Keyword Monitoring: So behältst du deine Inhalte im Blick
Eine Website kann technisch erreichbar sein und trotzdem nicht den Inhalt zeigen, den deine Besucher erwarten. Statt der eigentlichen Startseite erscheint vielleicht eine Wartungsseite, eine leere Seite, eine Fehlermeldung oder eine Standardseite des Hosters. Da solche Fälle meist weiterhin mit einem erfolgreichen Statuscode ausgeliefert werden, reicht eine einfache Erreichbarkeitsprüfung nicht immer aus.
Mit Keyword Monitoring prüfst du regelmäßig, ob ein bestimmter Begriff oder Text auf deiner Website vorhanden ist. So erkennst du falsche oder fehlende Inhalte frühzeitig und kannst reagieren, bevor Besucher deiner Onlinepräsenz betroffen sind. In diesem Artikel erfährst du, was Keyword Monitoring genau ist, welche Fehler du damit aufdecken kannst und wie du die Überwachung Schritt für Schritt mit Hosttest Plus einrichtest.
Christopher | 10.08.2026
erstellt mit der KI von Google Gemini
Keyword Monitoring ergänzt reine HTTP‑Statusprüfungen durch eine inhaltliche Validierung: es sucht definierte Keywords oder Textpassagen in der ausgelieferten HTML‑Antwort bzw. API‑Antwort und erkennt so falsche Hoster‑Seiten, Wartungsseiten oder fehlende Kerninhalte trotz Statuscode 200. Damit lassen sich inhaltsbezogene Fehler (z. B. CDN/Cache‑Probleme, falsche Virtual‑Host‑Konfigurationen oder fehlende Produktinformationen) frühzeitig melden.
- Prüfumfang: Validiert das Vorhandensein eines stabilen, eindeutigen Keywords oder einer Textpassage in der initialen HTML‑Antwort bzw. API‑Response; optional Negativ‑Keywords (z. B. "Error", "Wartung") zur Erkennung unerwünschter Inhalte.
- Einsatz und Intervall: Priorität für Startseiten, Kampagnen‑Landingpages, Checkout/Produktseiten, Login‑Portale und API‑Endpoints; Intervall je nach Kritikalität von ~1 Minute (umsatzrelevante Seiten) bis 10–15 Minuten (statische Inhalte).
- Grenzen und Best Practices: Erkennt keine clientseitig per JavaScript nachgeladenen Inhalte ohne Headless‑Rendering; empfiehlt Wiederholungsprüfungen, eindeutige Keywords und die Kombination mit HTTP, SSL, DNS, Ping und Port Monitoring zur vollständigen Verfügbarkeitssicht.
Keyword Monitoring: Inhalte deiner Website automatisch prüfen
Eine Website kann technisch erreichbar sein und trotzdem den falschen Inhalt anzeigen. Keyword Monitoring prüft regelmäßig, ob ein erwarteter Begriff oder Text auf einer Seite vorhanden ist und ergänzt damit die reine technische Erreichbarkeitsprüfung.
Statuscode 200 reicht nicht immer aus
Dein Webhosting kann technisch erreichbar sein und trotzdem nicht den richtigen Inhalt anzeigen. Der Server antwortet, die URL lässt sich aufrufen und der HTTP-Statuscode wirkt auf den ersten Blick unauffällig. Besucher sehen aber dennoch nicht die gewünschte Seite.
Statt der eigentlichen Website erscheint dann zum Beispiel eine Wartungsseite, eine leere Seite, eine Fehlermeldung oder eine Standardseite des Hostinganbieters. Genau solche Fälle sind besonders tückisch, weil sie bei einer reinen Statuscode-Prüfung unentdeckt bleiben können.
Was ist Keyword Monitoring?
Beim Keyword Monitoring wird eine festgelegte URL regelmäßig aufgerufen. Anschließend durchsucht das Monitoring-System den ausgelieferten Inhalt nach einem bestimmten Begriff, einer Textpassage oder einem charakteristischen Wert.
URL regelmäßig aufrufen
Das Monitoring ruft eine definierte Website, Landingpage, Produktseite oder Schnittstelle automatisch in festen Intervallen auf.
