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Die 3 häufigsten Fehler bei der Auswahl eines Webhostings

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion   |  20.07.2017


artikel-x.jpgDie Wahl des passenden Webhosting Providers sollte wohl überlegt sein, doch oftmals lassen sich Kunden dabei von vermeintlich attraktiven Versprechen verleiten. Hier erfahren Sie die 3 häufigsten Fehler, die es bei der Wahl eines Webhosting Pakets zu vermeiden gilt.

Wer die eigene Webpräsenz im Internet online bringen möchte, der benötigt zuerst einmal ein Webhosting. Prinzipiell ist das eine leichte Aufgabe. Nachdem man sich bei einem passenden Anbieter registriert hat, erhält man die Zugangsdaten und der Upload der eigenen Webseite kann direkt beginnen. Bei der Wahl des Webhostinganbieters sollte man aber nicht zu voreilig entscheiden und verschiedene Kriterien genau beachten. Damit das Hosting der eigenen Webseite über lange Zeit problemlos verläuft, sollten folgende 3 Fehler nicht gemacht werden:

1. Kostenlose Dienste

Viele Kunden werden von kostenlosen Angeboten angelockt. Wer ein günstiges Webhosting sucht, der kann die Anschaffungskosten durch die Nutzung kostenloser Angebote so gering wie nur möglich halten. Was auf den ersten Blick wie ein gutes Angebot aussieht, entpuppt sich aber bei genauer Betachtung meist als großer Fehler. In der Regel wiegen die negativen Eigenschaften solcher Angebote den Vorteil der Kostenersparnis niemals auf. Damit ein Webspace kostenlos angeboten werden kann, muss ein anderes Unternehmen dabei die Finanzierung übernehmen. Oftmals blenden diese Firmen anschließend ihre Werbeanzeigen auf der eigenen Webseite ein. Gerade für einen professionellen oder gewerblichen Webauftritt ist dies natürlich ein KO-Kriterium. Besucher, die man mühsam auf die eigene Webseite bringt, da sie ursprünglich Interesse an den eigenen Dienstleistungen oder Produkten haben, werden dadurch am Ende eventuell sogar Kunde bei den Werbetreibenden und nutzen nicht die eigenen Angebote. Zudem wirkt ein mit Werbung vollgepflasterter Webauftritt alles andere als professionell. Die Chance, dass Besucher deshalb niemals wieder auf die Webseite zurückkommen, ist hoch. Fremde Werbung auf der eigenen Webseite oder eine Kennzeichnung des Webhosting Anbieters auf jeder einzelnen Seite des Webauftritts kann daher lediglich für kleinere Hobbyprojekte akzeptiert werden, für einen ernsthaften Webauftritt sollten kostenlose Dienste daher aber nicht genutzt werden.

2. Limitierte Leistungen

Kostenpflichtige Webhosting Angebote sind also auf jeden Fall schon mal besser als kostenlose Dienste. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern und Paketen. Bei vielen Angeboten werden die Ressourcen stark limitiert und Kunden erhalten lediglich eine knappe Basisausstattung. Deshalb sollte man vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter eine ausführliche Recherche durchführen. Eigenschaften wie Bandbreite, Speicherplatz, E-Mail Accounts oder Datenbanken sind nur einige der Kriterien, auf die dabei geachtet werden sollte. Welche genauen Features benötigt werden, hängt zwar immer von den individuellen Anforderungen der eigenen Webseite ab, gewisse Basisfeatures, wie beispielsweise Bandbreite und Traffic, sollten aber in jedem Paket unlimitiert zur Verfügung stehen. Zudem sollte es möglich sein, problemlos weitere Leistungsmerkmale bei Bedarf freischalten zu können, ohne den ganzen Webauftritt umziehen zu müssen.

3. Billig Hosting

Viele Webhoster bieten ihre Pakete zu besonders günstigen Preisen an. Oftmals liest man von speziellen Billig Hosting Angeboten, die viel Leistung zu niedrigen Preisen versprechen. Gerade wenn man bei der Auswahl eines Webhosting Providers auf die Kosten achten muss, sollte man bei Providern vorsichtig sein, die mit lediglich 1 Euro pro Monat oder noch günstigeren Angeboten locken. Bei derart niedrigen Gebühren und der daraus resultierenden extrem schmalen Gewinnmargen für den Anbieter muss es irgendwo einen Hacken geben. Oftmals lässt sich dieser im Kleingedruckten der AGBs finden. Limitierte Ressourcen, eingeschränkter Support oder lange Vertragslaufzeiten, um Kunden möglichst lange zu binden, sind hier keine Seltenheit. Für einen professionellen Webauftritt sollten man daher mindestens 3 bis 6 Euro im Monat aufwenden, um auf der sicheren Seite zu sein. Auch das ist noch immer ein wirklich günstiger Preis. Allerdings sind die Chancen, damit bei einem verlässlichen Anbieter mit ordentlicher Leistung unterzukommen deutlich höher, als wenn man nur die möglichst niedrigen Kosten in den Vordergrund stellt. In diesem Zusammenhang sollte auch auf Aktionspreise geachtet werden. Oftmals gelten diese nur in den ersten Monaten und anschließend ist das Paket im Nachhinein für die restliche Vertragslaufzeit deutlich teurer, als es bei einem vergleichbaren anderen Anbieter ohne Aktionspreise gewesen wäre.

Um den Durchblick im Angebotsdschungel der zahlreichen Webhoster zu behalten, empfiehlt sich ein genauer Vergleich der einzelnen Angebote untereinander. Dabei sollte nicht nur auf die Preise, sondern vor allem auch auf die Leistungen geachtet werden. Wer sich ausreichend Zeit nimmt und eine genaue Recherche durchführt, der wird in der Regel später mit einem Anbieter belohnt, der ein perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes Paket bereitstellen kann.


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