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Die 4 häufigsten Probleme beim Webhosting

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion  |  13.02.2017


uptime-downtime.jpgEin zuverlässiger Webhoster ist die Grundlage für jedes erfolgreiche Webprojekt. Viele Webseitenbetreiber werden aber regelmäßig mit Problemen konfrontiert. Dabei kann ein schlechtes Webhosting die Ursache für verschiedenste Komplikationen sein. Im folgenden Artikel möchten wir auf die vier häufigsten Probleme beim Webhosting aufmerksam machen, und geben Tipps, wie sich diese am besten vermeiden lassen.

Problem Nr. 1 - Geschwindigkeit

Die häufigsten Probleme treten im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit des Webhostings auf. Dies zeigt sich üblicherweise in hohen Ladezeiten und einem langsamen Seitenaufbau. Die Inhalte der eigenen Webseite werden nur mit hohen Verzögerungen angezeigt. Besonders ärgerlich ist dies bei Webseiten, die über eine einfache Darstellung von Informationen hinausgehen und über Funktionen wie beispielsweise den Warenkorb bei Onlineshops verfügen. Eine langsame Webseite trägt hier für den Besucher zu einer besonders schlechten Nutzererfahrung bei. Nicht selten verlassen potenzielle Kunden dann die Webseite wieder so schnell, wie sie gekommen sind.

Oftmals bekommen langsame Webseiten auch überhaupt keine Besucher. Klickt ein Interessent bei Google auf ein Suchergebnis und die Zielseite wird nicht innerhalb kürzester Zeit angezeigt, dann wird dieser in der Regel einfach zurück zu den Suchergebnissen wechseln und die nächste vorgeschlagene Webseite aufrufen. Speziell durch dieses Verhalten schadet eine langsame Webseite nicht nur der Nutzererfahrung, sondern sendet auf diese Weise auch ein negatives Signal an die Suchmaschine. Die Folge ist eine schlechtere Platzierung zu relevanten Suchbegriffen und somit noch geringere Chancen auf Besucher.

Probleme mit der Geschwindigkeit treten besonders häufig bei günstigen Shared Hosting Paketen auf. Denn hier teilen sich nicht selten mehrere Hundert oder gar Tausende Kunden die technischen Ressourcen eines einzelnen Servers. Je nach Auslastung des Systems steht dann oftmals nicht genug Performance für die einzelnen Webseiten zur Verfügung und es kommt oftmals regelmäßig zu Verzögerungen.

Abhilfe kann hier ein eigener Server schaffen. Mit einem virtuellen Server oder dedizierten Server kann die gesamte Performance des Systems exklusiv für das eigene Webprojekt genutzt werden. Probleme mit der Geschwindigkeit lassen sich auf diese Weise effektiv vermeiden.

Problem Nr. 2 - Ausfälle

Ähnlich wie hohe Ladezeiten haben Ausfälle einen noch gravierenderen negativen Einfluss auf die Nutzererfahrung und die Platzierung in den Suchergebnissen der Suchmaschinen. Ist der eigene Webauftritt gar nicht zu erreichen, dann verlaufen Links in Leere und Interessenten haben gar keine Möglichkeit, um auf die eigenen Inhalte zuzugreifen.

Ausfälle oder Downtimes sind im Bereich des Webhostings zwar unvermeidbar, sollten aber bei einem guten Webhoster auf ein absolutes Minimum beschränkt sein. Jeder Server muss irgendwann einmal gewartet oder mit aktualisierter Software neugestartet werden. Doch diese Vorgänge sollten stets gut geplant, im Voraus angekündigt und innerhalb eines kurzen Zeitfensters durchgeführt werden. Ein unangekündigter Ausfall, der sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, sollte sich heutzutage kein Webhoster mehr leisten können.

Abhilfe kann hier ein guter Hoster schaffen. Anbieter mit solider und zuverlässiger Infrastruktur haben ihr Netzwerk und sämtliche Systeme hervorragend im Griff, wodurch Ausfälle auf das Nötigste reduziert werden können.

Problem Nr. 3 - Support

Ein weiteres Problem, das vor allem bei günstigen Webhosting Lösungen auftritt, ist ein unzureichender Support. Läuft das eigene Webprojekt erst einmal, so gibt es wenig Grund zur Beanstandung. Doch sollte es zu Problemen kommen oder Fragen auftauchen, dann zeigt sich erst, ob ein Webhosting Anbieter einen guten Support bietet.

Das fängt bereits bei der Erreichbarkeit und bei den Reaktionszeiten an. Ein guter Support sollte 24 Stunden rund um die Uhr erreichbar sein und vor allem auch am Wochenende oder an Feiertagen, wo die meisten privaten Nutzer Zeit haben sich mit Ihren Webprojekten zu beschäftigen, zur Verfügung stehen. Außerdem sollten Antworten auf eingereichte Fragen zeitnah und nicht erst einen Tag später beantwortet werden. Nicht ist für Kunden ärgerlicher, als eine gefühlte Ewigkeit auf die Antwort des Kundendienstes warten zu müssen, wenn ein gravierendes Problem mit der eigenen Webseite vorliegt. Bestenfalls wird neben der schriftlichen Kommunikation per E-Mail oder Ticketsystem auch eine kostenlose Telefonhotline angeboten.

Neben Erreichbarkeit und Reaktionszeiten sollte aber auch die Qualität des technischen Supports stimmen. Im Problemfall erwartet man kompetente Antworten von jemanden, der sich mit der Materie auskennt, und möchte nicht mit Standardantworten in einem Callcenter abserviert werden.

Abhilfe schafft hier die Wahl eines entsprechenden Webhosters. Bei der Durchsicht der Tarifbeschreibungen sollte dafür genau auf die SLA-Vereinbarung (Service-Level-Agreement) geachtet werden.

Problem Nr. 4 - Sicherheit

Weitere Probleme beim Webhosting können im Bereich Sicherheit entstehen. Hier kann sowohl der Webhoster als auch der Webseitenbetreiber selbst verantwortlich sein.

Gehackte Accounts sind keine Seltenheit. Hacker versuchen sich Zugriff zu Servern und Webhosting Paketen zu verschaffen, um diese für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Dies kann beispielsweise die Verbreitung von Spam oder Schadsoftware sein. Webseitenbetreiber sollten daher unbedingt auf starke Sicherheitsrichtlinien achten und ihre Webprojekte so gut es geht absichern. Selbiges gilt auch für den Webhosting Anbieter. Dieser hat für die Sicherheit seiner Server zu sorgen. Regelmäßige Sicherheitsupdates und das fortlaufende Monitoring der Netzwerkaktivitäten sind Pflicht für einen guten Webhoster.

Abhilfe schafft auch hier die Zusammenarbeit mit einem guten und zuverlässigen Webhoster, der seine Systeme stets ordentlich pflegt.

Fazit

Mögliche Probleme beim Webhosting können nicht komplett ausgeschlossen werden. Durch die Wahl eines guten Webhosters lassen sich aber viele Risiken auf ein Minimum reduzieren. Vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter lohnt sich daher ein ausführlicher Webhosting Vergleich. Auch das Durchsehen von Erfahrungsberichten verschiedener Kunden ist eine gute Möglichkeit, um späteren Problemen beim Webhosting aus dem Weg zu gehen.


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