Achtung: Betrugsversuch mit gefälschter .DE Deutsche Domain Rechnung

Autor:   |  03.12.2015


Vermeintlicher Betrugsversuch mit gefälschter .DE Deutsche Domain Rechnung

betrugsversuch-deutsche-domain.jpg Momentan häufen sich Informationen zu Betrugsversuchen anhand einer gefälschten Domainrechnung die von einem Anbieter mit dem Namen .DE Deutsche Domain per E-Mail versendet wird. Empfänger sind Personen, die eine bestehende .de Domain besitzen und vom genannten Anbieter zur Zahlung von über 180 Euro aufgefordert werden.

Auf den ersten Blick wirkt das Schriftstück wie eine normale Rechnung. Neben Kontaktdaten der Firma .DE Deutsche Domain sind auch andere übliche Daten wie Rechnungsnummer, Ansprechpartner, Datum, Bankverbindung usw. auf der Rechnung zu finden. Wer sich das Ganze aber genauer ansieht, der sollte anhand einiger Kriterien aber bereits stutzig werden. Einerseits fehlt auf der Rechnung die komplette Anschrift und Name des Rechnungsempfängers und andererseits ist im unteren Teil des Dokumentes ein merkwürdiger Text absichtlich in kleinster Schriftgröße zu finden. Darin wird aufgeklärt, dass es sich eigentlich gar nicht um eine Rechnung für die .de Domain handelt, sondern um ein Angebot zusätzlich zum bestehenden Domainnamen die Registrierung einer .eu oder .info Domain zu beauftragen.

Unter den auf der angeblichen Rechnung aufgeführten Kontaktdaten ist die Firma .DE Deutsche Domain nicht zu erreichen. Die Telefonnummer scheint gar nicht zu existieren und auch bei der Postfachadresse handelt es sich auch nicht um korrekte Angaben. Besonders stutzig sollte zudem die genannte Bankverbindung machen. Diese ist im neuen IBAN / BIC Format angegeben und lässt sich daher auf den ersten Blick nicht von einer deutschen Bankverbindung unterscheiden. Tatsächlich befindet sich das Empfängerkonto aber in Spanien, was an den Buchstaben ES am Anfang der IBAN Nummer zu erkennen ist. Spätestens hier sollten alle Alarmglocken läuten, dass mit der angeblichen Rechnung etwas nicht stimmt.

Fazit: Niemals irgendwelche Rechnungen bezahlen, bei denen man sich nicht sicher ist, dass der Absender legitim ist. Im Zweifel sollte man immer erst mal in den eigenen Unterlagen nachsehen, ob Verträge etc. mit dem genannten Unternehmen bestehen und falls dem so ist anhand bereits vorhandener Kontaktdaten bei entsprechender Stelle nachfragen.

 

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