei einem rein privaten Internetauftritt ist die Ästhetik natürlich ganz dem eigenen Geschmack überlassen. Bei einer repräsentativen Webseite oder einem kommerziellen Projekt beeinflussen hingegen selbst scheinbar irrelevante Details wie die Farbauswahl den Erfolg. Zu den Überlegungen für eine eigene Homepage zählen deshalb:

  • Seitenstruktur: Platzierung von Bildern, Menüs, Texten und Inhalten auf der Startseite. Ziel ist ein übersichtlicher, einfach und intuitiv zu bedienender Aufbau
  • Farbwahl: Psychologen haben nachgewiesen, dass bestimmte Farben mit Eigenschaften wie Vertrauen, Kompetenz oder Zuverlässigkeit assoziiert werden.
  • Inhalte: Im besten Fall gibt eine Startseite einen umfangreichen Überblick über eine Webseite, ohne in Details zu gehen. Diese sollten auf Unterseiten liegen.
  • Ladegeschwindigkeit: Hoch auflösende Videos und Bilder verzögern wegen ihrer Datenmenge den Seitenaufbau. Sie beeinträchtigen insbesondere den Aufruf durch mobile Endgeräte.
  • Responsives Design: Die meisten Nutzer rufen Webseiten mittlerweile über Smartphones oder Tablet PC auf. Ein responsives Design passt die Darstellung automatisch an Bedingungen wie Größe und Auflösung des Bildschirms an.
  • Technische Voraussetzungen: Details wie die verwendete Bandbreite des Anschlusses, benötigter Speicherplatz und Performance des Servers, um Kosten zu optimieren.
  • Domains und Hosting: Eine attraktive Adresse ist für einen erfolgreichen Webauftritt entscheidend. Ein umfangreicher Webhosting Vergleich reduziert die laufenden Ausgaben.

 

Wie lässt sich ein Konzept in einen Internetauftritt umsetzen?

Auch ohne spezielle Fachkenntnisse wie Programmiersprachen, Konfiguration eines Servers oder Kenntnisse des HTML-Code lässt sich eine eigene Homepage mit professionellem Anspruch realisieren. Entscheidend ist die Auswahl der geeigneten Software, die in ihrem Funktionsumfang und ihrer Bedienung den individuellen Anforderungen an den Internetauftritt entspricht. Zu unterscheiden sind dabei zwei grundlegend verschiedene Ansätze:

Online Homepage-Baukasten: Ein Homepage Baukasten ist der komfortabelste Weg zu einem Internetauftritt und wird von zahlreichen Hosting Providern angeboten. Die eigene Homepage kann vollständig über den Browser konfiguriert und betreut werden. Ein Homepage Baukasten ist in der Regel als Paket mit einem Webhosting und mitunter einer Domain buchbar. Der Nachteil ist, dass ein Umzug der Webseite auf einen anderen Hoster gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

CMS: Ein CMS besteht aus einer Sammlung von Skripten in einer für Webseiten geeigneten Programmiersprache wie PHP. Sie dienen der komfortablen, grafischen Administration und der Auslieferung von Inhalten. Viele Provider bieten ein Webhosting mit einer Grundinstallation eines CMS - zum Beispiel WordPress - an. In diesem Fall ähnelt die Bedienung einem Online Homepage Baukasten. CMS sind vielseitig, flexibel und erlauben die Migration einer Internetseite zwischen unterschiedlichen Servern. Die Administration erfordert in der Regel jedoch eine längere Einarbeitung als der Homepage-Baukasten

Beide Ansätze eignen sich ohne Einschränkungen für Einsteiger ohne besondere Vorkenntnisse. Die Eigenschaften, die Bedienung und der Funktionsumfang variieren zwischen unterschiedlichen Anbietern. Vor einem Webhosting Vergleich ist es deshalb empfehlenswert, sich mit mehreren Produkten grundlegend vertraut zu machen, um die einzelnen Vor- und Nachteile einschätzen zu können.

Wie kann ein Inhaber seine eigene Homepage individualisieren?

