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Wie lässt sich eine Domain sichern?

Um eine Domain für eigene Webprojekte verbindlich zu sicher, muss diese bei einem Domainprovider auf den eigenen Namen registriert werden.

Grundsätzlich ist es nur in einigen Ausnahmen vorgesehen, dass Kunden eine bestimmte Domain sichern können. Sie können sie lediglich registrieren - dann gehört sie ihnen - oder abwarten und hoffen, dass sie in der Zwischenzeit niemand anderes registriert. Oft wird Domain sichern deshalb als Synonym für registrieren verwendet.

Für denn Fall, dass die Domain lediglich für die zukünftige Nutzung gesichert werden soll, ist das eigene Onlineprojekt für eine bestimmte Zeitspanne unter dem vorbestimmten Domainnamen eben noch nicht verfügbar. Es empfiehlt sich aber in solchen Fällen trotzdem eine eigene Internetseite auf der Domain zu betreiben, die beispielsweise "In Wartung" oder "Under Construction" ausgibt. Auf diese Weise wird die Domain rechtlich betrachtet aktiv genutzt und es gibt keine Vorschriften, wie lange eine "Wartung" maximal dauern darf.

Freie Domains lassen sich mithilfe eines Domainchecks im Internet finden. Diese können anschließend registriert und für die eigene Nutzung gesichert werden.

In welchen Ausnahmen lässt sich eine Internet Domain sichern?

Einige große Provider bieten ihren Kunden bei populären, neuen Top Level Domains (TLD) die Möglichkeit, diese bereits vor der Freigabe der Domain zu sichern. In diesem Fall werden die Domainnamen für die Kunden vorgemerkt und bei mehreren Anfragen diese in einer Warteliste gespeichert. Es handelt sich bei diesem Verfahren, neue Domainendungen zu sichern, jedoch noch nicht um eine offizielle, rechtsgültige Registrierung. Diese ist erst möglich, wenn die TLD auch von der für die Verwaltung der Domainnamen zuständigen None-Profit-Organisation ICANN freigegeben wurde.

Neue Domainendungen sind auch nicht in jedem Fall vorbestellbar. Hinter jeder von ihnen operiert ein anderer Betreiber, die alle bei der ICANN den Antrag auf die Einführung ihrer Domainnamen gestellt haben und für die Verwaltung verantwortlich sind. Hinter der Endung .berlin steht beispielsweise die dotBERLIN GmbH & Co. KG, die ihrerseits ein Zusammenschluss aus öffentlichen Institutionen, Stiftungen, Kulteinrichtungen und Verbänden ist. Sie betreut die .berlin Endung für zehn Jahre in Lizenz und darf über Regeln und Kosten für eine Registrierung frei entscheiden.

Aus diesem Grund werden neue Domainendungen jeweils von anderen Organisationen verwaltet und es existiert keine allgemeine Regelung. In der Praxis bietet die Vorbestellung einer Domain noch keinen rechtlichen Anspruch, diese auch zu erhalten. Eine Domain lässt sich lediglich dadurch zuverlässig sichern, indem der Betreffende sie kostenpflichtig auf seinen Namen registriert.

Wie können Domainnamen registriert werden?

Bei bereits freigeschalteten TLD wie der populären .de Domain oder .berlin erfolgt die Registrierung über die zuständige Organisation - also die DENIC eG oder die dotBERLIN GmbH & Co. KG. Diese nehmen selbst keine einzelnen, individuellen Anträge entgegen, sondern kooperieren mit Domainhändlern bzw. Domainprovidern. Um eine Domain zu sichern, muss also die Registrierung über einen Händler erfolgen. Die Kosten für diesen Vorgang dürfen diese entsprechend dem freien Markt selbst festlegen. Sie setzen sich folgendermaßen zusammen:
  • Ausgaben für den Betrieb der eigenen IT-Infrastruktur und Verwaltung
  • Manuelle und / oder automatische Bearbeitung des Antrags
  • Gebühr für die Registrierung des Domainnamen durch den Verwalter der TLD
  • Eigener Profit bzw. Margen für die zukünftige Geschäftsentwicklung
Da sich die Kosten für eine Domain je nach Domainendung (TLD) und Domainanbieter unterscheiden, lohnt es sich, einen umfangreichen Domain Vergleich durchzuführen, wenn man eine Domain sichern möchte. Die genauen Kosten hängen darüber hinaus auch davon ab, ob nur die einzelne Domain oder auch gleich das passende Webhosting beim selben Anbieter gebucht wird. Webseitenbetreiber, die mehrere Onlineprojekte verwalten, besitzen in der Regel bereits ein Webhosting, das für mehrere verschiedene Domains genutzt werden kann. In diesem Fall wird lediglich die neue Wunschdomain registriert und anschließend beim Domainprovider zum Webhostingprovider weitergeleitet. Dies ist üblicherweise auch die günstigste Möglichkeit. Im Falle eines neuen Webmasters, der bisher noch keine anderen Domains besitzt, ist hingegen eine Kombination aus Webspace und Domain oftmals die günstigste Lösung. Vor allem für Einsteiger, die noch keine tief greifenden Kenntnisse bei der Domainvergabe und dem Domain einrichten haben, ist diese Variante zudem auch die unkomplizierteste Lösung. Liegen Domain und Webspace beim selben Anbieter, dann muss man sich nicht um die Umleitung und andere technische Einstellungen kümmern.

Gibt es einen Domaincheck für neue Domainendungen?

Jede bereits freigegebene TLD besitzt eine Datenbank, in der alle Domainnamen mit weiteren Angaben wie Inhaber, Administrator und Kontaktadresse gespeichert sind. Diese Informationen lassen sich schnell und unkompliziert über eine sogenannte "Whois"-Abfrage ermitteln und geben zuverlässig Auskunft darüber, ob eine Internet Domain bereits verwendet wird oder nicht. Ein Domain Provider fragt bei einem Domaincheck verschiedene Endungen automatisiert ab und gibt das Ergebnis anschaulich wider.

Neue Domainendungen, die noch nicht von der ICANN freigegeben wurden, besitzen in der Regel keine Datenbank für Vorbestellungen. Ein Domaincheck ist deshalb nur eingeschränkt möglich - etwa indem mehrere Provider gemeinsam eine eigene Datenbank für Anfragen aufbauen. In diese werden Bestellungen von neuen Domains eingetragen und beim Termin der Freigabe dann unverzüglich registriert.
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