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Was ist ein CNAME Eintrag? Wir zeigen Beispiele & erklären

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion   |  16.09.2020


CNAME Record erklärtEs ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass eine Webseite von mehreren Adressen erreichbar sein soll. Zu diesem Zweck existiert im Domain Name Systen (DNS) neben dem dominierenden und dem allgemein verwendbaren TXT Record der auf Umleitungen spezialisierte CNAME Record. Mit ihm lassen sich Anfragen an eine Subdomain auf eine Root oder eine Subdomain umleiten, sofern diese an anderer Stelle durch den A Record definiert wurde. Dadurch lässt sich der CNAME Record vielseitig einsetzen, um Anfragen innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur zu verteilen oder fehlerhafte Eingaben abzufangen und auf den verantwortlichen virtuellen oder dedizierten Server umzuleiten.

Was ist der CNAME Record?

Der CNAME Record definiert einen Alias für eine Subdomain und bewirkt somit, dass bei dem Aufruf einer definierten Adresse automatisch auf eine andere Domain verwiesen wird und die Anfrage sich automatisch an deren A Record und AAAA Record richtet. Wie alle anderen Einträgen zu dem DNS besteht die CNAMES Records aus einem Eintrag in einem Nameserver und bildet neben weiteren Angaben wie A Record für IP-Adressen v4, AAAA Record für IPv6, MX-Record für den Mailverkehr und TXT Record für zusätzliche Angaben wie SPAM Schutz durch DMARC, DKIM oder SPF einen der wichtigsten Parameter für die Auflösung von Namen. Wie diese ist der CNAME Record nach einem festen Syntax aufgebaut, der sich in seiner Anordnung an den Standards für DNS Eintröge orientiert.

Welche Merkmale besitzt der CNAME Eintrag?

Den CNAME Record unterscheidet einiges von anderen Einträgen wie dem frei definierbaren TXT Record oder den direkt für das Routing verantwortlichem A Record oder AAAA Record - er unterliegt einerseits einer strengen Vorgabe, andererseits ist er nicht obligatorisch, sondern kann je nach Bedarf eingesetzt werden. Für ihn gelten einige strenge und dem Zweck spezifisch angepasste Regeln, die seine Möglichkeiten und Grenzen festlegen:

  • Der Eintrag muss immer für eine Subdomain erfolgen.
  • Ein Record darf nur auf eine Domain, nie auf eine IP Adresse verweisen.
  • Kein anderer Eintrag wie MX Record oder A Record darf auf einen CNAMEN zeigen.
  • Als Ziel können Subdomains oder externe Domains dienen.
  • Der Eintrag sollte niemals für eine E-Mail verwendet werden.
  • Eine Kombination von mehreren Records untereinander ist möglich, gilt jedoch als ineffizient.
  • Ein CNAME darf in keinem anderen Eintrag wie einem A Record verwendet werden.

In seiner Funktion ähnelt der CNAME Record einem ALIAS Eintrag auf einem Nameserver, unterscheidet sich von diesem jedoch fundamental in zwei Punkten. Der ALIAS erlaubt es, von einer Root Domain auf eine andere zu verweisen - zum Beispiel von example.com auf example.net - und schließt andere DNS Records nicht kategorisch aus. Dieser Record ist hingegen ausschließlich für den Verweis einer Subdomain auf eine andere Adresse zulässig - etwa my.example.com auf example.net - und darf niemals ein zweites Mal in einem weiteren A Record oder MX Record erscheinen.

Wie ist der CNAME Record aufgebaut?

In seinem Syntax ähnelt dieser Eintrag denjenigen aller anderen Einträgen im DNS und besteht aus mehreren Angaben, die teilweise optional sind und dem Aufbau anderer Infromationen auf dem Nameserver entsprechen. Dabei ist die Struktur einfach gehalten und besteht aus fünf verschiedenen Feldern:

  • Name: Subdomain, die der Client aufruft
  • Time To Live (ttl, optional): Maximale Dauer im Cache vor einem erneuten Aufruf
  • Klasse (optional): Typ des Netzwerks, üblicherweise stets IN für Internet
  • Typ: Art des DNS Eintrags
  • Data: Ziel des Verweises von dem Namen

Exemplarische Einträge für einen Eintrag sehen dementsprechend folgendermaßen aus:

www.example.com. 9600 IN CNAME example.com.
ftp.example.com. CNAME example.com.
site.example.de. CNAME example.com.

Der Eintrag erfolgt in aller Regel entweder manuell oder über eine entsprechende Maske auf der Webseite der verantwortlichen Domainprovider, die ebenfalls eigene Nameserver betreiben.

Bild: Manfred Steger auf Pixabay


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