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Uptime Kuma Alternativen für Webmaster & WordPress-Nutzer: Monitoring ohne Blindflug und Kostenfalle

Uptime Kuma hat die Welt des Server-Monitorings im Sturm erobert. Die intuitive Oberfläche, die einfache Docker-Installation und die vielen Benachrichtigungskanäle machen das Tool zum Liebling in Homelabs und bei technikaffinen Bastlern. Doch für den typischen Webmaster oder WordPress-Betreiber, der eine Handvoll Kundenseiten, einen kleinen Blog oder einen WooCommerce-Shop am Laufen hält, stellt sich eine unbequeme Frage: Lohnt sich der Aufwand überhaupt – und was passiert eigentlich, wenn ausgerechnet der eigene Monitoring-Server mit ausfällt?

Wenn deine Seite offline geht, verlierst du nicht nur Besucher. Ein down-liegender Shop verliert direkt Umsatz, Google straft wiederkehrende Ausfälle im Ranking ab, und ein abgelaufenes SSL-Zertifikat begrüßt deine Kunden mit einer roten Warnseite statt mit deinem Angebot. Genau deshalb willst du zuverlässig gewarnt werden – idealerweise bevor der erste Kunde eine E-Mail schreibt. Uptime Kuma kann das grundsätzlich, bringt für kleine Betreiber aber ein paar hausgemachte Probleme mit.

In diesem Leitfaden schauen wir uns diese Schwachstellen ehrlich an, rechnen die oft übersehenen Kosten des Selbst-Hostens durch und zeigen für jeden Anwendungsfall die passende Uptime Kuma Alternative – vom Open-Source-Tool zum Selbsthosten bis zum wartungsfreien SaaS-Dienst, jeweils mit Stärken und Schattenseiten.

*Transparenzhinweis: Das hier vorgestellte Tool HOSTtest Plus wird von hosttest entwickelt und betrieben.

Autor: Marco Marco   | 20.07.2026
Uptime Kuma Alternativen für Webmaster & WordPress-Nutzer: Monitoring ohne Blindflug und Kostenfalle

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    Kurz & Knapp

    Kurz zusammengefasst: Uptime Kuma eignet sich gut für lokale Dashboards, aber die Single‑Node‑Architektur, Ein‑Standort‑Checks und fehlendes Mandantenmanagement machen es für produktive oder kundenseitige Überwachung riskant. Self‑Hosting verschiebt den Aufwand (VPS, Reverse‑Proxy, TLS‑Management, Firewall, Backups, Updates) und kann ohne Redundanz weiterhin einen Single Point of Failure erzeugen.

    • Kernprobleme: Single Point of Failure bei gleichzeitiger Platzierung von Monitoring und Sites, Standard‑Checks nur von einem Standort (erhöhte Fehlalarme), keine saubere Mandanten‑/Branding‑Trennung oder belastbare SLA‑Reports.
    • Self‑Hosted Alternativen und Anforderungen: Gatus (YAML‑konfiguriert, ressourcenschonend), OpenStatus (verteilte Probes erfordert eigene Knoten), phpServerMonitor/Upptime/Icinga/Nagios/Prometheus je nach Bedarf — aber alle benötigen VPS/Redundanz, Reverse‑Proxy, TLS/SSL‑Renewal, Firewall und regelmäßige Wartung.
    • Praxisempfehlung: Für die meisten kleinen Webmaster ist ein SaaS‑Dienst wegen Multi‑Location‑Checks, Redundanz und geringem Wartungsaufwand sinnvoll; DACH‑spezifische Optionen (z. B. HOSTtest Plus mit deutschen Rechenzentren und kostenlosen SMS) sowie Heartbeat‑Services (Healthchecks.io) für Cronjob/Backup‑Überwachung ergänzen das Monitoring sinnvoll.

