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CentOS Nachfolger: Was kann AlmaLinux?

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |18.08.2022

centos nachfolger almalinuxAlmaLinux wurde als direkter CentOS-Nachfolger konzipiert. Es handelt sich um eine kostenlose und stabile Linux-Variante. Für Unternehmen und private Nutzer ist dieses Linuxsystem sehr interessant, da es binärkompatibel zu Red Hat Enterprise Linux ist und eine engagierte Community sein Eigen nennt.

Worum handelt es sich bei AlmaLinux?

Die AlmaLinux Open Source Foundation bewirbt ihr Betriebssystem als Gemeinschaftsprodukt. Von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft lautet das Motto. Es ist allerdings mittlerweile häufig der Fall, dass Linux im Gegensatz zu Windows von einer Entwickler-Community betreut und dem Nutzer kostenlos zur Verfügung gestellt werden. AlmaLinux jedoch hat einen besonderen Blick verdient. Bereits seit 2021, als die Linux-Distribution erstmals released wurde, konnte es zahlreiche Nutzer für sich begeistern. Schließlich hat der User die Möglichkeit, sämtliche Arbeitsschritte auf dem Server nachzuverfolgen. Der CentOS-Nachfolger besticht durch seine transparente Ader. Bei Bedarf können User sogar in die Gestaltung aktiv eingreifen. Auf der anderen Seite zeigt aber auch die Vorgeschichte von AlmaLinux, warum es sich sehr schnell verbreitet hat. Schließlich stand ein sehr beliebtes Linux-System Pate für den CentOS-Nachfolger.

 

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Erfolgsgeschichte eines CentOS-Nachfolgers

Als der freie RHEL-Klon CentOS, der bei vielen Entwicklern sehr beliebt war, sein Ende fand, fiel der Startschuss für den CentOS Nachfolger AlmaLinux. Diese Linux-Variante ist zu RHEL binärkompatibel, was eine Besonderheit darstellt. Red Hat gab Ende 2020 bekannt, dass der Support für CentOS eingestellt und stattdessen CentOS Stream, bei dem die Binärkompatibilität zu RHEL nicht mehr gewährleistet ist, angeboten würde. Bei CentOS Stream handelt es sich um einen Rolling Release, welcher dazu dient, kommerzielle Neuerungen für RHEL zu testen. Entsprechend schnell wurde der Wunsch nach einem alternativen Nachfolger auf CentOS vServern und CentOS Root Servern laut.

Alternativen als CentOS-Nachfolger

Mit Rocky Linux, welches nach dem Mitbegründer von CentOS Rocky McGaugh benannt wurde, und AlmaLinux gibt es mittlerweile zwei CentOS-Nachfolger zur Auswahl. Grundsätzlich wird der Grundgedanke von CentOS auch von den Nachfolgern auf dem Server hochgehalten. Die Linux-Distribution soll entsprechend völlig kostenlos bleiben. Gleichzeitig wird Wert auf Binärkompatibilität mit der aktuellen RHEL-Version gelegt. Im Februar 2021 erschien bereits eine Beta-Version von AlmaLinux. Ende März 2021 kam dann die stabile Version für die Server auf den Markt. Der Support soll zumindest bis 2029 gesichert sein.

AlmaLinux und seine Vorzüge

So angenehm der Gedanke an eine kostenlose Linux-Distribution auch ist, am Ende zählt auch für AlmaLinux nur wie nützlich und gut das Betriebssystem einsetzbar ist. Ein Blick auf die Liste der Vorteile dieser Linux-Variante lohnt sich daher. In erster Linie bietet das Linux-System Pluspunkte für jene User, die von CentOS gezwungenermaßen umsteigen müssen. Das Versprechen ein alternativer und funktioneller CentOS-Nachfolger zu sein, wird von AlmaLinux jedenfalls eingelöst.