Inhalt durchsuchen
Der zurückgegebene Seiteninhalt wird nach einem festgelegten Keyword oder einer eindeutigen Textpassage durchsucht.
Keyword bestätigen
Ist das erwartete Keyword vorhanden, gilt die Prüfung als erfolgreich. Fehlt der Begriff, kann eine Warnung ausgelöst werden.
Falsche Inhalte erkennen
Keyword Monitoring erkennt Fälle, in denen eine Seite erreichbar ist, aber nicht den erwarteten Inhalt ausliefert.
Unerwünschte Begriffe prüfen
Die Prüfung kann auch umgekehrt eingesetzt werden, um Begriffe wie „Error“, „Wartung“ oder „Maintenance“ zu erkennen.
HTTP Monitoring ergänzen
HTTP Monitoring prüft, ob eine Seite technisch antwortet. Keyword Monitoring prüft zusätzlich, ob der erwartete Inhalt wirklich vorhanden ist.
Welche Keywords lassen sich überwachen?
Typische Keywords sind Begriffe oder Textpassagen, die auf der überwachten Seite normalerweise immer erscheinen sollten. Sie dienen als klares Signal dafür, dass tatsächlich die gewünschte Seite ausgeliefert wird.
Startseite
Zum Beispiel der Firmenname, Markenname oder eine eindeutige Hauptüberschrift.
Shopseite
Zum Beispiel ein Produktname, eine Kategoriebezeichnung oder ein zentraler Warenkorb-Hinweis.
Landingpage
Zum Beispiel eine eindeutige Überschrift, ein Kampagnenbegriff oder ein spezifischer Call-to-Action.
Kundenportal
Zum Beispiel der Begriff „Login“ oder eine eindeutige Bezeichnung des Portals.
Impressum
Zum Beispiel ein bestimmter Pflichttext, Firmenname oder rechtlich relevanter Seitenbestandteil.
Bestätigungsseite
Zum Beispiel „Vielen Dank“ oder eine eindeutige Bestätigungsmeldung nach einer Aktion.
API-Endpunkt
Zum Beispiel ein erwarteter Ausgabewert oder eine charakteristische Textantwort.
Fehlerbegriffe
Zum Beispiel „Error“, „Fehler“, „Wartung“, „Maintenance“ oder „Database connection error“.
Warum Keyword Monitoring wichtig ist
Ein erfolgreicher HTTP-Statuscode bedeutet nicht automatisch, dass die Website korrekt funktioniert. Der Webserver kann formal eine erfolgreiche Antwort liefern, während Besucher trotzdem die falsche oder eine unvollständige Seite sehen.
Ohne Keyword Monitoring
- Eine falsche Seite kann trotz Statuscode 200 unentdeckt bleiben.
- Wartungsseiten, leere Seiten oder Hoster-Standardseiten fallen möglicherweise erst spät auf.
- Landingpages können technisch erreichbar sein, aber ihren Zweck nicht erfüllen.
- Shopseiten können Produkte, Preise oder Warenkorb-Elemente verlieren.
- Werbekampagnen können weiterlaufen, obwohl die Zielseite inhaltlich fehlerhaft ist.
Mit Keyword Monitoring
- Du prüfst, ob der erwartete Inhalt tatsächlich vorhanden ist.
- Fehlende oder falsche Seiteninhalte werden schneller sichtbar.
- Statuscode-200-Fehler lassen sich besser erkennen.
- Wichtige Landingpages, Produktseiten und Portale bleiben besser im Blick.
- Keyword Checks ergänzen HTTP Monitoring um eine sinnvolle Inhaltskontrolle.
Welche Probleme erkennt Keyword Monitoring?
Keyword Monitoring kann unterschiedliche Arten von Inhaltsproblemen sichtbar machen. Besonders nützlich ist es bei Fehlern, die trotz formal erfolgreicher Serverantwort auftreten.
Die falsche Seite wird ausgeliefert
Eine Domain oder URL kann technisch erreichbar sein, aber auf die falsche Seite zeigen. Das passiert häufig nach Umzügen, Änderungen an der Serverkonfiguration oder fehlerhaften Weiterleitungen.
