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SSL Monitoring einrichten: So behältst du deine Zertifikate im Blick

Eine Website kann technisch erreichbar sein und trotzdem bei deinen Besuchern kein Vertrauen schaffen. Wenn ein SSL-Zertifikat abläuft, fehlerhaft eingebunden ist oder nicht zur Domain passt, zeigen Browser schnell Sicherheitswarnungen an. Mit SSL Monitoring prüfst du regelmäßig, ob dein Zertifikat gültig ist, wann es abläuft und ob die HTTPS-Verbindung korrekt funktioniert. So erkennst du Zertifikatsprobleme frühzeitig, bevor Besucher abspringen, Logins unsicher wirken oder wichtige Dienste nicht mehr zuverlässig erreichbar sind. In diesem Artikel erfährst du, was SSL Monitoring genau ist, welche Fehler du damit aufdecken kannst und wie du die Überwachung Schritt für Schritt mit Hosttest Plus einrichtest.

Autor: Christopher Christopher   | 03.07.2026
SSL Monitoring einrichten: So behältst du deine Zertifikate im Blick

via Gemini

    Kurz & Knapp

    SSL‑Monitoring überwacht TLS/SSL‑Zertifikate und die Erreichbarkeit von HTTPS, um Ablauf, Domainzuordnung und fehlerhafte Zertifikatsketten frühzeitig zu erkennen. Es ergänzt automatische Erneuerungen und reduziert das Risiko von Browserwarnungen, Funktionsausfällen und gestörten externen Schnittstellen.

    • Externe Prüfungen: Regelmäßig über HTTPS verbinden, Zertifikat auslesen und prüfen auf Gültigkeit, Ablaufdatum, SAN/Domain‑Match sowie vollständige Zertifikatskette (inkl. Zwischenzertifikate).
    • Konfiguration von Warnstufen und Checks: Prüfintervalle und Benachrichtigungen festlegen (z. B. 30/14/7/0 Tage), zentrale Domains sowie kritische Subdomains (www, shop, api, login) separat überwachen.
    • Technische Maßnahmen und Grenzen: Bei Problemen DNS, Webserver‑Konfiguration, Port 443 und eingebundene Zertifikatsdateien prüfen; Monitoring ersetzt keine vollständige Sicherheitsanalyse (z. B. TLS‑Policy‑Details, Malware oder flächendeckenden Mixed‑Content‑Scan).
    SSL Monitoring

    SSL Monitoring: Zertifikate und HTTPS-Verbindungen zuverlässig überwachen

    Ein abgelaufenes oder falsch eingerichtetes SSL-Zertifikat kann dazu führen, dass Besucher eine Sicherheitswarnung sehen, Logins unsicher wirken oder wichtige Schnittstellen keine Verbindung mehr herstellen. SSL Monitoring hilft dir, solche Probleme frühzeitig zu erkennen.

    🔐

    HTTPS-Vertrauen ist kein Selbstläufer

    Eine Website kann technisch erreichbar sein und trotzdem bei Besuchern kein Vertrauen schaffen. Das passiert zum Beispiel dann, wenn der Browser beim Aufruf deiner Domain eine Sicherheitswarnung anzeigt, weil das SSL-Zertifikat abgelaufen, ungültig oder falsch eingerichtet ist.

    Besucher brechen den Aufruf möglicherweise sofort ab, Logins wirken unsicher und Bezahlvorgänge werden nicht mehr zuverlässig abgeschlossen. Auch externe Schnittstellen, mobile Apps, Webhooks oder automatisierte Dienste können eine Verbindung verweigern, wenn das Zertifikat nicht korrekt geprüft werden kann.

    Grundlagen

    Was ist ein SSL-Zertifikat?

    Ein SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen Browser und Webserver verschlüsselt aufgebaut werden kann. Dadurch werden übertragene Daten geschützt und die aufgerufene Domain kann zuverlässig der verschlüsselten Verbindung zugeordnet werden.

    Verschlüsselte Verbindung

    Das Zertifikat ermöglicht eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen Besucher und Website. Dadurch können Daten nicht einfach ungeschützt mitgelesen werden.