    Die Schwachstellen von Uptime Kuma – gerade für kleine Betreiber

    Uptime Kuma wurde als leichtgewichtiges Single-Node-System konzipiert. Für ein internes Dashboard ist das perfekt. Sobald es aber echte Kundenseiten zuverlässig überwachen soll, treten vier Probleme zutage:

    1. Der Single Point of Failure – der Wächter schläft, wenn es brennt

    Wenn du Uptime Kuma auf demselben Server oder im selben Rechenzentrum betreibst wie deine Websites, baust du eine gefährliche Abhängigkeit ein. Fällt der Hoster aus oder gibt es eine Netzwerkstörung, ist auch dein Monitoring offline. Es kann dann keine Warnung mehr an Telegram, Discord oder Slack senden. Du erfährst vom Ausfall also genau dann nicht, wenn es am dringendsten wäre. Ein Wächter, der zusammen mit dem Haus abbrennt, ist kein Wächter.

    2. Fehlalarme durch Prüfung von nur einem Standort

    Uptime Kuma prüft standardmäßig von genau dem Server aus, auf dem es läuft. Gibt es kurzzeitig eine Routing-Störung zwischen diesem Server und deiner Website, meldet das Tool sofort „Down" – obwohl deine Seite für 99 % aller Besucher völlig normal erreichbar ist. Solche Fehlalarme nerven, und nach dem dritten falschen Nachtalarm nimmt man die Meldungen nicht mehr ernst. Dann wird irgendwann der echte Ausfall übersehen. Eine Prüfung von mehreren Standorten aus, die solche lokalen Störungen herausfiltert, ist mit Uptime Kuma nur über komplizierte Umwege möglich.

    3. Aufwand und Sicherheit – zwei Minuten Installation, dauerhafte Pflege

    Die Installation ist schnell erledigt. Der laufende Betrieb ist es nicht. Du kümmerst dich fortan selbst um:

    • einen abgesicherten Reverse Proxy (z. B. Nginx, Traefik oder Caddy), damit das Dashboard nicht offen im Netz steht;
    • SSL-Zertifikate via Let's Encrypt inklusive automatischer Erneuerung;
    • regelmäßige Updates von Betriebssystem, Docker und der Anwendung selbst;
    • eine Firewall, die Angriffe auf dein Login abwehrt;
    • Backups der Datenbank mit deiner kompletten Monitoring-Historie.

    Für einen erfahrenen Admin ist das Routine. Für einen Webmaster, der eigentlich Websites bauen und betreuen will, wird das Monitoring so selbst zu einem kleinen Server-Projekt, das gewartet werden muss.

    4. Kein Mandanten-Management für Agenturen

    Betreust du mehrere Kunden, fehlt Uptime Kuma die saubere Trennung: keine kundenspezifischen Zugänge, kein individuelles Branding pro Statusseite, kaum belastbare Berichte für SLA-Nachweise („99,9 % Verfügbarkeit im Monat"). Für eine kleine Agentur wird das schnell unübersichtlich.


    Der oft übersehene Kostenfaktor: Ein eigener Server ist nicht gratis

    „Open Source" klingt nach kostenlos – und die Software ist es auch. Aber Uptime Kuma, Gatus oder OpenStatus müssen irgendwo laufen. Und weil ein Monitoring, das auf demselben Server wie deine Website liegt, beim Ausfall nutzlos ist (siehe Punkt 1), brauchst du dafür streng genommen einen separaten Server an einem anderen Standort.

    Das bedeutet in der Praxis mindestens einen kleinen vServer (VPS). Die günstigsten Angebote gibt es schon ab etwa 2 €/Monat, für eine brauchbare, stabile Instanz solltest du aber realistisch mit rund 5 €/Monat rechnen – wie viel genau, zeigt unser vServer-Vergleich. Klingt wenig, hat aber zwei Haken: Erstens sind das laufende Kosten, die ein kostenloser SaaS-Dienst schlicht nicht hat. Zweitens – und das wiegt schwerer – ist das nur ein Server. Für echte Ausfallsicherheit müsstest du das Monitoring redundant an mehreren Standorten betreiben, was die Kosten und den Wartungsaufwand vervielfacht. Für die meisten kleinen Webmaster steht dieser Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen, den ein guter kostenloser SaaS-Dienst ohnehin liefert.

    Besonders im aktuellen Marktumfeld ist das relevant: Durch den KI-Boom und den Hunger nach GPU-Kapazität schichten Rechenzentren ihre Ressourcen um, Strom und Stellfläche werden teurer – die Preise für klassische vServer steigen spürbar. Einen Server nur fürs Monitoring zu betreiben, wird damit tendenziell unwirtschaftlicher, nicht günstiger.


