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Plesk Alternativen: Welche gibt es?

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |14.03.2022

Plesk AlternativeEin Server für das Webhosting erfordert eine professionelle Administration, um für die Kunden oder eine eigene Webseite eine ausreichende Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten. Unter klassischen Bedingungen bedeutet dies eine Konfiguration, die bei einem Linux Server oder Unix Server ausschließlich über Textdateien und auf der Kommandozeile stattfindet.

Das Control Panel Plesk und Alternativen wie cPanel, ISPConfig oder Froxlor mit identischer oder ähnlicher Funktion eröffnen eine Möglichkeit, den komplizierten Prozess einer rein manuellen Anpassung zu strukturieren und zu visualisieren.

Wodurch zeichnet sich Plesk aus?

Die erste Version von Plesk programmierte der russische Informatiker Dimitri Simonenko 2000 als automatisiertes Control Panel im Auftrag eines US-amerikanischen IT-Providers - es zählt damit zu den ältesten Werkzeugen für die Administration von kommerziellem Webhosting. Aktuell (Stand 2022) verwenden mehr als 380.000 Server auf der ganzen Welt die Software für die Verwaltung von mehr als 11.000.000 Webseiten und 15.000.000 E-Mail Accounts. Damit stellt Plesk vor alternativen Anbietern den Marktführer und besitzt bei mittleren und großen IT-Providern eine überdurchschnittlich hohe Popularität, die es als Control Panel für das kommerzielle Webhosting sowie dedizierte Server und virtuelle Server einsetzen. Seine wichtigsten Eigenschaften bestehen in:

  • Hierarchische Struktur mit verschiedenen Nutzerrollen für Administratoren, Reseller, Webhoster und Kunden
  • Individuelle Konfiguration von Paketen für unterschiedliche Leistungen
  • Direkte monatliche oder jährliche Lizenz oder Bereitstellung durch den Webhoster
  • 32 verschiedene Sprachen für das Control Panel verfügbar
  • Unterstützung für Erweiterungen durch Extensions, Plug-ins, Add-ons
  • Drei verschiedene Editionen mit unterschiedlicher Funktionalität und Limitierung für Domains
  • Geeignet für die Verwaltung virtueller und dedizierter Server sowie als Control Panel für das Webhosting
  • Kompatibel mit diversen Linux Distributionen und Microsoft Windows Server
  • Garantierter Long Time Support (LTS) für Betriebssysteme bis zum Ende des Lifecycles (EOL)
  • Automatisierte Installation für Content Management Systeme (CMS) wie WordPress, Typo3 oder Joomla

Aufgrund seiner langen Erfahrung, Kompetenz, Funktionalität und langfristig strategischen Entwicklung hat sich Plesk gegenüber Alternativen Control Panels bei der Serververwaltung wie cPanel, Froxlor, ISPConfig oder Usermin durchgesetzt und wird trotz einer hohen Konkurrenz im kommerziellen Einsatz oft als formgebender Standard angesehen. In ihrer Struktur, Oberfläche und dem Funktionsumfang gilt Plesk vielen alternativen Anbietern deshalb als inoffizielles Vorbild und führt häufig als erstes Control Panel innovative Änderungen und Neuheiten ein. Plesk zählt zu den beliebtesten cPanel Alternativen.

 

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Wo liegen die wichtigsten Einsatzbereiche von Plesk?

Generell fungieren Plesk und seine Alternativen als ein Frontend mit einer grafischen Oberfläche (GUI) über ein Webinterface, das die Konfiguration und Administration eines Servers vereinfacht oder als Control Panel den Kunden ein komfortables Webhosting ermöglicht. Streng genommen handelt es sich deshalb weniger um eigenständige Anwendungen als um Systeme für das Management von IT-Diensten. In seiner Verbreitung liegt Plesk vor alternativen Werkzeugen, weil es speziell bei großen Unternehmen eine hohe Popularität besitzt und sich aufgrund seiner langen Geschichte einen weitreichenden Kreis von Stammkunden aufgebaut hat. Der mit Abstand wichtigste Aufgaben- und Einsatzbereich für das Control Panel besteht in der Administration von virtuellen und dedizierten Servern - in dieser Kategorie hat sich Plesk vor Alternativen durchgesetzt, da es neben einer übersichtlichen Benutzerführung sehr umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung von Diensten in Paketen bietet. Viele große Provider schließen es in ihre Angebote ein, weil es durch seine Bedienung fachunkundigen Nutzern die Betreuung erleichtert. Mit der Verwendung von Plesk verbessern sie die Sicherheit und Performance ihrer Produkte und reduzieren die Anfragen an den internen Support, die häufig technische Probleme bei der Konfiguration beinhalten.