    Domainprüfung

    Der Browser prüft, ob das ausgelieferte Zertifikat tatsächlich zur aufgerufenen Domain passt und von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde.

    Basis für HTTPS

    Ein gültiges Zertifikat ist die Voraussetzung dafür, dass eine Website zuverlässig über HTTPS aufgerufen werden kann. Für professionelle Websites ist HTTPS heute praktisch unverzichtbar.

    ℹ️

    SSL oder TLS?

    Technisch wird heute meist von TLS gesprochen. Der Begriff SSL ist jedoch weiterhin weit verbreitet und wird im Alltag häufig als Sammelbegriff für verschlüsselte HTTPS-Verbindungen und die dafür benötigten Zertifikate verwendet.

    Monitoring

    Was ist SSL Monitoring?

    SSL Monitoring überprüft regelmäßig, ob das Zertifikat einer Domain korrekt funktioniert. Dabei wird nicht nur kontrolliert, ob überhaupt ein Zertifikat vorhanden ist, sondern auch, ob es gültig ist, zur Domain passt und die HTTPS-Verbindung fehlerfrei aufgebaut werden kann.

    Zertifikat vorhanden?

    Das Monitoring prüft, ob für die überwachte Domain ein SSL- beziehungsweise TLS-Zertifikat ausgeliefert wird.

    Zertifikat gültig?

    Es wird kontrolliert, ob das Zertifikat aktuell gültig ist und von Browsern oder externen Diensten akzeptiert werden kann.

    Ablaufdatum im Blick

    SSL Monitoring erkennt, wann ein Zertifikat abläuft, und kann rechtzeitig vor dem Ablauf eine Warnung auslösen.

    Domain passt?

    Das Monitoring prüft, ob das Zertifikat zur überwachten Domain, zur www-Variante oder zur jeweiligen Subdomain passt.

    Zertifikatskette korrekt?

    Auch fehlende oder falsch eingebundene Zwischenzertifikate können zu Warnungen führen und sollten erkannt werden.

    HTTPS erreichbar?

    Zusätzlich wird geprüft, ob die verschlüsselte Verbindung zur Website grundsätzlich fehlerfrei aufgebaut werden kann.

    Warum wichtig?

    Warum SSL Monitoring für Websitebetreiber wichtig ist

    Ein SSL-Zertifikat ist kein einmalig eingerichteter Bestandteil einer Website, der danach dauerhaft unverändert funktioniert. Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und müssen regelmäßig erneuert werden.

    Ohne SSL Monitoring

    • Abgelaufene Zertifikate fallen oft erst durch Browserwarnungen auf.
    • Besucher verlassen die Website möglicherweise sofort.
    • Logins, Kontaktformulare und Zahlungsprozesse wirken unsicher.
    • Automatische Schnittstellen können Verbindungen verweigern.
    • Bezahlte Werbekampagnen können auf eine blockierte Website führen.

    Mit SSL Monitoring

    • Zertifikatsprobleme werden frühzeitig erkannt.
    • Du erhältst rechtzeitig Hinweise vor dem Ablaufdatum.
    • Fehlerhafte Domainzuordnungen werden sichtbar.
    • HTTPS-Probleme lassen sich schneller beheben.
    • Besucher und externe Dienste treffen seltener auf Sicherheitswarnungen.
    Risikofaktoren

    Warum Zertifikatsprobleme schnell kritisch werden

    Viele Websitebetreiber verlassen sich darauf, dass der Hostinganbieter oder ein automatisches System die Verlängerung übernimmt. Das ist grundsätzlich sinnvoll, ersetzt aber keine externe Überwachung.

    01

    Zertifikate haben ein Ablaufdatum

    Jedes SSL-Zertifikat ist nur für einen bestimmten Zeitraum gültig. Nach Ablauf akzeptieren Browser das Zertifikat nicht mehr als vertrauenswürdig. Die Website kann dann zwar weiterhin technisch vorhanden sein, wird aber mit einer deutlichen Sicherheitswarnung blockiert.