Selbstverständlich soll sich ein Webauftritt von der Konkurrenz abheben und eine persönliche Note widerspiegeln. Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Erweiterungen angeboten. Das grundlegende Design wird über Vorlagen (Templates) eingestellt, die auf verschiedene Inhalte (zum Beispiel Blogging, Unternehmensseite, Nachrichtenportale) oder Nutzerkreise (branchenspezifisch, etwa für Fotografen, Restaurants, Handwerker oder Händler) ausgerichtet sind. Zusätzliche Funktionen lassen sich über Plug-ins oder AddOns installieren (beispielsweise Foren, Oberflächen, Videoplayer, Spiele oder Fotogalerien). Es hängt von dem für ein Plug-in verantwortlichen Programmierer ab, ob dieses gratis oder gegen eine einmalige oder laufende Gebühr zur Verfügung gestellt wird. Oft bieten Entwickler beide Varianten an, wobei die kostenlosen Versionen gewissen Einschränkungen ihrer Funktionalität oder weiteren Bedingungen wie die namentliche Erwähnung des Herstellers unterliegen.

 

Was kostet eine Webseite?

Die Frage nach den Kosten für eine Webseite ist wahrscheinlich genauso alt wie das Internet selbst. Seit es die Möglichkeit gibt, im World Wide Web mit einer eigenen Präsenz aufzutreten, beschäftigt Interessenten die Frage nach den Kosten für einen solchen Webauftritt. Gleich vornweg: Eine pauschale Aussage dazu gibt es nicht, da die Erstellung einer Webseite von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren abhängt.

Wenn es um die Kosten für die Erstellung einer Webseite geht spielen zunächst zwei Kriterien eine wichtige Rolle. Zum einen der Umfang des geplanten Webauftrittes und zum anderen die eigenen technischen Kenntnisse im Bereich der Webseitenerstellung. Grundsätzlich ist bei der Erstellung einer einfachen Webseite, wie einer Online-Visitenkarte oder einem privaten Blog, mit deutlich weniger Kosten zu rechnen, als für die Erstellung eines großen Onlineshops oder eines professionellen Webservices benötigt werden. Genauso verhält es sich im Bezug auf die eigenen technischen Kenntnisse: Wer selbst über Programmierkenntnisse verfügt und die geplante Webseite selbst erstellen kann, der kommt in der Regel mit einem niedrigeren Budget aus, als jemand, der keinerlei technische Kenntnisse besitzt und die gesamte Webseitenerstellung von einem Dienstleister erledigen lässt.

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Welche Arten von Webseiten gibt es und welche Kosten verursachen diese?

Im folgenden Abschnitt werden drei verschiedene Kategorien von Webseiten vorgestellt und eine grobe Einschätzung der möglichen Kosten für deren Erstellung gegeben.

Private Webseite

Die Kosten für die Erstellung einer privaten Webseite sind heutzutage äußerst günstig. Es gibt sogar die Möglichkeit, eine vollwertige private Webseite komplett kostenlos im Internet zu veröffentlichen. Wenn hier von einer privaten Webseite gesprochen wird, dann ist damit eine kleine Internetpräsenz gemeint, auf der man selbstverfasste Texte und vielleicht ein paar Galerien mit selbst gemachten Fotos sowie das ein oder andere Video veröffentlicht. Beispiele können etwa ein kleiner Reiseblog über die letzten Urlaube, eine Rezeptsammlung der Lieblingsgerichte oder einfach das öffentliche Teilen von Gedanken mit Freunden und Bekannten sein. Mithilfe von Homepagebaukästen lassen sich derartige Onlineprojekte entweder komplett kostenfrei oder für einen sehr geringen monatlichen Betrag realisieren. Auch umfangreiche technische Kenntnisse werden für die Erstellung einer Webseite mit einem Homepagebaukasten nicht benötigt.

  • Private Nutzung
  • Geringer Umfang
  • Geringe Funktionalität
  • Kostenfrei möglich

 

Professionelle Webseite

Für die Erstellung einer professionellen Webseite, die entweder privat oder auch gewerblich genutzt wird, sollte auf jeden Fall ein gewisses Budget eingeplant werden. Eine komplett kostenlose Erstellung, wie etwa bei einer einfachen privaten Webseite, ist hier nicht möglich. Eine professionelle Webseite zeichnet sich durch ein einzigartiges Design, umfangreichere Inhalte und eine höhere Funktionalität aus. Als solches Onlineprojekt benötigt eine professionelle Webseite auf jeden Fall ein eigenes kostenpflichtiges Webhosting, dass monatliche Kosten verursacht. Zudem werden für die individuelle Erstellung von Design und Inhalten entweder umfangreiche technische Kenntnisse und die passende kostenpflichtige Software benötigt oder für die Erstellung wird ein externer Dienstleister, etwa ein Webdesigner, beauftragt. Bei Stundensätzen von 50 Euro und einem Arbeitsumfang von etwa 10 Stunden kommen da schnell dreistellige Euro Beträge zusammen.

