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5 Möglichkeiten, um Problemen mit einem schlechten Webhoster aus dem Weg zu gehen

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion  |  05.04.2017


uptime-downtime.jpgDie stetige Erreichbarkeit der eigenen Webseite ist für Webmaster essenziell. Dafür spielt vor allem ein zuverlässiger Webhoster eine wichtige Rolle. Wir stellen Ihnen fünf Möglichkeiten vor, wie Sie Probleme bei der Zusammenarbeit mit einem schlechten Hostinganbieter vermeiden können.

Ein zuverlässiger Webhoster sorgt dafür, dass die eigene Webseite mit möglichst minimaler Downtime rund um die Uhr online ist und interessierte Besucher diese jederzeit ohne Einschränkungen erreichen können. Ein schlechter Webhoster kann hingegen einen negativen Einfluss auf die eigene Webpräsenz haben, sodass diese durch eine schlechte Erreichbarkeit die Gunst von echten Besuchern und Suchmaschinen gleichermaßen verliert. Für das eigene Onlinegeschäft birgt das natürlich Gefahren. Auch wenn der ausgewählte Hoster anfangs voll überzeugen konnte, ist eine negative Entwicklung über die Zeit nicht auszuschließen. Daher sollten Webseitenbetreiber einerseits bereits beim Abschluss eines Hostingvertrags auf einen zuverlässigen Anbieter achten und andererseits kontinuierlich die Entwicklung des Vertragspartners im Auge behalten. Folgende Punkte sollten beachtet werden, um Probleme mit einem schlechten Webhoster zu vermeiden:

1. Einen Webhoster mit langer Probezeit auswählen

Viele Unternehmen bieten ihren Kunden mittlerweile mindestens einen vollen Probemonat an. Bei einigen Webhostern ist der Zeitraum, in dem man kostenlos wieder vom Vertrag zurücktreten kann, sogar noch länger. Leider bieten nur die wenigsten Unternehmen eine ständige Geld-zurück-Garantie. Das bedeutet, dass man nach der Testphase auf jeden Fall für die volle Vertragszeit an den Anbieter gebunden ist. Eine Geld-zurück-Garantie oder lange Testphasen bieten nicht nur dem Kunden die Möglichkeit, ein Angebot auf Herz und Nieren zu testen, sondern zeugen auch davon, dass ein Webhoster von der Qualität seiner Angebote voll überzeugt ist. Wenn man sich für ein entsprechendes Unternehmen entscheidet, stehen die Chancen gut, dass es sich um einen zuverlässigen Provider handelt und eine langfristige Zusammenarbeit wahrscheinlich ist.

2. Die Hauptdomain bei einem anderen Anbieter registrieren

Obwohl bei den meisten Webhostingpaketen bereits die Registrierung von mindestens einer Wunschdomain in den Kosten enthalten ist, sollte man die Hauptdomain des eigenen Webprojektes lieber unabhängig vom Webhoster bei einem anderen Anbieter registrieren. Die strikte Trennung von Domain und Webspace ermöglicht eine einfachere Handhabung, sollte es tatsächlich einmal zu Problemen kommen und der Umzug zu einem anderen Anbieter anstehen. Wird die Domain vom selben Unternehmen verwaltet, kann es bei der Freigabe zum Umzug unter Umständen zu unschönen Verzögerungen kommen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man sich mit dem Webhoster verkracht hat. Wird die Domain separat verwaltet, ist die Umschaltung zu einem anderen Hosting problemlos jederzeit möglich.

3. IP-Adressen des Anbieters überprüfen

Nichts ist ärgerlicher, als wenn von der eigenen Domain abgesendete E-Mails den Empfänger nicht erreichen. Grund dafür ist oftmals ein sogenanntes Blacklisting der IP-Adresse des absendenden Servers. Durch diese Sicherheitsmaßnahme werden Anfragen von bestimmten IP-Adressen automatisch blockiert. Ziel ist es dadurch Spam oder Internetkriminalität einzudämmen. Allerdings trifft eine derartige Sperre alle Nutzer derselben IP-Adresse. Vor allem bei Shared Webspace Paketen, bei denen sich nicht selten bis zu tausend verschiedene Kunden einen einzigen Server teilen, werden unschuldige Kunden von einigen wenigen Störenfrieden in Mitleidenschaft gezogen. Es lohnt sich daher, vorab die IP-Adressen der Server eines bestimmten Webhosters auf ein eventuell bestehendes Blacklisting zu überprüfen. Dabei können Internetportale wie MX Toolbox oder DNSBL helfen.

 

4. Uptime überwachen

Leider lässt sich im Normalfall eine Uptime von 100 Prozent nicht erreichen. Jeder Server benötigt im Laufe der Zeit Softwareupdates, die einen Neustart voraussetzen, oder den Austausch bzw. die Erweiterung von einzelnen Hardwarekomponenten. Werden derartige Wartungsaufgaben durchgeführt, ist die eigene Webseite nicht zu erreichen. Webhoster sichern ihren Kunden daher üblicherweise eine Uptime von 99,9 Prozent im Jahresmittel zu. Um sicherzugehen, dass diese Vereinbarungen auch tatsächlich eingehalten werden, sollte man selbst die Uptime der eigenen Webseite kontinuierlich überwachen. Dabei können Internetportale wie Uptimerobot oder Pingdom helfen.

5. Kosten und Leistungen genau vergleichen

Als Webmaster möchte man natürlich möglichst viel Leistung für die eigene Webseite zu einem möglichst geringen Preis erhalten. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, und nicht nur auf die Kosten achten, sondern auch die Qualität der Angebote im Auge behalten. Es nützt nichts, wenn man das günstigste Paket wählt und sich später mit Downtimes, langsamen Zugriffszeiten oder einem nicht erreichbaren Support herumschlagen muss. Eine ausführliche Recherche von Kosten uns Leistungen der einzelnen Angebote ist daher besonders wichtig. Zusätzlich sollte man dabei auch auf die Erfahrungen und Bewertungen bereits bestehender Kunden zurückgreifen. Hierbei können Communityforen aus dem Webhosting Bereich wie hosttalk.de oder unser Webhostingvergleich eine gute Anlaufstelle sein.


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