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Geld verdienen mit Domain Handel - so funktioniert es

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |24.02.2022

Wie sich mit Domain Handel Geld verdienen lässtPassende Domainnamen können heutzutage tatsächlich eine ganze Menge Geld einbringen. Eine auf der Domainadresse veröffentlichte Webseite kann den Wert beeinflussen. Allerdings ist eine Webseite auf der Domain nicht zwingend notwendig, um aktiv am Domain Handel teilzunehmen. Schließlich hat jede Domainadresse bereits einen eigenen Wert. Einen wichtigen Faktor für den Wert einer Internetadresse auf dem Marktplatz stellen die Einsatzmöglichkeiten von Domains dar. Wer eine bestimmte Domain beanspruchen möchte, ist häufig bereit ein mehr oder weniger grosses Vermögen dafür auszugeben. Doch was gilt es zu beachten, wenn man eine Domain möglichst lukrativ an den Mann bringen möchte?

Wie wird der Wert einer Domain ermittelt?

Um einen erfolgreichen Domainhandel aufziehen zu können, muss zunächst festgestellt werden, welchen Wert bestimmte Domains haben. Einen ersten Aufschluss darüber gibt bereits die Domainendung. Etablierte TLDs wie .com oder .de sind sehr viel beliebter als die neueren Top-Level-Domains. Zudem kommen kurze, prägnante Domainnamen sehr viel besser an als lange zusammengesetzte Wortkompositionen. Domains, die außergewöhnliche Wortschöpfungen enthalten oder aus vielen Teilnamen bestehen lassen sich schwerer an den Mann bringen und erzielen in der Regel nur geringe Preise auf dem Markt.

Einen weiteren Gesichtspunkt, der den Wert beeinflusst, sind SEO-Aspekte der Domain. Wenn ein Domainname bereits einen relevanten Suchbegriff enthält, lässt sich normalerweise ein höherer Preis realisieren. Online-Tools können helfen, einen Eindruck vom Marktwert einer Domain zu erhalten. In diesen Tools werden Verkaufspreise von ähnlichen Adressen angezeigt. Im Vergleich lässt sich so ein eventuell erzielbarer Preis ermitteln. Schließlich sollte der Preis für eine Webadresse nicht zu hoch angesetzt werden, um potentielle Kunden nicht abzuschrecken. Zudem ist es wichtig für einen Domainhändler, der regelmäßig Handel betreiben möchte, ständig den Überblick über den Markt zu behalten. Ein lukratives Investment und Trends bei den verschiedenen Domain Arten lassen sich nur beurteilen, wenn der Markt eine Zeitlang beobachtet wird.

 

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Welcher Weg für einen Domain Handel ist der geeignete?

Es gibt unterschiedliche Wege, auf denen Domains verkauft werden können.

  • Eine Möglichkeit besteht darin, auf der Startseite der Webadresse ein entsprechendes "Zu verkaufen"-Schild mit einem klaren Hinweis einzustellen. Interessenten können sich nun direkt an den Verkäufer wenden, um über den Verkauf der Webadresse zu verhandeln.
     
  • Eine andere Möglichkeit stellt der Verkauf auf eBay, welches mit einer guten Infrastruktur aufwartet, dar. Auf diesem Weg können alle Funktionen genutzt werden, die vom Verkauf anderer Produkte bereits bekannt sind.
     
  • Ein weiterer Weg, um Domains zu verkaufen, liegt in der Nutzung einer Webseite oder Plattform wie Flippa oder Sedo. Auf diesen Plattformen werden spezielle Marktplätze bereitgestellt, auf denen Domains gehandelt werden können. Diese Möglichkeit ist nicht nur für Personen, die eine ungenutzte Domain abstoßen möchten, praktikabel, sondern auch wichtig für Leute, die einen regelrechten Domain Handel aufziehen möchten.