  • Private oder gewerbliche Nutzung
  • Mittlerer Umfang
  • Mittlere Funktionalität
  • Niedrige monatliche Kosten
  • Niedrige bis mittlere einmalige Kosten

 

Gewerbliches Onlineprojekt

Die Kosten für ein großes gewerbliches Onlineprojekt lassen sich nur sehr schlecht einschätzen. Hier kommt es ganz individuell auf das geplante Vorhaben an und welchen Umfang bzw. welche Funktionalität dieses bieten soll. Ein professioneller Onlineshop mit mehreren Tausend Produkten und mehreren Tausend Besuchern pro Tag benötigt für die Erstellung bereits eine hohe Investition an Zeit und Geld. Wenn es aber um die Umsetzung eines komplexen Webservices geht, dann können die Kosten schnell in ungeahnte Höhen schießen. Neben einem leistungsstarken Webhosting auf eigenen Servern, dass bereits alleine hohe monatliche Kosten verursacht kann die Programmierung eines individuellen Webservices ganze Teams von Entwicklern beschäftigen und somit locker mehrere Tausend Euro kosten.

  • Gewerbliche Nutzung
  • Hoher Umfang
  • Hohe Funktionalität
  • Mittlere bis hohe monatliche Kosten
  • Hohe einmalige Kosten

 

Fazit: Was kostet eine Webseite?

Da eine pauschale Antwort auf die Frage nicht möglich ist, können sich Interessenten lediglich an folgender grundsätzlichen Einschätzung orientieren: Eine einfache private Webseite kann heutzutage bereits komplett kostenlos online gebracht werden. Bei einer professionellen Webseite sollte hingegen ein höherer dreistelliger Euro Betrag eingeplant werden. Ein umfangreiches gewerbliches Onlineprojekt kann ohne Probleme auch Tausende von Euros kosten.

 

Kapitel 6: Nachträglicher Wechsel von Webhosting Art oder Anbieter

In diesem Abschnitt wollen wir uns abschließend noch damit beschäftigen, was bei einem nachträglichen Wechsel von Webhosting Art oder Anbieter zu beachten ist. Denn nichts ist in Stein gemeißelt und sowohl die Anforderungen des eigenen Webprojekts als auch die Angebote des Webhosters können sich über die Zeit ändern. Wann genau ein Upgrade oder Downgrad des eigenen Webhostings Sinn macht und wann es Zeit für einen komplett neuen Webhostinganbieter ist, das erfährst du hier.

Wann ist ein Upgrade des Webhostings sinnvoll?

Die meisten Onlineprojekte werden auf einfachen Webspace Paketen gestartet. Entwickelt sich die Webseite gut, reicht die Leistung derartiger Pakete oftmals nicht allzu lange aus. Ein Upgrade des Webspace wird notwendig. Doch was sind die Anzeichen für einen Wechsel des Hosting Produkts?

In der Regel starten Webmaster ihr neustes Onlineprojekt auf einem möglichst kleinen Hostingsystem. Ein Shared Hosting Paket ist dabei oftmals die günstigste und einfachste Variante, um die neue Präsenz erst einmal online verfügbar zu machen und die Entwicklung abzuwarten. Vor allem reizvolle Angebote der Webhoster, in denen unlimitiert Speicherplatz sowie unbeschränkter Traffic und Bandbreite für die Nutzung mehrerer verschiedener Domains versprochen wird, vermitteln den Eindruck, dass ein solches Shared Hosting Paket sämtlichen Anforderungen standhalten kann.

