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Was ist Cloud Computing?

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |24.05.2022

Was ist Cloud Computing?Beim Cloud Computing geht es um die dynamische Bereitstellung von Anwendungen und Daten über das Internet. Dazu zählen auch entsprechende IT-Ressourcen die auf dem Server des Anbieters bereitgehalten werden. In der Regel wird die Nutzung abhängig vom Service-Provider bzw. Rechenzentrum des Dienstanbieter über pay-per-use im Abo abgerechnet. Die großen Vier Amazon, Microsoft, Google und Web Services sind auch im Bereich Cloud Computing die führenden Anbieter, bei denen die Daten sicher verwahrt werden können. Doch wie funktioniert Cloud Computing tatsächlich?

Definition von Cloud Computing

Wenn Software oder andere IT-Services in einer Cloud auf einem Netzwerk aus miteinander verbundenen Servern bereitgestellt werden, dann spricht man von Computing. Entsprechend müssen Anwendungen oder Infrastrukturen nicht mehr lokal installiert werden, um eine optimale Verfügbarkeit zu erzielen. Die gesamte Nutzung der Server läuft über eine Internetverbindung, über die von jedem internetfähigen Gerät aus auf die Daten zugegriffen werden kann.

 

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Verschiedene Servicemodelle im Computing

Mit Hilfe einer Cloud können Services wie Software-Anwendungen, allgemeine Infrastrukturen und Plattformen zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen des Computings stellen drei Servicemodelle die Basis dar. Dazu zählt IaaS (Infrastructure as a Service), bei dem virtuelle Hardware-Ressourcen wie Speicherplatz zugänglich gemacht werden. Bei der Variante SaaS (Software as a Service) wird dem Nutzer eine Online-Software zur Verfügung gestellt, die nicht installiert werden muss. PaaS hingegen stellt eine Programmierumgebung dar, in der Nutzer eigene Anwendungen mit anpassbaren Eigenschaften entwickeln können. Eines haben alle drei Modelle jedoch gemeinsam: Sie werden ausschließlich in einer Cloud bereit gestellt und benötigen eine Internetverbindung, um genutzt werden zu können.

Cloud-Modelle im Computing

Neben den gängigen Servicemodellen gibt es zudem noch vier Deployment-Modelle.

  • Private Cloud
  • Public Cloud
  • Hybrid Cloud
  • Community Cloud

Mit der Zeit haben sich zudem diverse Mischformen bei den Clouds herauskristallisiert. Dazu zählen beispielsweise die "Virtual Private Cloud", die eine Privatwolke auf einer öffentlich-zugänglichen Cloud Hosting Infrastruktur darstellt, und die "Multi-Cloud", bei der verschiedene Computing Dienste auf Cloud Servern gebündelt werden. Für weitere Spielarten scheinen dem Cloud Computing keinerlei Grenzen den Weg zu versperren.

Welche Betriebsformen werden im Rechenzentrum für Cloud Computing angeboten?

Grundsätzlich gibt es vier unterschiedliche Betriebsformen, mit denen Daten und Software in der Cloud verwaltet werden. Da ist zunächst die "Private Cloud", die für einen einzigen Nutzer betrieben wird, zu nennen. Die Verwaltung und das Rechenzentrum mit Server kann sowohl im eigenen Haus liegen als auch ausgelagert betrieben werden. Im Gegensatz dazu steht eine "Public Cloud" einer größeren Gruppe von Nutzern, die die gleichen Interessen teilen, zur Verfügung. Die Kosten werden von allen Server-Nutzern erhoben. Eine "Community Cloud" wiederum wird ebenfalls von mehreren Nutzern mit ähnlichen Interessen geteilt. Bleibt noch die "Hybrid-Cloud" zu erwähnen. Diese Cloud verknüpft auf dem Server mehrere Cloud-Infrastrukturen, in deren Netzwerk Daten und Programme nach Verfügbarkeit ausgetauscht werden können.