- die Domain zeigt auf den falschen Server
- eine Weiterleitung ist falsch eingerichtet
- mehrere Websites wurden auf einem Server verwechselt
- eine Standardseite des Hosters ist aktiv
- die Virtual-Host-Konfiguration ist fehlerhaft
- ein CDN liefert alten oder falschen Inhalt aus
- eine Subdomain wurde nicht korrekt eingerichtet
Eine Fehlerseite wird trotz Statuscode 200 angezeigt
Manche Fehlerseiten werden nicht mit einem passenden Fehlercode ausgeliefert. Stattdessen antwortet der Server weiterhin mit Statuscode 200. Für ein einfaches HTTP Monitoring wirkt die Seite dann zunächst erreichbar.
- WordPress zeigt eine Wartungsseite
- ein CMS liefert eine Fehlermeldung aus
- eine Datenbankverbindung ist gestört
- ein Plugin verursacht eine Fehlerausgabe
- eine leere Seite wird angezeigt
- eine „Under Construction“-Seite ist aktiv
- eine Hoster-Standardseite wird ausgeliefert
Ein wichtiger Inhalt fehlt
Nicht immer wird gleich die gesamte Website falsch ausgeliefert. Manchmal fehlen nur einzelne wichtige Inhalte. Auch das kann für Besucher, Kunden oder Kampagnen problematisch sein.
- der Firmenname fehlt auf der Startseite
- Produktinformationen werden nicht geladen
- Preise werden nicht angezeigt
- ein Kontaktformular fehlt
- wichtige Landingpage-Elemente wurden entfernt
- rechtlich relevante Inhalte fehlen
- ein Call-to-Action ist nicht mehr sichtbar
- ein API-Endpunkt liefert nicht den erwarteten Wert
Unerwünschter Inhalt erscheint
Keyword Monitoring kann auch genutzt werden, um unerwünschte Inhalte zu erkennen. Das ist besonders nützlich, wenn bestimmte Begriffe auf einer Seite normalerweise nicht erscheinen sollten.
- „Fehler“
- „Error“
- „Wartung“
- „Maintenance“
- „Database Error“
- „Nicht verfügbar“
- „Ausverkauft“
- „404“
Dabei sollte sorgfältig gewählt werden, welche Begriffe überwacht werden. Je eindeutiger das Keyword, desto zuverlässiger ist die Prüfung.
Shop- oder Buchungsseiten funktionieren nicht wie erwartet
Bei Onlineshops, Buchungsportalen und anderen transaktionsorientierten Websites sind bestimmte Inhalte besonders wichtig. Wenn diese fehlen, kann die Seite ihren Zweck nicht mehr erfüllen.
- ein Produktname fehlt
- der Warenkorb-Button wird nicht angezeigt
- das Buchungsformular fehlt
- ein Preis wird nicht geladen
- die Verfügbarkeitsanzeige fehlt
- eine Bestätigungsseite zeigt nicht den erwarteten Text
- ein wichtiger Hinweis im Checkout fehlt
Wie funktioniert Keyword Monitoring?
Keyword Monitoring läuft automatisiert im Hintergrund. Der Websitebetreiber legt eine URL und ein zu prüfendes Keyword fest. Das Monitoring-System ruft diese URL regelmäßig auf und durchsucht den zurückgegebenen Inhalt.
URL aufrufen
Das Monitoring-System ruft eine festgelegte URL automatisch auf.
Seiteninhalt empfangen
Die Seite wird vom Webserver ausgeliefert und der zurückgegebene Inhalt wird erfasst.
Keyword suchen
Das Monitoring prüft, ob ein bestimmtes Keyword oder eine definierte Textpassage vorhanden ist.
Optional unerwünschte Begriffe prüfen
Zusätzlich kann kontrolliert werden, ob ein Fehlerbegriff oder unerwünschter Inhalt nicht erscheint.
Abweichung bestätigen
Bei einer Abweichung kann eine erneute Prüfung erfolgen, damit einzelne Ladefehler oder kurzfristige Cache-Probleme nicht sofort zu Fehlalarmen führen.
Benachrichtigung auslösen
Bleibt das Problem bestehen, wird eine Benachrichtigung ausgelöst, damit die Ursache geprüft werden kann.