Allerdings bleibt eine Shared Hosting Paket stets, was die Bezeichnung "Shared" bereits verlauten lässt. Man teilt sich die Systemressourcen mit anderen Accounts auf dem Server. Neben der eigenen Webseite werden nicht selten Tausende weitere Webseiten auf demselben Server gehostet. Shared Hosting Pakete erlauben es dem Kunden daher nur eine bestimmte Menge an Systemressourcen zu nutzen. Übersteigen die Anforderungen des Webprojektes die verfügbaren Systemressourcen, müssen Kunden mit Einschränkungen sowohl bei der eigenen Webseite als auch auf dem gesamten Serversystem rechnen. Die Einschränkungen zeigen sich in Form von hohen Ladezeiten oder im schlimmsten Fall sogar dem kompletten Ausfall eines Servers. Obwohl man es so weit nicht kommen lassen sollte, ist spätesten dann ein Upgrade des eigenen Webspace Paketes notwendig.

Man kann daher vor allem mit umfangreicheren Webprojekten nicht für immer auf dem günstigsten Webhosting Plan verweilen. Früher oder später wird ein Upgrade fällig. Aber wann ist es an der Zeit, auf ein nächsthöheres Paket oder vielleicht sogar einen eigenen Server zu wechseln? Die folgenden Zeichen können bei einer Entscheidung zur rechten Zeit helfen:

 

Wann ist ein Downgrade des Webhosting sinnvoll?

Wer bei der Planung des eigenen Online Projekts zu optimistisch vorgegangen ist, der stellt oftmals später fest, dass die verfügbaren technischen Ressourcen bei Weitem nicht ausgelastet sind. Um die Kosten zu senken, kann in diesem Fall ein Downgrade des Webhostings Sinn machen.

Denn nicht selten überschätzen Webmaster die Anforderungen an das Hosting, um auf eventuell auftretende Besucherspitzen vorbereitet zu sein. Bleiben diese aber aus, dann hat man ein Webhosting, dessen Ressourcen nie voll ausgelastet werden. Gerade im Bereich dedizierter Hardware ist dies keine Seltenheit. Nur die wenigsten Kunden, die über einen eigenen Root Server verfügen, nutzen dessen Ressourcen voll aus. Hier lässt sich also viel Einsparungspotenzial finden, denn wenn die eigene Webseite genauso gut auf einem Shared Hosting oder vServer läuft, können die oftmals hohen Kosten für einen dedizierten Server eingespart werden.

So gelingt das Downgrade, um unnötige Kosten einzusparen:

 

Wann sollte ein Wechsel des Webhosting Anbieters erfolgen?

Ist die eigene Webseite einmal eingerichtet und über das Internet für Besucher erreichbar, dann möchten sich die wenigsten Webmaster mit einem Umzug ihres Webauftritts beschäftigen. Denn gerade der komplette Wechsel des Webhosting Anbieters ist erfahrungsgemäß mit einem äußerst hohen Aufwand verbunden. Trotzdem kann es Gründe geben, die den Umzug zu einem neuen Hoster notwendig machen können.

Wer eine eigene Webseite betreibt, der ist froh, wenn diese endlich vollständig eingerichtet und auf dem Server des Webhosters erreichbar ist. Vor einem Umzug zu einem anderen Anbieter graut es den meisten, denn solch ein Wechsel ist üblicherweise mit einem sehr hohen Aufwand verbunden: Zum einen müssen sämtliche Daten der Webseite auf den Server des neuen Anbieters geladen werden und zum anderen muss auch die Domain selbst sowie weitere Komponenten, wie etwa Postfächer und Datenbanken umgezogen werden.

Während der Domainumzug mittels Auth-Code relativ unkompliziert abgewickelt werden kann, sieht es beim Umzug der Webseitendaten schon ganz anders aus. Hier müssen nicht nur sämtliche Dateien aus den Verzeichnissen des alten Webspace per FTP heruntergeladen und auf den neuen Server wieder hochgeladen werden, sondern beim Einsatz eines Content Management Systems (CMS) auch die dazugehörenden Datenbankeinträge per phpMyAdmin exportiert und auf dem neuen Webspace wieder importiert werden. Ein gewisses technisches Wissen sollte daher unbedingt vorhanden sein, damit der Umzug zum neuen Hoster problemlos funktioniert.