 

Bekanntgabe der notwendigen Informationen über die Domain

Jeder Domainbesitzer muss beim zuständigen Registrar grundsätzlich seine Kontaktinformationen hinterlegen. Dies geschieht über einen sogenannten Whois-Eintrag. Es handelt sich um einen Registrierungseintrag, der prinzipiell öffentlich zugänglich sein sollte. Da einsehbare Whois-Daten jedoch hinsichtlich des Datenschutzes bedenklich und regelmäßig Spam-Angriffen ausgesetzt sind, werden die Informationen allerdings häufig aus Gründen der Geheimhaltung verschlüsselt. Bei der DENIC lassen sich etwa zu .de Domains hinterlegte Daten seit einiger Zeit nicht mehr einsehen. Wenn Domainhandel betrieben werden soll, so ist es jedoch zwingend notwendig die Kontaktdaten sichtbar zu machen, um zu lukrativen Abschlüssen gelangen zu können. Nur so ist es potenziellen Käufern möglich unkompliziert und schnell Kontakt mit dem Händler aufzunehmen. Auf einen möglichen Verkauf kann beispielsweise auf der Domain selbst hingewiesen werden, indem Inhalte mit "Domain zu verkaufen" oder "Domain for Sale" veröffentlicht werden. So weiß jeder Interessierte gleich, dass sich eine Kontaktaufnahme lohnen wird.

 

Domainverkauf - wie sollte das Listing der Domains gestaltet werden

Wer den Domain Handel auf einem Marktplatz für Domains bzw. über einen Onlineshop oder eine Plattform durchführen möchte, der muss dort für jede Domain einen Eintrag machen. Wie bei allen anderen Verkaufsaktionen sollten auch hier ein paar Regeln befolgt werden. Eine einfache Nennung des Domainnamens und Preises ist nicht gerade attraktiv. Potenzielle Käufer erwarten etwas mehr als nur einen Eintrag auf der Plattform. Händler, die zusätzliche Informationen abliefern, können Interessenten schneller finden und für einen Ankauf der Domain begeistern. Auch wenn es abwegig klingt, auch eine Domain kann eine Produktbeschreibung gebrauchen. Hinweise zum bisherigen Ranking der Adresse einer Webseite sowie Informationen über die Bereiche für die die URL besonders geeignet ist, können hilfreich sein.

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte"

Der Beschreibung einer Domain kann sogar ein Bild beigefügt werden. Ein Screenshot der ehemaligen Webseite oder eine grafische Darstellung des Domain-Namens wecken das Interesse. So sind Besucher eines Marktplatzes immer geneigt, Angeboten mit Bildern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. An dieser Stelle kann es von Vorteil sein auf den bestehenden bzw. auf den in Zukunft erwarteten Wert der Domain näher einzugehen. So lässt sich der aufgerufene Preis nämlich am ehesten rechtfertigen.

Nicht jeder Marktplatz ist gleich

Wer mit dem Domain Handel beginnen möchte, sollte bei der Auswahl des Marktplatzes darauf achten, welche Informationen hinterlegt werden können. Nicht überall wind umfangreiche Angaben möglich bzw. erwünscht. Zwar muss sich daraus nicht unbedingt ein Nachteil für das Listing ergeben, trotzdem handelt es sich um ein Auswahlkriterium. Viele Plattformen erlauben stattdessen nämlich lieber, die Möglichkeit den Domainnamen gezielt gegen Gebühr zu bewerben. Ein Investment in Werbung sollte überdacht werden, denn es lohnt sich nur, wenn ein höherer Preis beim Verkauf erzielt werden kann.

Wenn es zum Kaufabschluss kommt

Wurde ein Käufer gefunden, muss das Geschäft natürlich noch abgeschlossen werden. Der Bezahlvorgang muss entsprechend geregelt werden, denn der Domainverkauf ist kein Supermarkteinkauf. Im Normalfall schalten die Plattformen eine Zwischenstelle ein, um zwischen Käufer und Verkäufer zusammenzubringen und für beiderseitigen Schutz zu sorgen. Um rechtlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, ist die Beauftragung eines externen Treuhand-Services grundsätzlich ratsam. Nach dem Verkauf muss die Domain dann auf den Käufer übertragen werden. Das Prozedere ist abhängig vom Domain Provider, der diese Domain bereitgestellt hat. Dieser Provider verwaltet nämlich auch die Zugangsrechte. Erst wenn der neue Inhaber in der Registry der Domain eingetragen wurde, ist der Verkauf abgeschlossen.

Wer professionell in das Geschäft mit Domains einsteigen möchte, kann durch spezielle Domain Reseller Angebote von günstigeren Preisen für Domains profitieren.

 

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Bildnachweis: Gerd Altmann auf Pixabay



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