    • fehlgeschlagene automatische Verlängerung
    • falsche DNS-Einstellungen
    • fehlerhafte Serverkonfiguration
    • Domainumzug oder Hostingwechsel
    • Änderung der Nameserver
    • Subdomain wurde beim Zertifikat nicht berücksichtigt
    02

    Browserwarnungen schrecken Besucher ab

    Zeigt der Browser eine Warnung zur Sicherheit der Verbindung an, verlassen viele Besucher die Website sofort. Eine solche Warnung wirkt schnell unseriös, selbst wenn lediglich ein technischer Fehler bei der Zertifikatserneuerung vorliegt.

    03

    Onlineshops und Loginbereiche sind besonders betroffen

    Überall dort, wo personenbezogene Daten übertragen werden, ist eine vertrauenswürdige HTTPS-Verbindung besonders wichtig. Dazu gehören Kontaktformulare, Kundenkonten, Loginbereiche, Zahlungsseiten und Bestellprozesse.

    04

    Auch APIs und externe Dienste können ausfallen

    SSL-Probleme betreffen nicht nur den sichtbaren Websiteaufruf im Browser. Viele digitale Prozesse setzen ebenfalls eine gültige HTTPS-Verbindung voraus.

    • Zahlungsanbieter
    • mobile Apps
    • Warenwirtschaftssysteme
    • externe APIs
    • Webhooks
    • Buchungssysteme
    • Newsletter- und CRM-Systeme
    • automatisierte Schnittstellen
    Typische Fehler

    Welche SSL-Probleme können auftreten?

    SSL Monitoring kann verschiedene Zertifikats- und Verbindungsprobleme sichtbar machen. Einige davon sind für Besucher sofort erkennbar, andere fallen zunächst nur technischen Systemen auf.

    Zertifikat abgelaufen

    Der klassische Fall: Das Zertifikat ist nicht mehr gültig. Browser zeigen eine Sicherheitswarnung und Besucher können die Website oft nur noch über einen zusätzlichen Zwischenschritt öffnen.

    Zertifikat läuft bald ab

    Gute SSL-Überwachung warnt nicht erst bei einem Fehler, sondern bereits vor dem Ablauf. So bleibt ausreichend Zeit für die Erneuerung.

    Zertifikat passt nicht zur Domain

    Das Zertifikat gilt beispielsweise für die www-Variante, aber nicht für die Hauptdomain, oder eine wichtige Subdomain wurde nicht berücksichtigt.

    Zertifikatskette fehlerhaft

    Fehlen Zwischenzertifikate oder sind sie falsch eingebunden, können Browser oder externe Systeme die Verbindung ablehnen.

    HTTPS nicht erreichbar

    Die Website ist eventuell über HTTP erreichbar, aber der verschlüsselte Aufruf über HTTPS funktioniert nicht korrekt.

    Mixed Content

    Mixed Content entsteht, wenn eine HTTPS-Seite einzelne Inhalte über HTTP lädt. Das ist nicht der Kern eines einfachen SSL Monitorings, sollte aber zusätzlich geprüft werden.

    Beispiele

    Wann passt ein Zertifikat nicht zur Domain?

    Gerade bei Serverumzügen, neuen Subdomains oder Änderungen an der Domainstruktur können Zertifikatsfehler schnell entstehen.

    Problem Typisches Beispiel Mögliche Folge
    www-Variante fehlt Das Zertifikat gilt für beispiel.de, aber nicht für www.beispiel.de. Besucher der www-Adresse sehen eine Sicherheitswarnung.
    Subdomain fehlt shop.beispiel.de oder api.beispiel.de wurde nicht ins Zertifikat aufgenommen. Shop, API oder Kundenbereich funktionieren nicht zuverlässig.
    Falsches Zertifikat nach Umzug Nach einem Serverwechsel wird noch ein Zertifikat eines anderen Projekts ausgeliefert. Browser und externe Dienste stufen die Verbindung als fehlerhaft ein.
    Server falsch konfiguriert Bei mehreren Websites auf einem Server wird das falsche Zertifikat verwendet. Nur einzelne Domains oder Subdomains sind betroffen.
    HTTPS-Port nicht korrekt erreichbar Port 443 ist blockiert oder der Webserver nimmt keine HTTPS-Verbindungen an. Die Website ist über HTTPS nicht erreichbar.
    Ablauf

    Wie funktioniert SSL Monitoring?

