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A-Record erklärt: Domain mit einer IPv4-Adresse verbinden

Ein A-Record verbindet einen Domainnamen direkt mit einer IPv4-Adresse. Er gehört zu den wichtigsten DNS-Einträgen für Websites und Server.
Autor: Marco Marco   | 08.10.2026
Kurz & Knapp
Der A-Record enthält eine IPv4-Adresse. Für IPv6 wird ein AAAA-Record verwendet, für einen Alias auf einen anderen Namen ein CNAME.
Kurz erklärt

Ein A-Record ordnet einem Domainnamen eine IPv4-Adresse zu. Fragt ein Resolver beispielsweise www.example.com ab, kann die Antwort direkt auf den Webserver mit der hinterlegten IPv4-Adresse zeigen.

Das A steht historisch für Address. Der Record enthält weder eine Webadresse noch einen Port und führt keine HTTP-Weiterleitung aus. Er liefert ausschließlich eine IPv4-Adresse, mit der ein Client anschließend eine Verbindung aufbauen kann.

Wie sieht ein A-Record aus?

In einer Zonendatei kann ein Eintrag so aussehen:

www.example.com. 3600 IN A 192.0.2.10

  • www.example.com. ist der vollständige Name.
  • 3600 ist die TTL in Sekunden, also eine Stunde.
  • IN bezeichnet die Internet-Klasse.
  • A ist der Record-Typ.
  • 192.0.2.10 ist eine für Dokumentation reservierte Beispieladresse.

In einem Webinterface trägst Du häufig nur Host, Typ, Ziel und TTL ein. Für die Hauptdomain verwenden Anbieter oft @ oder ein leeres Host-Feld; die genaue Eingabe hängt vom Anbieter ab.

A, AAAA oder CNAME?

Passenden DNS-Typ auswählen
TypZielEinsatz
AIPv4-AdresseDirekte IPv4-Zuordnung
AAAAIPv6-AdresseDirekte IPv6-Zuordnung
CNAMEAnderer DomainnameAlias, meist für Subdomains

Mehrere A-Records für denselben Namen sind möglich und liefern mehrere Adressen. Das kann Last verteilen, ersetzt aber ohne zusätzliche Mechanismen keine Zustands- oder Ausfallprüfung. Ein A-Record kann außerdem parallel zu einem AAAA-Record bestehen.

Wie änderst Du einen A-Record?

  1. Ermittle die korrekte öffentliche IPv4-Adresse des Zielservers.
  2. Öffne die DNS-Zone beim autoritativen DNS-Anbieter.
  3. Wähle den gewünschten Host, den Typ A und die Zieladresse.
  4. Prüfe, ob konkurrierende A- oder CNAME-Einträge vorhanden sind.
  5. Speichere und teste die autoritative Antwort sowie den Webdienst.
Typischer Fehler

Eine private Adresse wie 192.168.x.x, 10.x.x.x oder 172.16.x.x bis 172.31.x.x ist aus dem öffentlichen Internet nicht erreichbar. Verwende die vom Hosting-Anbieter vorgegebene öffentliche Adresse.

Eine Übersicht über weitere Typen findest Du im Ratgeber zu DNS-Einträgen. Soll eine Subdomain einem anderen Namen folgen, lies den Artikel zum CNAME-Eintrag.

Häufige Fragen

Kann ein A-Record auf eine URL zeigen?

Nein. Als Wert ist eine IPv4-Adresse vorgesehen. Pfade, Protokolle und Ports werden auf Webserver- oder Anwendungsebene verarbeitet.

Warum ist die Änderung noch nicht überall sichtbar?

Resolver können die vorherige Antwort bis zum Ablauf ihrer Cache-Zeit verwenden. Maßgeblich ist dabei insbesondere die vor der Änderung veröffentlichte TTL.

Teste nach der DNS-Auflösung auch HTTPS und die Konfiguration des virtuellen Hosts, denn ein korrekter A-Record allein garantiert noch keine funktionierende Website.

Fazit

Nutze einen A-Record für die direkte Zuordnung zu IPv4. Für IPv6 brauchst Du AAAA; für einen Alias auf einen anderen Namen ist CNAME vorgesehen.

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  • DNS

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