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OpenVPN vServer Test

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion  |  25.02.2020


VServer OpenVPN Die Open Source Anwendung OpenVPN ist eine gute und kostengünstige Möglichkeit, um eine sichere Datenübertragung gewährleisten zu können. Dank der VPN (Virtual Privat Network) Technologie kann die Nutzung mobil von überall auf der Welt aus erfolgen. Grundlage für den Einsatz der Open Source Anwendung ist meist ein virtueller Server. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über vServer mit OpenVPN.

Nach zahlreichen Zwischenfällen wie etwa dem NSA-Skandal, ist es mittlerweile den meisten Menschen bewusst, wie wichtig das Thema Sicherheit bei der Übertragung von Daten im Internet ist. Das gilt sowohl für private Personen, aber einen noch viel höheren Stellenwert sollte das Thema bei Unternehmen einnehmen, wo geschäftsrelevante und vertrauliche Daten zwischen Mitarbeitern und Kunden als auch zwischen dem Rechner am Arbeitsplatz und verschiedenen Mobilgeräten versendet werden. Gerade Mitarbeiter, die unterwegs über öffentliche Hotspots in Hotels, Restaurants, Cafés oder Flughäfen und Bahnhöfen ins Internet gehen, sollten hier auf eine sichere Verbindung achten, damit die vertraulichen Firmendaten nicht in falsche Hände gelangen. Hier ist der Einsatz eines VPN (Virtual Privat Network) zu empfehlen, der mithilfe von Anwendungen wie OpenVPN auf einem vServer realisiert werden kann.

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Virtual Privat Network (VPN)

Ein Virtual Privat Network (VPN) sorgt für eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen dem eigenen Endgerät, dem sogenannten VPN-Client und dem entsprechenden VPN-Server. Da die verschlüsselte Verbindung unabhängig von den genutzten Anwendungen ist, lassen sich also auch Daten verschlüsselt übertragen, die ansonsten unverschlüsselt durch das Netz geendet werden. So übernehmen beim Browser Protokolle wie HTTPS oder beim FTP-Transfer Protokolle wie SFTP die Verschlüsselung. Mithilfe eines VPN lassen sich Daten auch über eigentlich unverschlüsselte Protokolle wie HTTP oder FTP sicher übermitteln. Auch Verbindungen zu E-Mail-Diensten oder individuellen Software Anwendungen lassen sich auf diese Weise absichern.

OpenVPN

OpenVPN ist ein spezielles Programm, das zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) genutzt werden kann. Für die Verschlüsselung greift die Anwendung auf die Programmbibliotheken von OpenSSL zurück. Bei OpenVPN handelt es sich um eine freie Software, die komplett kostenlos eingesetzt werden kann. Es stehen Versionen für nahezu alle bekannten Betriebssysteme wie Windows, Linux oder Mac OSX zur Verfügung. Zum Aufbau eines Virtual Privat Network (VPN) wird in diesem Zusammenhang allerdings meist auf einen vServer mit Linux Betriebssystem zurückgegriffen. Die verwendeten Transportprotokolle sind das User Datagram Protocol (UDP) und das Transmission Control Protocol (TCP). Die Verbindung wird zwischen OpenVPN Client und dem OpenVPN Server hergestellt. OpenVPN nutzt zudem virtuelle Netzwerkgeräte wie das Tap Device. Dieses ist für die Kommunikation zwischen Anwendungsprogramm und Netzwerkkarte des Servers zuständig. Ein vServer mit OpenVPN muss daher zwingend über die virtuellen Netzwerk-Kernel-Treiber TUN und TAP verfügen.

vServer mit OpenVPN

Ein vServer mit OpenVPN zählt allerdings nicht zu den einfachsten Lösungen. Umfangreiche Grundkenntnisse bei der Serveradministration und im Umgang mit Linux sind für die erfolgreiche Einrichtung zwingend erforderlich. Zudem solle man je nach Anwendungszweck die Vorteile und Nachteile eines virtuellen Servers berücksichtigen:

Ein virtueller Server bietet nahezu dieselben umfangreichen Zugriffsrechte (Root Zugriff) wie ein dedizierter Server und ermöglicht es dem Kunden somit Änderungen und Einstellungen direkt auf Betriebssystemebene vorzunehmen. Das System selbst ist aber zu deutlich niedrigeren monatlichen Kosten erhältlich, da es sich um ein virtuelles System handelt und die Server Hardware von mehreren Kunden gleichzeitig genutzt wird. Da OpenVPN selbst eine freie Software ist, fallen für die Nutzung keinerlei Kosten an. Der große Vorteil von einem VServer mit OpenVPN, ist demnach der Kostenfaktor. Die sichere Übermittlung von Daten von überall aus der Welt aus auch über öffentliche und ungesicherte WLAN- oder LAN-Netze ist mit dieser Methode für jedes Unternehmen auch mit kleinem Budget und sogar für Einzelpersonen erschwinglich.

Einige Nachteile gibt es bei dieser Variante leider auch. Da sich bei einem vServer mehrere Anwender die verfügbaren Hardwareressourcen teilen, ist es nicht möglich, die Rechenleistung individuell auf die eigene Bedürfnisse anzupassen. Dann ist ein Wechsel zu einem besseren vServer von Nöten, der dann auch eine Neuinstallation des Systems durch den Umzug mit sich bringt. Für die Konfiguration und Administration der Systeme ist zudem eine Person mit Fachkenntnissen nötig. Vor allem der Umgang mit Linux sowie die Konfiguration von OpenVPN auf dem vServer ist relativ kompliziert und nur von Fachpersonal zuverlässig durchführbar. Um mit Endgeräten auf das VPN zugreifen zu können, ist auch auf Clientseite eine entsprechende Software notwendig. Diese ist zwar einfacher zu verwenden, muss allerdings natürlich auch einmalig installiert und konfiguriert werden, was für Technikleinen nicht unbedingt einfach ist. Auch hier zahlt sich ein kompetenter Systemadministrator aus, der die Einrichtung korrekt vornehmen kann.

Wenn auch Sie von den zahlreichen Vorteilen einer gesicherten Verbindung profitieren möchten und planen ein eigenes Virtual Privat Network (VPN) für den Transfer Ihrer persönlichen und gewerblichen Daten zu verwenden, dann finden Sie passende Angebote zu vServern für Open VPN hier in unserem vServer Vergleich.


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