Die Keyword-Auswahl entscheidet über die Qualität der Prüfung
Wichtig ist die Auswahl stabiler und eindeutiger Begriffe. Je besser das Keyword zur jeweiligen Seite passt, desto aussagekräftiger ist die Überwachung.
Welche Keywords eignen sich für die Überwachung?
Gute Keywords sind eindeutig, stabil und typisch für die überwachte Seite. Sie sollten normalerweise immer vorhanden sein und sich nicht bei jeder kleinen Inhaltsänderung verändern.
Gut geeignete Keywords
- Firmenname
- Markenname
- eindeutige Überschrift
- Produktname
- Name einer Leistung
- spezifischer Call-to-Action
- Text auf einer Bestätigungsseite
- eindeutige Bezeichnung im Kundenportal
- charakteristischer API-Ausgabewert
Weniger geeignete Keywords
- „Home“
- „Willkommen“
- „Kontakt“
- dynamische Preise
- wechselnde Aktionsüberschriften
- zufällige oder personalisierte Inhalte
- Texte, die regelmäßig durch Kampagnen ersetzt werden
- Inhalte, die erst nach einem Login sichtbar sind, sofern das Monitoring keinen Login unterstützt
Eindeutig statt allgemein
Zu allgemeine Begriffe können auch auf falschen Seiten vorkommen. Ein Begriff wie „Kontakt“ ist beispielsweise wenig aussagekräftig, weil er auf vielen Websites vorhanden ist. Besser ist ein Text, der möglichst eindeutig zur überwachten Seite gehört.
Welche Seiten sollten per Keyword Monitoring überwacht werden?
Nicht jede Unterseite einer Website muss per Keyword Monitoring geprüft werden. Sinnvoll ist die Überwachung vor allem dort, wo der korrekte Inhalt besonders wichtig ist.
Startseite
Prüft, ob die zentrale Website weiterhin den erwarteten Inhalt ausliefert.
Landingpages
Besonders wichtig bei aktiven Kampagnen, SEO-Seiten oder bezahltem Traffic.
Produktseiten
Hilft zu erkennen, ob Produktname, Preisbereich oder zentrale Produktinformationen vorhanden sind.
Kategorieseiten
Sinnvoll, wenn wichtige Shop- oder Inhaltsbereiche regelmäßig geprüft werden sollen.
Checkout-Einstieg
Kann Hinweise liefern, wenn Warenkorb- oder Checkout-Elemente nicht mehr angezeigt werden.
Kontaktseite
Prüft, ob Kontaktinformationen, Formularhinweise oder wichtige Texte weiterhin vorhanden sind.
Loginseite
Hilft bei der Überwachung von Kundenportalen, Mitgliederbereichen oder internen Anwendungen.
Bestätigungsseiten
Geeignet für eindeutige Texte nach Formularen, Buchungen oder erfolgreichen Aktionen.
API-Endpunkte
Bei einfachen Textantworten oder charakteristischen Werten kann Keyword Monitoring auch APIs prüfen.
Impressum und Datenschutz
Rechtlich relevante Seiten können auf zentrale Pflichtangaben oder stabile Textbestandteile geprüft werden.
Buchungsseiten
Wichtig, wenn Reservierungen, Termine oder Verfügbarkeiten geschäftlich relevant sind.
Kundenportal
Hilft zu erkennen, ob Portal- oder Loginseiten weiterhin den erwarteten Einstieg anzeigen.
Wie häufig sollte Keyword Monitoring erfolgen?
Das passende Prüfintervall hängt davon ab, wie wichtig die überwachte Seite ist und wie schnell ein Fehler erkannt werden muss.
Einfache Websites
Für weniger kritische Seiten kann ein Intervall von etwa 10 bis 15 Minuten ausreichend sein.
Unternehmenswebsites
Für wichtige Firmenwebsites, Kontaktseiten und Leistungsseiten ist ein Intervall von etwa 5 Minuten oft sinnvoll.
Onlineshops und kritische Landingpages
Bei umsatzrelevanten Seiten kann eine Prüfung jede Minute oder alle wenigen Minuten sinnvoll sein.
Kampagnen-Landingpages
Während aktiver Kampagnen ist eine engmaschige Prüfung besonders wichtig, weil bezahlter Traffic sonst weiter auf fehlerhafte Inhalte geleitet werden kann.
