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Neue generische Domainendungen - welche Domainendungen lohnen sich?

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion   |  04.09.2020


Neue generische DomainendungenEine einschlägige, leicht zu findende und anschließend einfach zu merkende Domainadresse entscheidet im beruflichen und kommerziellen Umfeld oft über den Erfolg im Internet. Zwei der wichtigsten Unterscheidungen in diesem Bereich bilden die länderspezifische Domain (country code Top Level Domain, ccTLD) und generische Domainendungen (generic Top Level Domain, gTLD). Grundsätzlich liegt das Motiv, neue Domainendungen einzuführen, dabei stets in einer Vergrößerung des verfügbaren "Reservoirs", auf das Unternehmen, Organisationen, Privatpersonen und Behörden bei ihrer Wunschdomain zugreifen können. Die öffentliche Verfügbarkeit schwankt dabei stark - unabhängig davon, um es sich um eine ccTLD oder gTLD handelt. Die Ursache dafür liegt in dem Prinzip, nach dem neue Domainendungen von ihren Verwaltern mit Auflagen und Bedingungen verbunden werden können.

 

Neue Domainendungen - wichtige Kategorien im Überblick

In frühen Computernetzwerken erfolgte die Adressierung von dedizierten Servern ausschließlich direkt oder über in Zahlen kodierte Adressen, aus denen sich entsprechend dem TCP/IP Protokoll die IP-Adressen entwickelten. Erst seit der Einrichtung der ersten Top Level Domains (TLD) und entsprechender Nameserver im Jahre 1985 ist es möglich, innerhalb von verzweigten Netzwerken Namen statt einem maschinenlesbaren Code zu verwenden. Neue Domainendungen in diesem frühen Stadium waren stets generische Domainendungen - sie dienten der Abgrenzung von Sparten, Interessenbereichen, Netzwerken oder Informationen. Die Entwicklung des Internets führte zu unterschiedlichen Varianten, zu deren wichtigsten die folgenden zählen:

  • Nicht gesponserte, generische Domainendungen
  • Von Firmen oder Institutionen gesponserte, generische Domainendungen
  • Regional- oder länderspezifische Domain
  • Ausschließlich kommerziell genutzte neue Domainendungen
  • Für die Registrierung offene oder geschlossene Domainendungen
  • Reservierte gTLD für private, gemeinnützige oder staatliche Institutionen
  • Spezielle gTLD etwa für lokale Verwendung oder die globale Infrastruktur
  • Historische, heute nicht mehr verwendete gTLD und ccTLD

Welche Unterschiede weisen verschiedene neue Domainendungen auf?

Generische Domainendungen unterscheiden sich vornehmlich in zwei unterschiedlichen Gesichtspunkten: in der Verwendung und in der Organisation, die ihre Verwaltung übernimmt. Die ersten öffentlichen TLD sind von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) verwaltete, generische Domainendungen wie .com, .org und .net. 2001 erfolgte die Erweiterung um .info.

Ihnen stehen gesponserte gTLD gegenüber, deren technische Administration in den Händen von ausgewählten Organisationen liegt, die sich bei ICANN erfolgreich um eine Lizenz beworben haben. Zu ihnen zählen alte Endungen wie .mil, .edu oder .gov, ebenso wie neue Domainendungen, die die ICANN schrittweise seit der Jahrtausendwende einführt - etwa .shop, .berlin, .radio oder .online.

Eine länderspezifische Domain wie die deutsche de-, österreichische at- oder eine ch-Domain aus der Schweiz besteht bis auf wenige Ausnahmen aus den zwei Buchstaben eines Staates oder einer Region, die der Norm ISO 3166 entsprechen. Ihre Verwaltung unterliegt einer von der Regierung autorisierten staatlichen oder privaten Institution.

Wie setzt sich eine Adresse im Internet zusammen?

Ob es sich um alte oder neue Domainendungen handelt - eine Adresse im Internet besteht immer mindestens aus einer ccTLD oder gTLD und einem individuellen Namen - der vorgestellten, durch den Punkt abgetrennten Second Level Domain. Jede Kombination aus Second Level Domain und gTLD wird während der Domainregistrierung für einen bestimmten Zeitraum einem festen Besitzer zugeordnet, der diese wie ein Eigentum verwenden, vermarkten und handeln darf. Noch nicht registrierte Zusammenstellungen von Second Level Domain und gTLD können durch einen Domaincheck abgefragt und gegen Entrichtung einer Gebühr erworben werden.

Unterliegen neue Domainendungen bestimmten Auflagen bei der Registrierung?

Die Verantwortung für generische Domainendungen wie eine länderspezifische Domain liegt bei der Organisation, die diese verwaltet. Sie muss Gebühren an die ICANN zahlen und die technische Infrastruktur bereitstellen, darf dafür allerdings eigene Bedingungen und Preise für eine Second Level Domain festlegen. Einige gTLD wie .xyz oder .website sind für jede Verwendung geöffnet - sei sie repräsentativer, kommerzieller oder privater Natur. Heute zählen darunter unter anderem nicht gesponserte und generische Domainendungen inklusive .com oder .org. Neue Domainendungen können hingegen - wie etwa die neue gTLD .hamburg - eine oder mehrere Beschränkungen aufweisen, zum Beispiel:

  • Lokaler Zusammenhang zu Region oder Land
  • Zugehörigkeit zu einer bestimmten Branche
  • Hohe Kosten für eine neue oder laufende Registrierung
  • Vergabe an Personen mit spezieller beruflicher Qualifikation
  • Ausschließlich private oder kommerzielle Nutzung
  • Auflagen zum Wohnsitz des Antragsstellers
  • Eindeutige Identifizierung des Inhabers durch amtliche Dokumente zwingend erforderlich

Welche dieser Auflagen neue Domainendungen verwenden, lässt sich durch eine spezifische Anfrage ermitteln. Provider weisen ihre Kunden oft auf solche Hürden hin oder bieten entsprechende gTLD nicht oder nur unter speziellen Bedingungen an.

Wie lassen sich geeignete neue Domainendungen ermitteln?

Auch wenn eine Wunschdomain etwa mit einer .de Domain vergeben ist, finden sich oft günstige Alternativen. Bei regionaler und nationaler Verwendung sind dies beispielsweise eine Second Level Domain mit Sonderzeichen wie Umlaute und bislang nicht registrierte gTLD. Die einfachste Methode, mehrere neue Domainendungen zu überprüfen, besteht in einem einfachen Domaincheck mit multipler Abfrage. Es ist zudem problemlos möglich, Second Level Domain und neue Domainendungen beliebig zu kombinieren und zahlreiche Varianten auf einen einzelnen Webspace, VPS oder Root Server verweisen zu lassen.

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Foto: Bild von Markus Winkler auf Pixabay


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