Allerdings besitzt Plesk wie viele Alternativen durchaus die Option und das Potenzial, als Control Panel für Endkunden im Webhosting zum Einsatz zu kommen. Es ermöglicht auf unteren Ebenen den einfachen Zugriff auf Einstellungen wie das Domain Name System (DNS), die Einrichtung von Subdomains unter einer Internetadresse, Manipulation von Datenbanken oder das Erstellen und Abrufen von Accounts für E-Mails. Da sich die Oberfläche zudem nach Vorlagen oder eigenen Designs individualisieren lässt, verwenden viele Nutzer Plesk oder Alternativen, ohne davon Kenntnis zu nehmen. Für einfache, individuelle Dienste wie das Webhosting einer einzelnen Domain oder einen E-Mail-Account rentiert sich Plesk wegen der laufenden Lizenzgebühren allerdings nicht. Hier kommen meist spezialisierte, auf Open Source basierende Lösungen wie zum Beispiel Squirrelmail, Horde oder Roundcube für E-Mails, PhpMyAdmin und Adminer für die Verwaltung von MySQL oder MariaDB Datenbanken oder Webmin für virtuelle und dedizierte Server zum Einsatz.

Welche Plesk Alternativen mit ähnlicher Funktionalität gibt es?

Durch seine vielseitigen Möglichkeiten und der hohen Popularität fällt die Entscheidung vieler Anbieter zunächst auf Plesk - Alternativen wie cPanel, Froxlor, DirectAdmin (DA) oder ISPConfig gelten oft zunächst als zweite Wahl für ein Control Panel. Diese Perspektive kann jedoch als unbegründet bewertet werden, weil sich bei einer näheren Betrachtung durchaus gleichwertige Optionen eröffnen. Dies gilt speziell für kleinere Anbieter von Webhosting oder die Inhaber einzelner Server, die nicht als Reseller oder als Webhoster agieren, sondern lediglich eine übersichtliche und komfortable Administration wünschen. In dieser Situation erweisen sich quelloffene Lösungen wie Froxlor, ISPConfig und Webmin als geeignete Möglichkeit, Plesk durch Alternativen zu ersetzen, die wegen ihrer Lizenzierung als Open Source keine zusätzlichen Kosten verursachen.

 

Webhosting Panels im Vergleich

Wir stellen eine Reihe von aktuellen Webhosting Control Panel im Vergleich vor.
Darunter unter anderem folgende:

Plesk
cPanel
ISPConfig
LiveConfig
Webmin
DirectAdmin

 

Im Vergleich zu einem proprietären, kostenpflichtigen Control Panel wie Plesk zeigen Alternativen auf einer quelloffenen Basis mitunter ein weniger auf Design ausgerichtetes Interface und leichte Einschränkungen bei der Benutzerfreundlichkeit und intuitiven Bedienung. Dies bedeutet allerdings nicht zwangsläufig einen Nachteil, weil jedes Control Panel eine bestimmte Frist für die Einarbeitung erfordert und die Funktionalität nicht zwangsläufig eingeschränkt ist. Neben ihnen bieten sich zusätzlich kommerzielle Lösungen an, die Plesk als Alternativen bei einem identischen Spektrum an Möglichkeiten zu Einstellungen und Individualisierung der Oberfläche ersetzen können. Die wichtigsten darunter sind DirectAdmin und cPanel, die sich ebenfalls primär an professionelle und größere Webhoster richten.

 

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Bildnachweis: Gerd Altmann auf Pixabay



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