Sind alle Daten letztendlich übertragen, geht es an die Konfiguration und Einstellungen. Nun ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem E-Mail-Adressen, Postfächer und Weiterleitungen wieder neu eingerichtet werden müssen. All diese Aufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch und oftmals ist sogar die Webseite während des Umzugs für 24 Stunden oder gar länger gar nicht zu erreichen, was man auch vorab unbedingt einplanen sollte.

Gründe für Anbieterwechsel

Damit sich der hohe Aufwand eines Umzugs auch lohnt, sollte auf jeden Fall ein triftiger Grund vorliegen, der einen Anbieterwechsel rechtfertigt. Hier haben wir einige Ursachen zusammengetragen, die einen Umzug der eigenen Webseite notwendig machen können:

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Schlechte Performance

Der häufigste Grund, warum der Webhosting Anbieter gewechselt wird, sind Probleme mit der Performance. Diese können sich an verschiedenen Merkmalen zeigen. Entweder kommt es häufig zu kompletten Ausfällen und die eigene Webseite ist gar nicht zu erreichen oder der eigene Webauftritt hat unter langen Ladezeiten sowie unter langen Antwortzeiten des Servers zu leiden. Alle diese Umstände sind in der Regel auf eine unzureichende Hardware oder eine schlechte Infrastruktur beim Webhoster zurückzuführen und lassen sich nur durch einen kompletten Anbieterwechsel beheben.

Schlechtes Sicherheitsmanagement

Ein weiterer Grund, um den Webhosting Anbieter zu wechseln, können Probleme im Bereich Sicherheit sein. Werden die Server des Webhosters nicht ordentlich betreut und regelmäßig mit den neuesten Sicherheitsupdates und aktuellsten Programmversionen ausgestattet, dann werden diese schnell zur Zielscheibe von Hackern. Sind die Server dann erst einmal befallen und werden zur Verbreitung von Viren und anderer Schadsoftware missbraucht, kann die eigene Webseite in Mitleidenschaft gezogen werden. Teilt man sich dieselbe IP-Adresse mit gekaperten Maschinen, muss man auch selbst mit ernsten Einschränkungen rechnen. Beispielsweise werden vom Server versandte E-Mails beim Empfänger nicht mehr angenommen oder die eigene Webseite wird von Suchmaschinen benachteiligt. Um einer solchen „bad neighbourhood“ zu entkommen, hilft meist nur der Umzug zu einem neuen Provider.

Schlechte Konditionen

Doch es können nicht nur technische Gründe einen Anbieterwechsel notwendig machen. Auch aufgrund von Defiziten beim Serviceangebot kann die Entscheidung auf einen neuen Vertragspartner fallen. Oftmals sind es vor allem Probleme mit dem Kundenservice, die einen Webmaster zum Wechsel bewegen. Ist dieser bei Problemen nicht zeitnah zu erreichen oder kümmert sich nicht zufriedenstellend um deren Beseitigung, dann bleibt oftmals keine Alternative, als die eigene Webseite zu einem anderen Anbieter umzuziehen. Auch ein fehlender oder gar kostenpflichtiger Upgrade-Service beim Wechsel in einen anderen Tarif kann Kunden dazu veranlassen, im selben Schritt gleich den ganzen Anbieter zu wechseln. Zudem können auch unerwartete oder ungerechtfertigte Preiserhöhungen einen Anbieterwechsel attraktiv machen.

 

Fazit

Um den hohen Aufwand beim Umzug des eigenen Webauftritts zu einem neuen Anbieter zu vermeiden, sollte man sich vorab intensiv mit der Wahl des passenden Hosters beschäftigen. Hier gilt es zu beachten, dass nicht nur sämtliche technischen Voraussetzungen erfüllt werden, sondern auch die vertraglichen Umstände passen. Im Webhosting Vergleich auf unserer Webseite findest Du ausführliche Informationen, Bewertungen und Erfahrungsberichte von Kunden zu den einzelnen Webhosting Paketen der Anbieter. Nutze die zur Verfügung gestellten Informationen, um von Anfang an den besten Anbieter für Dein Webprojekt zu finden.

 

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Unser Artikel stützt sich auf eigene Erfahrungen und Recherche sowie Informationen aus externen Quellen.

Quellenangaben & weiterführende Links zum Thema:

Bildnachweis:
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