    Was gutes Monitoring für kleine Websites können sollte

    Bevor wir konkrete Uptime Kuma Alternativen vergleichen, hier die Kriterien, auf die es für Webmaster und WordPress-Nutzer wirklich ankommt:

    • Prüfung von außen und von mehreren Standorten – damit lokale Störungen keine Fehlalarme auslösen.
    • Sinnvolle Prüftiefe – nicht nur „Server antwortet", sondern auch: Ist die richtige Seite da (Keyword-Check), läuft das SSL-Zertifikat bald ab, stimmen die DNS-Einträge noch?
    • Zuverlässige Alarmierung mit Rückfallweg – eine SMS erreicht dich auch dann, wenn Push-Nachrichten im „Nicht stören"-Modus untergehen oder dein Handy gerade kein Datennetz hat.
    • Wenig bis kein Wartungsaufwand – du willst Websites betreuen, nicht Monitoring-Server.
    • Datenschutz – verarbeitet der Dienst Daten DSGVO-konform, idealerweise in der EU?

    Open-Source-Alternativen zu Uptime Kuma zum Selbst-Hosten

    Wenn du volle Datenhoheit willst oder interne Vorgaben externe Dienste ausschließen, bietet der Open-Source-Markt starke Werkzeuge. Denk aber an den Abschnitt oben: Jede dieser Lösungen braucht deinen eigenen Server – der Wartungsaufwand verschwindet nicht, er wandert nur zu dir.

    Gatus – „Monitoring as Code" für Technik-Affine

    Gatus verzichtet bewusst auf ein Klick-Dashboard: Alles wird über eine YAML-Textdatei konfiguriert. Das in Go geschriebene Tool ist extrem schlank und läuft schon auf der kleinsten VPS-Instanz, verbraucht also kaum Ressourcen. Es beherrscht HTTP-Statuscodes, Inhaltsprüfungen, Ping, TCP und DNS und liefert eine sehr schnelle, minimalistische Statusseite.

    Für wen: Entwickler und technikaffine Webmaster, die ihre Konfiguration gern versioniert in einer Datei haben. Ehrlicher Nachteil: Ohne Komfort mit YAML und Kommandozeile macht Gatus keinen Spaß – für den durchschnittlichen WordPress-Nutzer ist es zu technisch. Und Multi-Location bietet es von Haus aus nicht.

    OpenStatus – der moderne, verteilte Herausforderer

    OpenStatus ist eine junge, aktiv entwickelte Open-Source-Lösung, die gezielt die Lücke zwischen simplen Bastel-Tools und teuren Enterprise-Plattformen schließt. Der große Pluspunkt: Es unterstützt von Haus aus eine verteilte Architektur – du kannst kleine Prüf-Knoten (Probes) an mehreren Standorten platzieren und so lokale Störungen herausfiltern. Dazu gibt es schicke Statusseiten und Latenz-Diagramme.

    Für wen: Agenturen und Hoster mit etwas Technik-Know-how, die ihren Kunden professionelles Monitoring bieten wollen, ohne pro Monitor zu zahlen. Ehrlicher Nachteil: Für echtes Multi-Location musst du die verteilten Probes selbst betreiben – also genau die Server, deren Wegfall der eigentliche Vorteil einer SaaS-Lösung wäre. Als junges Projekt ändert sich zudem viel.

    PHP Server Monitor (phpmonitor) – Webspace-Klassiker mit Vorsicht

    PHP Server Monitor braucht nur PHP und eine MySQL-Datenbank und läuft damit auf praktisch jedem Shared-Hosting-Paket – ganz ohne Docker oder Root-Rechte. Es überwacht Webseiten (HTTP/S) und Ports (z. B. Mailserver oder FTP) und alarmiert per E-Mail, Telegram oder SMS-Gateway. Für WordPress-Nutzer auf klassischem Webspace klingt das erst mal ideal.

    Ehrlicher Nachteil – und der ist gewichtig: Das Projekt gilt inzwischen als eingeschlafen. Die letzten regulären Releases (Version 3.5.x) liegen Jahre zurück, ein enthaltener Sicherheitsfix bezieht sich noch auf eine jQuery-Lücke von 2020, und es erscheinen keine nennenswerten Updates mehr. Bei einer Software, die permanent aus dem Internet erreichbar ist, ist fehlende Wartung ein echtes Sicherheitsrisiko. Dazu kommt der bekannte Denkfehler: Läuft phpmonitor auf demselben Webspace, den es überwacht, ist es beim Totalausfall des Hosters selbst offline. Ich würde es heute nur noch mit Bedacht einsetzen.