    Beim SSL Monitoring wird die überwachte Domain regelmäßig über HTTPS geprüft. Das Monitoring-System baut eine verschlüsselte Verbindung auf und analysiert die vom Server ausgelieferten Zertifikatsdaten.

    1

    HTTPS-Verbindung herstellen

    Das Monitoring-System stellt eine verschlüsselte Verbindung zur überwachten Domain her.

    2

    Zertifikat auslesen

    Der Server liefert das hinterlegte Zertifikat aus und die Zertifikatsinformationen werden analysiert.

    3

    Gültigkeit und Laufzeit prüfen

    Das Monitoring kontrolliert, ob das Zertifikat aktuell gültig ist und wann es abläuft.

    4

    Domainzuordnung prüfen

    Es wird geprüft, ob das Zertifikat zur Domain, zur www-Variante oder zur jeweiligen Subdomain passt.

    5

    Warnung auslösen

    Bei einem Fehler oder bevorstehenden Ablauf kann eine Benachrichtigung ausgelöst werden, damit du rechtzeitig reagieren kannst.

    Warnstufen

    Wann sollte vor dem Ablauf gewarnt werden?

    Ein SSL-Zertifikat sollte nicht erst am letzten Tag der Gültigkeit geprüft werden. Je nach Website und organisatorischem Aufwand sind mehrere Warnstufen sinnvoll.

    30 Tage vor Ablauf

    Schafft genügend Vorlauf, um automatische Verlängerungen zu kontrollieren, den Hoster zu kontaktieren oder notwendige Änderungen vorzubereiten.

    14 Tage vor Ablauf

    Sinnvoll als zusätzliche Erinnerung, wenn noch keine erfolgreiche Erneuerung erfolgt ist.

    7 Tage vor Ablauf

    Hilft dabei, offene Probleme nicht zu übersehen und rechtzeitig vor dem Ablauf zu reagieren.

    Unmittelbar vor Ablauf

    Dient als letzte Warnung, bevor Browser und externe Dienste das Zertifikat nicht mehr als gültig akzeptieren.

    Praxis

    Welche Domains sollten überwacht werden?

    Viele Websites bestehen nicht nur aus einer einzigen Domain. Neben der Hauptdomain gibt es häufig www-Varianten, Subdomains, Shopsysteme, Kundenbereiche oder Schnittstellen.

    Hauptdomain

    Die zentrale Domain der Website sollte immer überwacht werden.

    www-Variante

    Auch die www-Version sollte geprüft werden, wenn sie öffentlich erreichbar ist.

    Subdomains

    Wichtige Subdomains wie shop, login, app, api oder portal sollten eigene Checks erhalten.

    Onlineshop

    Shopbereiche, Zahlungsseiten und Checkout-Domains sind besonders kritisch.

    Kundenbereiche

    Login- und Kundenportale benötigen eine dauerhaft vertrauenswürdige HTTPS-Verbindung.

    Webmail

    Öffentlich erreichbare Webmail-Oberflächen sollten ebenfalls überwacht werden.

    API-Domains

    Schnittstellen und Webhooks können durch Zertifikatsprobleme unbemerkt ausfallen.

    Landingpages

    Separate Kampagnen- oder Staging-Domains sollten nicht vergessen werden.

    Checkliste

    Was ist bei einer SSL-Warnung zu tun?

    Bei einer SSL-Warnung sollte zuerst geprüft werden, um welches Problem es sich handelt. Läuft das Zertifikat bald ab, ist die Vorgehensweise eine andere als bei einer falschen Domainzuordnung oder einer fehlerhaften Zertifikatskette.