Was sollte bei einem Keyword-Alarm geprüft werden?
Bei einem Keyword-Alarm sollte zunächst geprüft werden, ob tatsächlich ein Problem auf der Seite vorliegt oder ob sich der Inhalt absichtlich geändert hat.
Erste Prüfung
- Wird die Seite im Browser korrekt angezeigt?
- Fehlt das überwachte Keyword wirklich?
- Wurde der Inhalt absichtlich geändert?
- Gab es ein CMS-, Theme- oder Plugin-Update?
- Wird eine Wartungs- oder Fehlerseite angezeigt?
- Zeigt die Domain auf den richtigen Server?
Weitere Ursachen prüfen
- Greift ein CDN- oder Cache-Problem?
- Ist eine Weiterleitung falsch eingerichtet?
- Wurde die Seite im CMS gelöscht oder überschrieben?
- Wird der Inhalt erst per JavaScript nachgeladen?
- Ist das Keyword eventuell zu dynamisch gewählt?
- Wurde eine neue Version der Landingpage veröffentlicht?
Keyword im Browser sichtbar, aber Monitoring meldet Fehler?
Manche Inhalte werden erst nachträglich per JavaScript geladen. Ein einfaches Keyword Monitoring erkennt solche dynamisch nachgeladenen Inhalte unter Umständen nicht, wenn der Begriff nicht im initial ausgelieferten HTML vorhanden ist. In diesem Fall sollte ein anderes Keyword gewählt oder eine passendere Monitoring-Methode geprüft werden.
Grenzen des Keyword Monitorings
Keyword Monitoring ist eine nützliche Inhaltsprüfung, ersetzt aber keine vollständige Funktionsprüfung einer Website oder Anwendung.
Keyword Monitoring erkennt vor allem
- ob ein erwarteter Begriff vorhanden ist
- ob ein unerwünschter Begriff erscheint
- ob eine Seite vermutlich den falschen Inhalt ausliefert
- ob wichtige Textbestandteile fehlen
- ob eine Fehler- oder Wartungsseite sichtbar wird
Nicht automatisch geprüft wird
- ob Formulare tatsächlich abgeschickt werden können
- ob ein Login funktioniert
- ob ein Checkout vollständig abgeschlossen werden kann
- ob JavaScript-Funktionen korrekt laufen
- ob Bilder oder Layouts richtig dargestellt werden
- ob dynamische Inhalte nachgeladen werden
- ob eine Zahlung oder Buchung erfolgreich verarbeitet wird
Keywords regelmäßig prüfen
Keyword Monitoring kann zu Fehlalarmen führen, wenn der überwachte Begriff absichtlich geändert wurde. Deshalb sollten überwachte Keywords regelmäßig überprüft und bei geplanten Inhaltsänderungen angepasst werden.
Keyword Monitoring mit anderen Prüfungen kombinieren
Keyword Monitoring ist besonders wertvoll, wenn es in einem Monitoring Tool mit technischen Prüfungen kombiniert wird. Jede Monitoring-Art betrachtet eine andere Ebene.
HTTP Monitoring
Prüft, ob eine URL erreichbar ist, welchen Statuscode der Webserver liefert und wie schnell er antwortet.
SSL Monitoring
Kontrolliert die HTTPS-Verbindung und die Gültigkeit des Zertifikats.
DNS Monitoring
Prüft, ob eine Domain korrekt aufgelöst wird und auf das erwartete Ziel verweist.
Ping Monitoring
Kontrolliert, ob ein Server grundsätzlich über das Netzwerk erreichbar ist.
Port Monitoring
Prüft, ob ein bestimmter Dienst auf einem bestimmten Netzwerkport erreichbar ist.
Inhalt statt nur Statuscode
Eine Website kann den Statuscode 200 liefern und trotzdem eine falsche Seite anzeigen. Erst die Inhaltsprüfung macht diesen Unterschied sichtbar.
Keyword Monitoring mit HOSTtest Plus
Mit HOSTtest Plus lassen sich wichtige URLs regelmäßig auf erwartete Inhalte prüfen. Websitebetreiber können festlegen, welcher Begriff auf einer Seite vorhanden sein soll. Fehlt dieser Begriff, kann eine Benachrichtigung ausgelöst werden.
