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Webseite vor Hackern und Malware schützen - 6 Tipps für mehr Sicherheit

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |18.03.2016

Webseitenbetreiber müssen jederzeit mit Angriffen von Hackern auf die eigene Onlinepräsenz rechnen. Doch welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die eigene Webseite vor Hackern und Malware zu schützen? Wir haben 6 praktische Tipps für Sie gesammelt.

Welche Webseiten sind betroffen?

Jeder Webauftritt im Internet stellt ein potenzielles Ziel für Hackerangriffe dar. Selbst wenn es sich nur um eine kleine Homepage handelt, die sich mit einem Nischenthema befasst und nur wenig Besuchern hat, kann die Webseite ins Visier von Hackern geraten. Dynamische Webseiten, wie sie beispielsweise mit beliebter Software wie WordPress oder Joomla erstellt werden, sind dabei grundsätzlich einem höheren Risiko ausgesetzt. Hackern bietet sich hier aufgrund des umfangreichen und komplexen Programmcodes eine weitaus größere Angriffsfläche, als bei einfachen, statischen HTML Webseiten.

Warum wird die eigene Webseite Ziel von Hackern?

Viele Webmaster fragen sich, warum die eigene Seite überhaupt zum Ziel für Hacker wird. Gerade wenn es sich um einen kleinen Webauftritt handelt, auf denen keine sensiblen Informationen wie Kundendaten, Bankverbindungen oder ähnliche Daten gespeichert sind. Mit den Angriffen verfolgen Hacker aber verschiedene Ziele:

  • Daten- und Informationsdiebstahl
  • Hacker greifen Webseiten an, um an Benutzernamen und Kennwörter oder andere Informationen zum Web Server zu kommen. Nachdem derartige Daten erbeutet wurden, können sie genutzt werden, um sich auf andere Systeme Zugriff zu verschaffen. Derartige Angriffe sind für Webseitenbetreiber wie zum Beispiel Onlineshops besonders gefährlich, da nicht nur das eigene Geschäft geschädigt wird, sondern auch rechtliche Konsequenzen drohen können.
  • Hijacking
  • Der Begriff Hijacking bezeichnet das Kapern einer einzelnen Webseite oder eines ganzen Servers. Hacker versuchen Zugriff auf fremde Plattformen zu erlangen, um diese anschließend für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Auf diese Weise werden gekaperte Systeme als Verteiler für Spam oder illegale Inhalte genutzt oder dienen selbst als Ausgangsbasis für weitere Angriffe, um eine Rückverfolgung der Hacker zu erschweren.
  • Beeinflussung von Suchmaschinen
  • Besucher, die über Suchmaschinen auf eine Webseite kommen, tragen in vielen Bereichen einen großen Teil zu den Einnahmen eines Webprojektes bei. Somit steigt das Interesse von Webmastern, die eigene Seite möglichst weit oben und Angebote der Konkurrenz möglichst weit unten auf den Suchergebnisseiten von Suchmaschinen zu halten. Hacker verschaffen sich Zugriff auf Webseiten, um dort Links zu anderen Seiten zu platzieren, wodurch deren Ranking in den Suchmaschinen verbessert wird oder versuchen durch Veränderungen des Inhalts sogar einem Konkurrenten direkt zu schaden.

Wie kann die eigene Webseite geschützt werden?

Der Webmaster jeder Homepage ist für deren Sicherheit voll verantwortlich. Besucher und Kunden müssen jederzeit geschützt, sensible Informationen müssen vertraulich behandelt und verschlüsselt übermittelt und die Seite so gut es geht vor Angriffen geschützt werden. Folgende Tipps helfen dabei, die Sicherheit der eigenen Webseite zu erhöhen:

Software immer aktuell halten

Der häufigste Grund für erfolgreiche Hackerangriffe auf Webseiten sind veraltete Webanwendungen. Gerade bei dynamischen Webseiten, die Content Management Systeme wie WordPress oder Joomla verwenden, erscheinen in regelmäßigen Abständen wichtige Upgrades. Diese bringen nicht nur neue Features mit sich, sondern schließen auch bekannt gewordene Sicherheitslücken der Vorgängerversionen. Hacker suchen sich daher gezielt veraltete Webanwendungen aus, da hier die Chancen für ein erfolgreiches Eindringen deutlich höher liegen. Wird zusätzliche Software wie Erweiterungsmodule und Plugins genutzt, müssen auch diese stets aktuell gehalten werden.