    Upptime – kostenloses Monitoring über GitHub

    Upptime ist ein cleverer Trick: Es nutzt GitHub Actions als Monitoring-Motor und braucht null eigene Hardware. Es erzeugt automatisch eine schöne Statusseite über GitHub Pages und öffnet bei einem Ausfall ein GitHub-Issue, das dich per Mail benachrichtigt.

    Für wen: Open-Source-Projekte, Doku- oder Portfolio-Seiten, die eine transparente öffentliche Statusseite wollen. Ehrlicher Nachteil: Das Prüfintervall liegt praktisch bei rund 5 Minuten und ist nicht garantiert, geprüft wird nur von einem Standort, und du brauchst Grundkenntnisse in Git/GitHub. Für einen geschäftskritischen Shop ist das zu grob.

    Für große Setups: Icinga 2, Nagios & Prometheus (für die meisten Webmaster überdimensioniert)

    Der Vollständigkeit halber: Wer ganze Serverfarmen mit CPU-, RAM- und RAID-Überwachung, Agenten auf jedem Host und komplexen Eskalationsketten managen muss, greift zu Icinga 2/Nagios oder – bei bestehendem Observability-Stack – zum Prometheus Blackbox Exporter. Diese Werkzeuge sind mächtig, aber ihre Lernkurve ist steil. Für die Frage „Ist meine WordPress-Seite erreichbar und läuft mein Zertifikat bald ab?" sind sie schlicht ein Presslufthammer für einen Reißnagel. Nenne ich hier nur, damit du weißt, dass es sie gibt – für kleine bis mittlere Websites brauchst du sie nicht.


    Nicht vergessen: der blinde Fleck bei Cronjobs und Backups

    Klassisches Monitoring beantwortet nur „Antwortet die Seite?". Es merkt aber nicht, wenn dein nächtliches WordPress-Backup, ein Update-Skript oder ein geplanter Cronjob still und leise nicht mehr läuft. Solche Prozesse haben keine URL zum Anpingen. Hier hilft ein Heartbeat-Monitor („Dead Man's Switch"): Der Job meldet sich nach erfolgreichem Durchlauf aktiv – bleibt die Meldung aus, wirst du gewarnt. Tools wie Healthchecks.io sind darauf spezialisiert. Ein totes Backup fällt sonst nämlich genau dann auf, wenn du es wirklich brauchst.


    SaaS-Alternativen zu Uptime Kuma: Ausfallsicherheit ohne eigenen Server

    Für die allermeisten kleinen Webmaster und WordPress-Betreiber ist ein externer SaaS-Dienst die pragmatischste Lösung. Der Anbieter betreibt die Prüf-Infrastruktur, sodass dein Monitoring-Tool auch dann läuft, wenn dein eigener Server ausfällt – der Single Point of Failure ist damit vom Tisch. Fehlalarme durch lokale Störungen werden herausgefiltert, und Wartung entfällt komplett. Viele Anbieter haben zudem dauerhaft kostenlose Tarife.

    Kleiner WordPress-Hinweis: Manche kennen die Ausfall-Überwachung aus Plugins wie Jetpack. Diese prüfen allerdings meist nur die Startseite, von einem einzigen Standort und in groben Intervallen – als Grundschutz okay, aber kein Ersatz für einen dedizierten Dienst mit SSL-, DNS- und Mehr-Standort-Prüfung.

    Die besten kostenlosen Tarife im Vergleich

    Anbieter / Plattform Freie Monitore Prüfintervall Besondere Features im Free-Tarif Infrastruktur / Fokus
    HOSTtest Plus* 50, inklusive 2 Premium-Monitoren Ab 5 Minuten 2 kostenlose SMS pro Monat, SSL- und DNS-Checks sowie unbegrenzte E-Mail-Benachrichtigungen Serverstandort Deutschland
    UptimeRobot 50 5 Minuten HTTP-/HTTPS-, Keyword- und Port-Prüfungen; nur für private beziehungsweise nicht kommerzielle Nutzung Global ausgerichteter Dienst; SMS und Webhooks kostenpflichtig
    Better Stack Uptime 10, zusätzlich 10 Heartbeats 3 Minuten Integriertes Incident-Management sowie SSL- und Domain-Checks Fokus auf Teams, Bereitschaftsdienste und On-Call-Eskalationen

    *Transparenzhinweis: Das hier vorgestellte Tool HOSTtest Plus wird von hosttest entwickelt und betrieben.