Dadurch lassen sich Fehler erkennen, die bei einer reinen Statuscode-Prüfung möglicherweise unentdeckt bleiben. Das ist besonders hilfreich bei Startseiten, Landingpages, Produktseiten, Kontaktseiten, Kundenportalen oder anderen wichtigen Bereichen einer Website.
Prüft, ob erwartete Inhalte auf einer URL vorhanden sind.
Kontrolliert Erreichbarkeit, Statuscode und Antwortzeit.
Überwacht Zertifikate, Laufzeiten und HTTPS-Verbindungen.
Prüft Domainauflösung, DNS-Einträge und erwartete Werte.
Prüft die grundlegende Netzwerk-Erreichbarkeit.
Kontrolliert wichtige Dienste und Netzwerkports.
Wie du HOSTtest Plus als Keyword-Monitoring-Tool nutzt
Ein Keyword Monitor ist in HOSTtest Plus schnell eingerichtet. Nach dem Login legst du einen neuen Monitor an, wählst den passenden Monitoring-Typ aus und bestimmst anschließend, welche URL auf welchen Inhalt geprüft werden soll.
Account erstellen oder einloggen
Erstelle zunächst einen kostenlosen HOSTtest Plus Account oder logge dich mit deinen bereits vorhandenen Zugangsdaten ein.
Neuen Monitor anlegen
Öffne im Menü den Bereich Pulse → Monitore. Dort kannst du einen individuellen Monitor für eine Website, Landingpage, Produktseite oder Schnittstelle erstellen.
Keyword als Monitor-Typ auswählen
Wähle als Monitor-Typ Keyword aus. Damit prüft HOSTtest Plus, ob ein erwarteter Begriff oder eine definierte Textpassage auf der überwachten URL vorhanden ist.
URL eintragen
Trage die zu überwachende URL ein. Das kann zum Beispiel die Startseite, eine Landingpage, eine Produktseite, ein Loginbereich, eine Bestätigungsseite oder ein einfacher API-Endpunkt sein.
Keyword festlegen
Lege fest, welcher Begriff oder welche Textpassage auf der Seite vorhanden sein soll. Wähle möglichst ein stabiles und eindeutiges Keyword, das typisch für die überwachte Seite ist.
Prüfintervall auswählen
Wähle aus, wie häufig die URL geprüft werden soll. Je wichtiger die Seite für Umsatz, Leads oder Nutzeraktionen ist, desto kürzer sollte das Intervall gewählt werden.
Benachrichtigungen konfigurieren
Lege fest, wie du benachrichtigt werden möchtest, wenn das erwartete Keyword fehlt oder ein unerwünschter Inhalt erkannt wird.
Keyword Monitoring aktivieren
Schalte das Keyword Monitoring live, indem du auf „Monitor erstellen“ klickst. Ab diesem Zeitpunkt prüft HOSTtest Plus die ausgewählte URL automatisch im festgelegten Intervall.
Fazit: Keyword Monitoring prüft, ob die richtige Seite ausgeliefert wird
Keyword Monitoring ergänzt die technische Websiteüberwachung um eine wichtige Inhaltsprüfung. Es reicht nicht immer aus, nur den HTTP-Statuscode zu kontrollieren. Eine Website kann erreichbar sein und trotzdem falsche, unvollständige oder unerwünschte Inhalte anzeigen.
Durch die Überwachung eines stabilen und eindeutigen Keywords lässt sich besser erkennen, ob tatsächlich die gewünschte Seite ausgeliefert wird. Das ist besonders nützlich bei Startseiten, Landingpages, Produktseiten, Kundenportalen, Buchungsseiten und anderen geschäftlich wichtigen Bereichen.
Keyword Monitoring ersetzt keine vollständige Funktionsprüfung, kann aber viele typische Fehler frühzeitig sichtbar machen. In Kombination mit HTTP, SSL, DNS, Ping und Port Monitoring entsteht ein deutlich vollständigeres Bild der Website-Verfügbarkeit und der tatsächlich ausgelieferten Inhalte.
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