    Erste Prüfung

    • Ablaufdatum des Zertifikats kontrollieren
    • automatische Verlängerung prüfen
    • Zertifikat beim Hoster oder auf dem Server erneuern
    • prüfen, ob das Zertifikat zur Domain und allen benötigten Subdomains passt
    • Zwischenzertifikate und Zertifikatskette kontrollieren

    Technische Nachkontrolle

    • Webserverkonfiguration prüfen
    • Webserver neu laden oder Dienste neu starten
    • HTTPS-Aufruf anschließend erneut testen
    • Weiterleitung von HTTP auf HTTPS kontrollieren
    • bei Bedarf Hostinganbieter oder Administrator kontaktieren
    💡

    Altes Zertifikat trotz Erneuerung?

    Wenn das Zertifikat gerade erneuert wurde, aber weiterhin ein Fehler angezeigt wird, kann es sein, dass der Webserver noch das alte Zertifikat ausliefert. In solchen Fällen hilft oft ein erneutes Laden der Webserverkonfiguration oder eine Prüfung der hinterlegten Zertifikatsdateien.

    Wichtig

    Automatische Verlängerung ersetzt kein SSL Monitoring

    Viele Websites nutzen heute automatisch erneuerte SSL-Zertifikate, beispielsweise über den Hostinganbieter oder über Let’s Encrypt. Das reduziert den manuellen Aufwand erheblich, ist aber keine Garantie dafür, dass dauerhaft alles funktioniert.

    Warum automatische Verlängerungen scheitern können

    • DNS-Einstellungen wurden geändert.
    • Die Domain ist nicht korrekt erreichbar.
    • Der Server kann die notwendige Prüfung nicht durchführen.
    • Das neue Zertifikat wurde erstellt, aber nicht eingebunden.
    • Der Webserver liefert weiterhin ein altes Zertifikat aus.

    Warum externe Kontrolle sinnvoll ist

    SSL Monitoring prüft aus externer Sicht, welches Zertifikat tatsächlich beim Aufruf der Domain ausgeliefert wird. Genau diese Perspektive ist entscheidend, weil sie dem entspricht, was auch Browser, Besucher und externe Dienste sehen.

    Einordnung

    Grenzen des SSL Monitorings

    SSL Monitoring ist ein wichtiger Bestandteil der technischen Websiteüberwachung, ersetzt aber keine vollständige Sicherheitsanalyse.

    SSL Monitoring erkennt vor allem

    • abgelaufene Zertifikate
    • bald ablaufende Zertifikate
    • falsche Domainzuordnung
    • Probleme mit der Zertifikatskette
    • grundsätzliche HTTPS-Verbindungsprobleme

    Nicht vollständig geprüft werden

    • alle Sicherheitslücken der Website
    • veraltete Plugins oder Themes
    • Malware oder unsichere Passwörter
    • sämtliche Details der TLS-Konfiguration
    • Mixed Content auf allen Unterseiten
    • die vollständige Funktionsfähigkeit der Website
    Kombination

    SSL Monitoring mit HTTP Monitoring kombinieren

    SSL Monitoring und andere Website Monitoring Tools wie HTTP Monitoring prüfen unterschiedliche Bereiche und ergänzen sich daher sehr gut. Eine zuverlässige Websiteüberwachung sollte nicht nur auf eine einzelne Prüfung setzen.

    SSL Monitoring

    Kontrolliert, ob die verschlüsselte Verbindung korrekt aufgebaut werden kann, ob das Zertifikat gültig ist und ob es zur Domain passt.

    HTTP Monitoring

    Prüft, ob die Website selbst erreichbar ist, welchen Statuscode der Webserver liefert und wie schnell er antwortet.

    Typischer Fehlerfall

    Das SSL-Zertifikat ist gültig, aber die Website liefert einen Serverfehler oder eine wichtige Unterseite ist nicht erreichbar.

    Weiterer Fehlerfall

    Die Website-Anwendung funktioniert grundsätzlich, aber das Zertifikat ist abgelaufen oder HTTPS wurde falsch konfiguriert.

    HOSTtest Plus

    SSL Monitoring mit HOSTtest Plus

    Mit HOSTtest Plus lassen sich SSL-Zertifikate und HTTPS-Verbindungen zentral überwachen. Du kannst wichtige Domains hinterlegen und regelmäßig prüfen lassen, ob das Zertifikat gültig ist und wann es abläuft.