Einfach und leicht - der Übergang von CentOS zu AlmaLinux

Der Übergang wird nicht nur durch die Bereitstellung und die Binärkompatibilität zu REHL erleichtert, sondern auch durch die einfache Benutzung an sich. Wer bisher gerne mit CentOS gearbeitet hat, wird sich auch beim CentOS-Nachfolger AlmaLinux schnell zurechtfinden und wohl fühlen. Im Handling und in der Optik unterscheidet sich die Fork von RHEL nur marginal von der CentOS-Variante. Mit einem Skript können sogar auf dem Server vorhandene CentOS-Installationen einfach migriert werden.

AlmaLinux - die Community

Für positive Effekte sorgt der Gedanke der Zusammenarbeit in einer wachsenden Community. In der Zukunft wird der Community-Gedanke immer wichtiger werden. Gemeinschaftlich lassen sich Änderungen und Verbesserungen leichter erarbeiten und können der Community schneller zur Verfügung gestellt werden. AlmaLinux richtet sich sehr stark an den Bedürfnissen der tatsächlichen Nutzer aus. Das Betriebssystem wird so allen Ansprüchen gerecht. Für den Umstieg wird ein starker Support, der mit Rat und Tat hilft, bereitgestellt. Die viel gelobte Community wird in den kommenden Jahren für die Dokumentation und regelmäßige Updates sehr wichtig sein. Die Gemeinschaft wird dafür sorgen, dass die Linux-Variante sich im Sinne der Administratoren weiter entwickeln wird.

Stabilität und Quellcode der Linux-Variante

Der Quellcode von AlmaLinux basiert auf RHEL. Allerdings hat er den Vorteil, dass er vom Nutzer an die eigenen Bedürfnisse angepasst und optimiert werden kann. Notwendige Änderungen lassen sich im engen Austausch mit der Community integrieren. Zudem läuft das Betriebssystem sehr stabil und stellt damit eine sichere Lösung für Server dar. Im Vergleich mit den anderen CentOS-Nachfolgern macht sich dies positiv bemerkbar. Neue Software-Varianten gibt es zwar zunächst für den CentOS Stream als Rolling Release, allerdings können hier immer noch kleinere Fehler auftreten. Nach dem ersten Testlauf werden diese in der Regel abgestellt und die kommerzielle Red Hat Linux Enterprise Variante erhält das Update. Danach kommt AlmaLinux in den Genuss. Auch wenn es etwas länger dauert, so liegt der Vorteil in der getesteten Version.

Lizenzen und Kosten

AlmaLinux ist komplett kostenlos. Trotzdem darf der Kostenfaktor nicht unerwähnt bleiben. Schließlich bietet das Betriebssystem viele Features, die auch kommerzielle Lösungen mitbringen. Für solche Features fallen allerdings ebenfalls keine Entgelte oder Gebühren an. Auch ist es nicht nötig, eine Registrierung zu machen, Serviceverträge abzuschließen, Lizenzen zu erwerben oder Nutzungsbeschränkungen für den Server in Kauf zu nehmen. Dieser CentOS-Nachfolger ist hundertprozentig Open-Source. Somit bildet diese Linux-Variante eine lohnende Alternative zu kostenpflichtigen Betriebssystemen.

Fazit zum CentOS-Nachfolgers AlmaLinux

Der Start von AlmaLinux war schon einmal vielversprechend. Der Anspruch, ein benutzerfreundliches, sicheres Linux-System für Server zu werden, ist bisher jedenfalls gerechtfertigt. Die engagierte, große Community ist die Garantie dafür, dass auch in Zukunft eine empfehlenswerte Alternative zu CentOS am Start sein wird.

 

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Unser Artikel stützt sich auf eigene Erfahrungen und Recherche sowie Informationen aus externen Quellen.

Quellenangaben & weiterführende Links zum Thema:
https://almalinux.org/ (offizielle AlmaLinux Webseite)
https://distrowatch.com/table.php?distribution=alma (AlmaLinux auf distrowatch.com)
https://rockylinux.org/ (offizielle Rocky Linux Webseite)
https://www.centos.org/ (offizieller Webauftritt des CentOS Projekts)

Bildnachweis:
Gerd Altmann auf Pixabay



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