    HOSTtest Plus* – Monitoring aus Deutschland

    Für den deutschsprachigen Raum bietet HOSTtest Plus* ein rundes Paket, das gezielt auf Webmaster und kleine Gewerbetreibende zugeschnitten ist. Mit bis zu 50 kostenlosen Monitoren zieht es bei der reinen Anzahl mit dem Weltmarktführer gleich, spielt seine Stärken aber bei Alarmierung und Datenschutz aus.

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    Während fast alle internationalen Anbieter den wichtigen SMS-Versand hinter einer Bezahlschranke verstecken, sind bei HOSTtest Plus* 2 SMS-Benachrichtigungen pro Monat kostenlos enthalten. Das ist mehr als eine nette Zugabe: Bei einem Totalausfall mitten in der Nacht erreicht dich die SMS auch dann, wenn deine mobile Datenverbindung down ist oder Push-Nachrichten stummgeschaltet sind. Genau dieser vom Internet unabhängige Rückkanal entscheidet im Ernstfall zwischen „rechtzeitig reagiert" und „stundenlang unbemerkt offline". Zusätzlich sind Sprachanruf-Alerts möglich, solange SMS-Guthaben vorhanden ist.

    Zwei dedizierte Premium-Monitore sichern gezielt deine SSL-Zertifikate und DNS-Einträge ab – so wirst du gewarnt, bevor ein abgelaufenes Zertifikat deine Besucher mit einer Fehlerseite verschreckt oder eine unautorisierte DNS-Änderung auf einen Angriff hindeutet. Dazu kommen unlimitierte E-Mail-Alerts, Slack- und Webhook-Integrationen sowie monatliche Performance-Reports. Alle Daten werden in deutschen Rechenzentren und nach deutschem Datenschutzrecht verarbeitet – ein handfestes Argument für alle, die Wert auf einen Serverstandort in Deutschland legen.

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    Ehrlich eingeordnet: Die Prüfung erfolgt aus deutscher Infrastruktur und ist damit ideal auf ein Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerichtet. Wer gezielt die weltweite Erreichbarkeit von mehreren Kontinenten aus testen will, sollte den Standort-Fokus mit dem eigenen Zielmarkt abgleichen.

    UptimeRobot – der Weltstandard mit neuem Kleingedruckten

    UptimeRobot ist einer der ältesten und bekanntesten Dienste. Mit 50 Monitoren im 5-Minuten-Takt lassen sich auch größere Webseiten-Portfolios abdecken, und die Benachrichtigung per E-Mail oder App läuft im Free-Tarif stabil.

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    Screenshot https://uptimerobot.com/

    Ein wichtiger Punkt hat sich aber verschärft: Seit dem 1. Dezember 2024 ist der kostenlose Tarif offiziell auf die private, nicht-kommerzielle Nutzung beschränkt. Wer damit gewerbliche Seiten, Shops oder Kundenprojekte überwacht, bewegt sich außerhalb der Nutzungsbedingungen. Gleichzeitig sind Webhooks und Slack aus dem Free-Tarif herausgefallen; SMS-Alarme und SSL-Ablaufwarnungen kosten ohnehin extra. Für private Hobbyprojekte bleibt UptimeRobot eine solide Wahl – für den gewerblichen Einsatz solltest du dieses Kleingedruckte kennen.