    Dadurch lassen sich ablaufende Zertifikate frühzeitig erkennen. Statt erst durch eine Browserwarnung oder eine Kundenmeldung auf das Problem aufmerksam zu werden, kannst du bereits vor dem Ablauf reagieren.

    SSL Monitoring

    Prüft Zertifikate, Laufzeiten und HTTPS-Verbindungen.

    HTTP Monitoring

    Kontrolliert Erreichbarkeit, Statuscode und Antwortzeit.

    DNS Monitoring

    Überwacht, ob Domains korrekt aufgelöst werden.

    Ping Monitoring

    Prüft die grundsätzliche Netzwerk-Erreichbarkeit.

    Port Monitoring

    Kontrolliert wichtige Dienste und Netzwerkports.

    Keyword Monitoring

    Prüft, ob der erwartete Inhalt ausgeliefert wird.

    Schritt für Schritt

    Wie du HOSTtest Plus als SSL-Monitoring-Tool nutzt

    Ein SSL Monitor ist in HOSTtest Plus schnell eingerichtet. Nach dem Login legst du einen neuen Monitor an, wählst den passenden Monitoring-Typ aus und bestimmst anschließend, welche Domain oder HTTPS-Adresse regelmäßig geprüft werden soll.

    1

    Account erstellen oder einloggen

    Erstelle zunächst einen kostenlosen HOSTtest Plus Account oder logge dich mit deinen bereits vorhandenen Zugangsdaten ein.

    2

    Neuen Monitor anlegen

    Öffne im Menü den Bereich Pulse → Monitore. Dort kannst du einen individuellen Monitor für deine Domain, Website oder Subdomain erstellen.

    Screenshot: Neuen SSL Monitor in HOSTtest Plus anlegen

    ssl-monitoring-htplus-003

    3

    SSL als Monitor-Typ auswählen

    Wähle als Monitor-Typ SSL aus. Damit prüft HOSTtest Plus, ob das Zertifikat der hinterlegten Domain gültig ist und wann es abläuft.

    4

    Domain oder HTTPS-Adresse eintragen

    Trage die Domain, Subdomain oder HTTPS-Adresse ein, deren Zertifikat du überwachen möchtest. Besonders wichtig sind Hauptdomain, www-Variante, Shop, Loginbereich, API-Domain und Kundenportal.

    5

    Prüfintervall und Warnung festlegen

    Wähle aus, wie regelmäßig die Prüfung durchgeführt werden soll und wann du vor einem Ablauf oder bei einem Zertifikatsproblem benachrichtigt werden möchtest.

    6

    SSL Monitoring aktivieren

    Schalte das SSL Monitoring live, indem du auf „Monitor erstellen“ klickst. Ab diesem Zeitpunkt prüft HOSTtest Plus dein Zertifikat automatisch.

    Screenshot: Status und Auswertung deines SSL Monitors

    ssl-monitoring-htplus-001

     

    ssl-monitoring-htplus-002

    Fazit: SSL Monitoring schützt vor vermeidbaren Vertrauens- und Funktionsproblemen

    SSL Monitoring ist eine wichtige Ergänzung für jede professionell betriebene Website. Es sorgt dafür, dass ablaufende, ungültige oder falsch eingerichtete Zertifikate nicht unbemerkt bleiben.

    Gerade weil Zertifikatsprobleme für Besucher sofort sichtbar sind, können sie schnell Vertrauen kosten. Browserwarnungen, nicht funktionierende Logins, abgebrochene Bestellprozesse oder gestörte Schnittstellen lassen sich durch eine frühzeitige Überwachung deutlich besser vermeiden.

    Automatische Zertifikatserneuerungen sind hilfreich, ersetzen aber keine externe Kontrolle. SSL Monitoring prüft aus Sicht eines Besuchers oder externen Dienstes, ob die HTTPS-Verbindung tatsächlich funktioniert. Damit ist es ein zentraler Baustein für die zuverlässige und vertrauenswürdige Erreichbarkeit einer Website.

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