Sichere Passwörter verwenden

Eine weitere häufige Ursache für erfolgreiche Hackerangriffe auf Webseiten sind unsichere Passwörter. Eigentlich sollte die Verwendung komplexer Passwörter eine Selbstverständlichkeit sein, leider neigen die meisten Benutzer aber nach wie vor dazu, simple Passwörter wie den eigenen Vornamen oder in Unternehmen einfach den Firmennamen als Passwort zu benutzen. Derartige Begriffe stellen aber kein großes Hindernis für Hacker dar und sind oftmals nach nur kurzer Zeit geknackt. Bei der Vergabe von Passwörtern sollten unbedingt Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen zum Einsatz kommen. Zudem sollten sichere Passwörter eine Länge von mindesten acht bis zehn Zeichen haben.

Sichere Benutzernamen verwenden

Dasselbe, wie bei den Passwörtern, gilt auch für Benutzernamen. Aus Bequemlichkeit werden in der Regel einfache Benutzernamen wie Administrator oder der eigene Name verwendet, anstatt es Angreifern schwerer zu machen und auch hier individuelle Zeichenkombinationen zu wählen. Wenn der Benutzername nicht offensichtlich ist, müssen Angreifer erst diesen herausfinden, was doppelten Aufwand bedeutet und die Sicherheit der eigenen Webseite deutlich erhöht.

Formulare absichern

Eine häufige Schwachstelle in Webseiten stellen Formulare dar. Beliebte Funktionen wie Kontaktformulare, Gästebücher oder Kommentarfelder, die es Besuchern ermöglichen, Eingaben direkt auf der Webseite vorzunehmen und auf diese Weise Daten zu übermitteln, sind oftmals Einfallstelle für Bedrohungen. Hier sollte man beim Einsatz besonders vorsichtig sein und entsprechende Formulare mithilfe von sogenannten Captchas (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart) gegen automatisierte Anfragen absichern.

SSL-Verschlüsselung verwenden

Die Verwendung eines SSL-Zertifikats ermöglicht eine verschlüsselte Verbindung zwischen Webseite und Besucher. Auf diese Weise können sämtliche Daten sicher übertragen werden, ohne dass unbefugte Dritte diese einsehen können. Gerade bei sensiblen Daten wie den Zugangsdaten zur Administrationsoberfläche von Content Management Systemen kann eine SSL-Verschlüsselung daher zu erhöhter Sicherheit für die eigene Webseite beitragen.

Regelmäßige Backups erstellen

Legen Sie unbedingt in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien ihrer Webseite an. Sollte es zu einer Kompromittierung ihrer Daten kommen, muss der gesamte Webauftritt gelöscht und wiederhergestellt werden. Um sich einen großen Aufwand bei der Neueinrichtung zu sparen, sollten Backups daher stets aktuell gehalten werden. In der Regel legt der Webhosting Provider automatische Backups an, um sicherzugehen, sollte man aber unbedingt auch eigene Sicherheitskopien erstellen.

Wenn Sie einen eigenen Server betreiben, finden sie weitere Informationen zum Thema Sicherheit in den folgenden Artikeln:

Wenn Sie WordPress für Ihre Webseite nutzen, lesen Sie auch folgenden Artikel zum Thema Sicherheit:

WordPress Webhosting sicher machen

Da mit der stetig steigenden Nutzung des Internets und der immer größer werdenden Anzahl an Webseiten auch immer häufiger sensitive Informationen wie Bankdaten, Passwörter und vertrauliche Dokumente über das Netz gesendet werden, steigt auch die Anzahl an Hackerangriffen stetig an. Egal welche Art von Onlinepräsenz man selbst besitzt, jede Webseite im Internet kann das Ziel von Hackerangriffen werden. Daher sollte sich jeder Webmaster mit dem Thema Sicherheit befassen und entsprechende Vorkehrungen für die eigene Webseite treffen.



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