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Alternative zur .com Domain

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |01.02.2022

Alternative zur .com DomainDer Erfolg eines Webprojekts hängt maßgeblich von der gewählten Domain ab. Doch der Markt ist hart umkämpft, weshalb die Wunschadresse nicht immer zur Verfügung steht. Gerade die .com Domain ist schon seit Jahren Spitzenreiter unter den international genutzten Domainendungen. Die Wahrscheinlichkeit ist daher groß, dass diese bereits vergriffen ist. Doch mit ein wenig Kreativität ist es dennoch möglich eine gute Alternativen zur ursprünglichen Wunschadresse zu finden.

Die Top-Level-Domain .com

Um eine Alternative zu einer vergriffenen Domain zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zunächst ist es wichtig, den Aufbau eines Domainnamens zu verstehen. Denn dieser folgt einem hierarchischen Aufbau, wobei in jeder Stufe eine Alternative bzw. Wahlmöglichkeit besteht.

Die oberste Hierarchie ist die Top-Level-Domain (TLD). Unter ihr versteht man die jeweilige Endung einer URL. Zusammen mit der Second- und gegebenenfalls einer Third-Level-Domain ergibt sich der Domainname. Dieser Name wird anschließend von einem DNS-Server dem entsprechenden Zielserver zugeordnet.

Bei der Adresse www.Beispiel.com gibt die Endung .com die TLD zu erkennen.

Während die .de Domain typisch für deutsche Websites ist, wird die .com Domain hingegen vor allem im internationalen und englischsprachigen Raum genutzt. Doch darüber hinaus gibt es noch die ein oder andere interessante Alternative, sollten beide TLDs für die Wunschadresse bereits vergeben sein. Es geht also nicht immer nur um die Entscheidung .de Domain vs .com Domain, sondern auch andere TLDs können interssant sein.

 

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Länderspezifische TLDs als Alternative

Wenn die gewünschte .com Domain für ein internationales Webprojekt nicht zur Verfügung steht, können länderspezifische TLDs Abhilfe schaffen. Der Vorteil dabei ist, dass die Internetpräsenz auf eine bestimmte Zielgruppe in einem bestimmten Land ausgerichtet werden kann. Wer zum Beispiel hauptsächlich Geschäftsbeziehungen nach Australien über seine Website unterhält, kann auch die .au Domain nutzen. Dadurch kann das Vertrauen der Website-Besucher gestärkt und damit die Kundenbindung gesteigert werden.

Außerdem erhalten länderspezifische Domains in den jeweiligen Ländern von den Suchmaschinen einen kleinen Vorteil im Ranking, wodurch sie besser gefunden werden können.

Für unspezifischere englischsprachige Webprojekte können die Endungen .us (Vereinigte Staaten von Amerika) oder .uk (Vereinigtes Königreich/Großbritannien) ebenfalls eine Alternative zur .com Domain sein. Dennoch gilt dabei immer zu bedenken, dass die Website durch eine länderspezifische TLD einen Bezug zum jeweiligen Land bekommt.

Für die Vergabe der länderspezifischen TLDs sind die jeweiligen nationalen Vergabestellen zuständig. Die Richtlinien sind dabei unterschiedlich streng. So kann eine .de Domain beispielsweise nur registriert werden, wenn der Domaininhaber in Deutschland ansässig ist oder einen hiesigen Zustellungsbevollmächtigten benennt. Dabei spielt der Standort des Servers keine Rolle. Dennoch bietet es sich an, eine deutsche Seite auch in Deutschland zu hosten.

Grundsätzlich gilt das auch für Websites im Ausland. Es kann rechtlich schnell kompliziert werden, wenn Serverstandort und Domaininhaber sich in unterschiedlichen Ländern befinden. Doch mit der entsprechenden Vorbereitung ist auch ein Webhosting im Ausland machbar.

Vorteile länderspezifischer Domains

  • Spezifischere Ausrichtung auf eine Zielgruppe
  • Besseres Ranking bei Suchmaschinen im jeweiligen Land

Nachteile länderspezifischer Domains

  • Durch den nationalen Bezug nur für spezifische Internetpräsenzen geeignet
  • Einrichtung unter Umständen etwas umständlicher und rechtlich komplizierter

Generische TLDs als Alternative

Generische Domains sind aufgrund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten äußerst beliebt. Das liegt zunächst einmal daran, dass es eine große Vielzahl von möglichen Endungen gibt und diese bis auf wenige Ausnahmen keinen spezifischen Vergabekriterien unterliegen. Damit sind die Domains leichter zugänglich und vielseitiger einsetzbar.

Darüber hinaus kann eine generische TLD auch direkt Aufschluss darüber geben, um welche Art Website es sich handelt.

Die häufigste TLD dieser Art ist die .com Domain, über die im Jahr 2020 weltweit über 144 Mio. Websites gehostet wurden. Eine beliebte Alternative ist die .net Domain, welche ursprünglich für Netzwerkanwendungen gedacht war, mit über 13 Mio. Websites. Danach folgt die .org Domain, deren Verwendung ursprünglich für non-profit Organisationen vorgesehen war, mit ca. 10 Mio Webauftritten.

Auf Grund der rasant wachsenden Zahl der Internetauftritte haben hat sich auch die Bandbreite von generischen Domains erheblich vergrößert. Neben den bereits genannten können viele weitere Endungen als Alternative für eine .com Domain genutzt werden.

  • .info - für Ratgeberseiten oder Onlinemagazine
  • .biz - für Unternehmensseiten
  • .blog - für Blogs
  • .organic - für Webseiten mit dem Thema biologischer Landwirtschaft

Die Liste ist längst nicht vollständig. Es gibt unzählige offene generische Domains, die als Alternative zur .com Domain oder auch als Alternative zur .de Domain in Frage kommen. Dem Einfallsreichtum sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Allerdings sollte dabei bedacht werden, dass auch einige generische Domains für bestimmte Organisationen reserviert sind. Beispielsweise wird die .gov Domain nur an Regierungsorganisationen vergeben. Und die Endung .edu dürfen ausschließlich höhere Bildungseinrichtungen wie Universitäten nutzen.

Vorteile generischer TLDs

  • Große Auswahl an Domains
  • Bis auf wenige Ausnahmen keine Vergabekriterien
  • Die Art des Webauftritts kann kenntlich gemacht werden

Nachteile generischer TLDs

  • Kein regionaler Bezug herstellbar
  • Kein Länderbonus beim Ranking der Suchmaschinen

Fazit: Es gibt viele gute Alternativen zur .com Domain

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine Alternative zu einer .com Domain zu finden, sollte diese einmal nicht verfügbar sein. Länderspezifische Domains eignen sich besonders, um eine bestimmte nationale Zielgruppe zu erreichen. Generische Domains hingegen sind offener und können dem Besucher vorab einen Hinweis auf die Art der Webseite geben. Die Entscheidung darüber, welche Alternative in Frage kommt, sollte in Abhängigkeit des Zwecks der Website getroffen werden. Für die Umsetzung einer Multi Domain Strategie kann zudem die Nutzung mehrerer alternativer Domains gleichzeitig Sinn machen.

 

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Bildnachweis: Gerd Altmann auf Pixabay



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