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HTTP Fehler 400: Wo liegen die Ursachen und die Lösung?

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion   |  19.02.2021


400 Fehler Bad RequestSendet ein Client wie ein Browser eine Anfrage an einen Webserver, antwortet dieser ihm zusätzlich zu den Inhalten mit einem Statuscode, um diese zu bestätigen. In der Regel wird diese nicht angezeigt - anders sieht es jedoch aus, wenn bei der Kommunikation ein Problem auftritt. In diesem Fall zeigt der Browser eine Eingrenzung wie Fehler 404: Not found, Fehler 405: Method not allowed, Fehler 408: Request Timeout. Ebenfalls häufig tritt der Fehler 400: Bad Request auf, der auf eine falsche Syntax bei der Anfrage hindeutet, die der Server nicht eindeutig interpretieren kann.

 

Was sind Statuscodes und der Fehler 400: Bad Request?

Der Standard für HTML unterscheidet fünf verschieden Typen von Statuscodes, die sich anhand ihrer Funktion unterscheiden. Um sie eindeutig zuordnen zu können, sind diese nach einem festen System geordnet:

  • 100 bis 199 ist der Bereich für informative Meldungen wie den Wechsel des Protokolls
  • 200 bis 299 steht für die erfolgreiche Bearbeitung der Anfrage
  • 300 bis 399 kennzeichnen Umleitungen und reguläre Weiterleitungen
  • 400 bis 499 zeigen Fehler an, die vom Client verursacht wurden
  • 500 bis 599 deuten auf unlösbare Probleme hin, für die der Server verantwortlich ist

Kritisch sind also lediglich die Codes von Fehler 400 bis Fehler 599, wobei sie von 0 bis 99 fortlaufend nummeriert sind. Allerdings bleiben aktuell weite Bereiche noch unbelegt und stehen für künftige Erweiterungen zur Verfügung, die bei Aktualisierungen des HTTP-Standards formuliert werden können. Bei Fehler 400: Bad Request handelt es sich somit um eine der grundlegendsten, wenn auch nicht unbedingt der häufigsten Meldungen.

Wie entsteht ein Fehler 400: Bad Request?

Grundsätzlich besagt der Fehler 400: Bad Request, dass der Client dem Server eine fehlerhafte Anfrage geschickt hat und dieser keine Regeln kennt, um diese gültig zu bearbeiten oder zu übersetzen. Die Kommunikation erfolgt bei HTTP teilweise über einen lesbaren Quelltext im ASCII Code, der Buchstaben, Zahlen und diverse Sonderzeichen umfasst. Da der Aufbau und die Art der Anfragen standardisiert sind, ist in praktisch allen Fällen der Browser als Client für einen Fehler 400: Bad Request verantwortlich. Dies unterscheidet ihn von anderen Codes wie etwa Fehler 405: Method not allowed oder Fehler 408: Request Timeout , die sowohl durch fehlerhafte Konfigurationen des Servers wie durch den Client hervorgerufen werden können.

Wo liegen die Ursachen für den Fehler 400: Bad Request?

Der Fehler 400: Bad Request steht für eine falsche Syntax, die etwa aus einer unzulässigen Kombination von Befehlen oder aus Zeichen bestehen kann, die der Server an dieser Stelle nicht erlaubt. Es handelt sich jedoch leider um eine sehr allgemeine Beschreibung, die nicht direkt auf eine bestimmte Quelle hinweist. Die häufigsten Gründe für einen Fehler 400: Bad Request bestehen in:

  • Verwendung von Sonderzeichen an unerlaubten Stellen
  • URL enthält verbotene Zeichen oder ist falsch geschrieben
  • Fehlerhafte, veraltete oder zweideutige Einträge in den Cookies
  • Veraltete DNS Einträge im Cache des Browsers
  • Zu große Dateien beim Upload

Die positive Nachricht besteht darin, dass sich das Problem in nahezu allen Fällen durch eine einfache Lösung beseitigen lässt.

Worin besteht die Lösung für einen Fehler 400: Bad Request?

Da das HTTP als Protokoll festen Standards unterliegt und diese sowohl von aktuellen Webservern wie Browsern vollständig unterstützt werden, liegt bei einem Fehler 400: Bad Request in der Regel eine temporäre Fehlfunktion vor. Diese lässt sich meist auf fehlerhafte Daten zurückführen, die im laufenden Betrieb gespeichert wurden. Für eine Lösung des Problems genügt es deshalb, den Browser und seine Umgebung auf einen funktionstüchtigen Zustand zurückzusetzen. Die dafür erforderlichen Schritte beinhalten das Leeren des Caches und das Löschen der Cookies sowie der alten DNS-Einträge. Sollte dies keinen Erfolg zeigen, bieten sich als aufwendigere Lösung das komplette Entfernen und die vollständige Neuinstallation des Browsers an.

Foto: Gerd Altmann from Pixabay



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