 

Beispiele für gelungene Cloud Computing Lösungen

Die wichtigsten Beispiele für Cloud Computing stellen Apple iCloud, Microsoft OneDrive, Open Telekom Cloud, Google Drive und Amazon Web Services dar. Zudem werden viele interessante Anwendungen wie Buchhaltung, Zeiterfassung und Ähnliches als Cloud-Dienste angeboten.

 

Outsourcing von Server, Netzwerk und Daten

Nutzer, die mit Cloud-Diensten arbeiten, können durch das Outsourcing und die Verlagerung in die Cloud Programme komplett über das Internet ausführen und Daten aus dem Netzwerk verarbeiten und speichern. Auf dem lokalen Server bzw. dem eigenen Rechner ist eine Installation der jeweiligen Software oder Anwendung in der Regel unnötig geworden. Die Verfügbarkeit als auch die Nutzung der Dienstleistungen werden über Protokolle, technische Schnittstellen oder einen Web-Browser geregelt. Die Daten werden in einem Rechenzentrum in einer Cloud verarbeitet und bereitgestellt. Daraus ergeben sich insbesondere für Unternehmen zahlreiche Vorteile. So können benötigte Kapazitäten je nach Auslastung und Verfügbarkeit dynamisch bereitgestellt werden und lassen sich beliebig skalieren. In diesen Fällen erfolgt die Abrechnung im Normalfall über "pay per use", so dass nur die tatsächlich genutzten Kapazitäten berechnet werden. In den meisten Fällen entfallen auch starre Lizenzbedingungen und langfristige Bindungen.

Vorteile des Cloud Computing auf einen Blick

Grundsätzlich bietet das Cloud Computing allein durch die Tatsache, dass der Nutzer die Möglichkeit erhält, über das Internet auf Server, Daten-Speicher, Datenbanken und Anwendungen zuzugreifen, einen klaren Vorteil. Für die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten halten entsprechende CSPs (Cloud-Service Provider) die notwendigen technischen Ressourcen bereit. Die erforderliche Hardware wird direkt mit dem Netzwerk der Nutzer verbunden. Die erforderliche Verfügbarkeit der Ressourcen wird über spezielle Webanwendungen gesichert.

Zudem können sich folgende Vorteile für den Nutzer ergeben:

Fazit zum Cloud Computing

Insbesondere für kleinere Unternehmen stellt das Cloud Computing eine gelungene Alternative dar, um Kosten zu senken und trotzdem alle erdenklichen IT-Ressourcen nutzen und Daten sicher verarbeiten zu können.

  • Es können immer genau die Kapazitäten genutzt werden, die bedarfsgerecht, fallspezifisch und notwendig sind. Die Anforderungen lassen sich kurzfristig an alle aktuellen Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst werden.
  • Nutzer können von der Größe der Anbieter profitieren, denn höhere Nutzungsraten führen schließlich auch zu günstigeren Preisen. Im Regelfall erfolgt die Preisgestaltung im "Pay-per-use-Modell", so dass die Berechnung nutzungsabhängig erfolgt.
  • Investitionskosten für ein eigenes Rechenzentrum oder Server entfallen.
  • Die Übertragung von Daten und die Nutzung von IT-Ressourcen werden schneller und agiler möglich. Alle Anwendungen stehen zeitnah zur Verfügung. Die Kosten und der Aufwand für Entwicklung und Forschung sinken in wesentlichem Umfang.
  • Die globale Reichweite von Unternehmen lässt sich in kürzester Zeit erhöhen, da entsprechende Anwendungen weltweit abgerufen werden können.
  • Es fallen keine Kosten für eigene Server, Wartung von Rechenzentrum und technischer Ausstattung, allgemeine Datenverarbeitung und ähnliches mehr an.

 

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Bildnachweis: Gerd Altmann auf Pixabay



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