    Better Stack (ehemals Better Uptime) – für Teams mit Rufbereitschaft

    Wer im Team arbeitet und strukturierte Bereitschaftspläne braucht, sollte sich Better Stack (früher „Better Uptime") ansehen. Es verbindet Uptime-Monitoring mit Werkzeugen zur Vorfallsbehebung. Das Prüfintervall im Free-Tarif ist mit 3 Minuten schön schnell, und selbst kostenlos sind SSL-/Domain-Checks enthalten. Allerdings gibt es nur 10 Monitore gratis, und die mächtige Oberfläche mit ihren Eskalationsketten („ruft Entwickler A an; keine Reaktion nach 5 Minuten → alarmiere Entwickler B") ist für eine einzelne Website oder einen kleinen Blog meist überdimensioniert.

    monitoring-uptime-better

    Screenshot https://betterstack.com/uptime

    Zur Klarstellung: Better Stack ist nicht identisch mit dem ähnlich klingenden Anbieter Uptime.com – das sind zwei verschiedene Unternehmen.


    Entscheidungshilfe: Was passt zu dir?

    Deine Situation Passende Lösung Warum?
    Homelab oder internes Dashboard zum Basteln Uptime Kuma Schnell eingerichtet, optisch ansprechend und kostenlos – die typischen Schwächen fallen bei diesem Einsatz kaum ins Gewicht.
    Kleine Website oder WordPress-Blog mit möglichst wenig Verwaltungsaufwand HOSTtest Plus * oder UptimeRobot für private Projekte Kostenlose SaaS-Dienste ohne eigenen Monitoring-Server, zusätzliche Wartung oder selbst verursachten Single Point of Failure.
    Gewerblicher Onlineshop oder Überwachung von Kundenseiten mit DACH-Fokus HOSTtest Plus * Kostenlose SMS als zusätzlicher Benachrichtigungsweg, SSL- und DNS-Checks sowie ein Serverstandort in Deutschland.
    Technikaffin und Konfiguration über Textdateien gewünscht Gatus Ressourcenschonend und gut versionierbar – benötigt allerdings einen eigenen Server und muss selbst verwaltet werden.
    Agentur mit eigenen Messpunkten und ohne laufende Lizenzkosten OpenStatus Unterstützt verteilte Messpunkte und öffentliche Statusseiten bei weitgehender Kontrolle über die eigenen Daten.
    Öffentliche Statusseite ohne eigene Monitoring-Hardware Upptime Läuft über GitHub und kann kostenlos genutzt werden – die Prüfintervalle sind jedoch vergleichsweise grob.
    Team mit Rufbereitschaft und festen Eskalationswegen Better Stack On-Call-Pläne, Incident-Management und mehrstufige Eskalationen sind direkt in die Plattform integriert.
    Backups, Cronjobs und automatisierte Prozesse überwachen Healthchecks.io Heartbeat-Prüfungen erkennen, wenn ein geplanter Prozess nicht ausgeführt wird oder unbemerkt ausfällt.

    Fazit: Für die meisten Webmaster ist SaaS die vernünftigere Wahl

    Uptime Kuma bleibt ein tolles Werkzeug fürs lokale Dashboard oder zum Ausprobieren. Doch sobald eine kommerzielle Website, ein Shop oder Kundenprojekte zuverlässig überwacht werden sollen, spricht für den typischen Webmaster wenig für das Selbst-Hosten: Du zahlst mit laufenden Serverkosten (realistisch rund 5 €/Monat, siehe vServer-Vergleich), mit Wartungsaufwand – und riskierst trotzdem den Single Point of Failure, wenn Monitoring und Website zu nah beieinander liegen.

    Willst du volle Kontrolle und bist technisch fit, ist Gatus die sauberste Self-Hosted-Lösung, für verteilte Messungen bietet sich OpenStatus an. Für alle anderen – also die meisten kleinen Betreiber – ist ein kostenloser SaaS-Dienst schlicht die pragmatischere Uptime Kuma Alternative: kein eigener Server, kein SPOF, keine Wartung.

    Für den deutschsprachigen Raum liefert HOSTtest Plus* dabei ein besonders stimmiges Paket: großzügige 50 Monitore, Datenverarbeitung in deutschen Rechenzentren und – als entscheidendes Sicherheitsnetz – kostenlose SMS-Alarme, die dich auch dann erreichen, wenn sonst nichts mehr durchkommt. Gerade weil der internationale Platzhirsch seinen Free-Tarif inzwischen auf die private Nutzung beschränkt hat, ist das für gewerbliche Webmaster ein Argument, das man kennen sollte.

    *Transparenzhinweis: Das hier vorgestellte Tool HOSTtest Plus wird von hosttest entwickelt und betrieben.

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