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Domain Verfügbarkeit prüfen: Wie Sie die Verfügbarkeit einer bestimmten Domain überprüfen

Die Domain Verfügbarkeit gibt Auskunft darüber, ob ein bestimmter Domainname im Internet noch frei zur Registrierung verfügbar ist. Mithilfe eines Domainchecks lassen sich die benötigten Informationen herausfinden.

Einer der ersten Schritte zur Gestaltung eines Webauftritts ist es, die Domain Verfügbarkeit zu prüfen. Um bereits vergebene Domains zu finden, die aber noch nicht im Internet auffindbar sind, gibt es verschiedene Tools. Jede Adresse kann es im Internet nur einmal geben. Die Möglichkeit, eine Domain Verfügbarkeit zu überprüfen, ist daher wichtige Erstvoraussetzung für einen Auftritt im Web. Einfaches Eintippen in die Adressleiste des Browsers reicht jedoch in der Regel nicht aus. Denn häufig sind solche Adressen schon belegt, wurden aber noch nicht aktiviert. Dies geschieht oft durch Händler, welche bestimmte Domainnamen zum Verkauf anbieten. Oder derjenige, welcher die Domain besitzt, ist einfach noch nicht so weit und möchte seine Seiten noch nicht online schalten.

Mithilfe des Hosttest Domainchecks lässt sich die Domain Verfügbarkeit untersuchen. Aber auch von Internetprovidern wird oft die Möglichkeit, die Domain Verfügbarkeit zu prüfen, als Zusatzservice angeboten. Damit erhält der Anwender bequem die Möglichkeit, schnell eine freie Domain zu sichern, und sie hilft ihm bei der Entscheidungsfindung für einen angemessenen Namen.

Auf welchem Weg kann eine Domain auf Verfügbarkeit geprüft werden?

Ein kurzer, eindeutiger und sehr präziser Namen, der sich schnell und langfristig einprägt - so sieht in der Regel die Wunschdomain aus. Beim Domain Prüfen stellt sich dann häufig heraus, dass die erste Wahl bereits vergriffen ist. Selbst wenn dies nicht der Fall ist, sollte ein weiterer und umfangreicher Domaincheck vorgenommen werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die Domain Verfügbarkeit auf eine einzelne Endung beschränkt, während ursprünglich die Verwendung mehrerer Adressen vorgesehen wurde.

Wie lässt sich schnell eine einzelne Domain überprüfen?

Jede registrierte Domain ist in einer öffentlich erreichbaren Datenbank eingetragen, die sich auf mehrere Weisen abfragen lässt. Um eine einzelne Domain zu prüfen, ist nicht einmal eine Webseite notwendig. Das kleine Programm whois - bei Linux gehört es zur Standardinstallation, unter Microsoft Windows kann es optional heruntergeladen und installiert werden (https://docs.microsoft.com/en-us/sysinternals/downloads/whois) - fragt nach dem Inhaber einer Domain und zeigt diesen an. Führt dieses Domain überprüfen zu keinem Treffer, ist die entsprechende Wunschdomain noch frei. Um eine einzige Domain zu prüfen, ist whois sehr schnell und effizient, besitzt jedoch einige Nachteile:
  • Bei einigen neuen Domains müssen Adressen von Datenbanken manuell eingetragen werden
  • Whois besitzt selbst keine grafische Oberfläche und wird als Textbefehl aufgerufen
  • Es können nur einzelne Adressen überprüft werden

Welche Verfahren ermöglichen einen umfangreichen Domaincheck?

Die einfachste Vorgehensweise, mit der sich viele Domains prüfen lassen, ist natürlich ein automatisierter Domaincheck wie beispielsweise der über Hosttest.de. Dabei fragt ein speziell dafür optimiertes Programm ganz ähnlich wie bei Whois die verschiedenen Datenbankserver ab. Der Domaincheck umfasst zahlreiche alte wie neue Top Level Domains (TLD) und zeigt das Resultat in einer übersichtlichen Grafik an. Viele Anbieter stellen einen sehr flexiblen Domaincheck zur Verfügung, um eine individuell eine freie Domain überprüfen zu können, indem bestimmte TLD-Endungen ein- oder ausgeschlossen werden. Ein Nutzer sollte bei der ersten Nutzung deshalb immer darauf achten, welche Domain sie prüfen und welche Endungen die aktuellen Filter beinhalten.

Was unterscheidet "klassische" Domains von "neuen" Domains?

In der Vergangenheit waren Domains - bis auf Ausnahmen wie zum Beispiel .org, .net, .com oder .gov - auf der Ebene von Ländern organisiert. Der enorme Erfolg des Internets führte schnell dazu, dass alle populären und einschlägigen Namen vergriffen waren. Allein die .de Domain wurde mittlerweile bereits in zweistelliger Millionenzahl registriert - Tendenz weiter steigend. Aus diesem Grund entschied sich die ICANN dafür, durch die Einführung neuer Endungen den Markt zu entlasten. Diese neuen Endungen ermöglichen vielen Personen und Unternehmen ihre Wunschdomain und erlauben zusätzliche, teilweise sehr hohe Spezialisierung. Stand ursprünglich .com (über 100 Millionen registrierte Adressen) ganz allgemein für Unternehmen, existieren heute branchenbezogene und regionale Endungen wie .shop oder .berlin. die als Domain registriert werden können.

Eine weitere Besonderheit ist, dass die Sprache internationalisiert wurde und seitdem auch nicht-lateinische Schriftarten wie chinesisch, arabisch oder kyrillisch als Endungen unterstützt werden. Dadurch ist eine Domain in ihrer Verfügbarkeit deutlich erweitert und ein lokaler oder regionaler Zuschnitt entsprechend anderer Alphabete und Zeichensysteme zum ersten Mal möglich. Bei der Ausrichtung auf spezielle Märkte sollte diese Möglichkeit auf keinen Fall bei einem Domaincheck vernachlässigt werden.

Die Einführung der neuen TLD ist kein abgeschlossener Prozess, sondern wird weiter fortgesetzt. Außerdem werden regelmäßig auch Domains aufgegeben. Auf diese Weisen ist es durchaus möglich, dass eine Wunschdomain gegenwärtig nicht erhältlich ist - in Zukunft aber schon. Es kann sich deshalb lohnen, in Abständen von wenigen Monaten mit einem wiederholten Domaincheck eine Domain zu überprüfen.
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