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Gefragte Fachkraft - welches Gehalt verdient ein Systemadministrator?

Autor: Hosttest Redaktion   |03.09.2021

Serveradministrator GehaltAls Systemadministrator trägt ein Angestellter eine hohe Verantwortung - er ist nicht allein für die Funktionstüchtigkeit der IT-Infrastruktur, sondern ebenfalls für die Sicherheit und damit für weitere Aspekte wie die Datensicherheit etwa im Webhosting verantwortlich. Das wirkt sich ebenfalls auf das Gehalt aus, das sich im oberen Spitzenfeld der IT-Branche befindet und deutlich über dem von anderen Berufen wie Softwareentwickler, Informatikkaufmann und Elektronikern liegt. Die konkrete Höhe orientiert sich beim Administrator gleichzeitig stark an der Dauer der Tätigkeit und speziellen Erfahrungen und Kenntnissen - ein Junior verdient zu Beginn seiner Karriere etwa ein Drittel weniger als ein Senior Serveradministrator mit einer Berufserfahrung von mehr als einem Jahrzehnt.

Wie erfolgt die Ausbildung als Systemadministrator?

Die Berufsbezeichnung System- oder Serveradministrator ist rechtlich nicht reglementiert oder in seiner Verwendung definiert und darf daher von jedem frei verwendet werden. Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten, sich zu einem Systemadministrator zu entwickeln - als Grundlage kann eine Ausbildung, ein Studium der Informatik oder ausschließlich eine umfangreiche praktische Erfahrung dienen. Allerdings existieren zahlreiche Weiterbildungen etwa der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit Bezeichnungen wie Systemadministrator, Network Engineer oder Serveradministrator. Bei ihnen handelt es sich jedoch nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung, sondern um rein optionale Zertifizierungen von unabhängigen Instanzen. Sie sollen einen festen Kenntnisstand und spezielle Fähigkeiten belegen, sind offiziell jedoch nicht obligatorisch für eine bestimmte Arbeit vorgeschrieben. Zusätzliche Bezeichnungen wie Junior oder Senior beziehen sich ausschließlich auf die Dauer einer Tätigkeit oder einer Anstellung.

Wie viel verdient ein Systemadministrator?

Das Gehalt für einen Systemadministrator orientiert sich nicht an festen Rahmen wie einem Tarifvertrag, sondern es unterliegt ausschließlich der individuellen Absprache zwischen den Vertragsparteien und ist lediglich durch die allgemeine Gesetzgebung - etwa dem Mindestlohn und dem Arbeitsschutz - eingeschränkt. Im Durchschnitt zahlen Arbeitgeber für einen erfahrenen Administrator etwa 4500 Euro Brutto pro Monat (Stand 2021), wobei die Nachfrage nach Fachpersonal mit Kenntnissen in Linux gegenüber Microsoft Windows überwiegt. Darüber hinaus erhalten Systemadministratoren in vielen Fällen Bonuszahlungen, die bis zu einem Drittel des Grundgehalts ausmachen können.

Dies spiegelt sich ebenfalls in der Bezahlung wider - ein Senior Systemadministrator verdient hier rund ein Viertel bis ein Drittel mehr. Gerade in den ersten Jahren zeigt sich zudem statistisch ein steiler Anstieg des Gehalts - ein Junior ohne nennenswerte Berufserfahrung kann seine Bezüge in diesem Zeitraum rasch erhöhen, wenn er den Arbeitgeber von seiner Kompetenz und seinem Fachwissen überzeugt. Dabei steigt das Einkommen speziell in den ersten Jahren überdurchschnittlich an und kann sich bei langer Zugehörigkeit zu einem Betrieb oder nachgewiesener Qualifikation vom Junior bis zum Senior durchaus verdoppeln.

Wie verläuft eine Karriere als Systemadministrator?

Da es sich bei der Bezeichnung Systemadministrator nicht wie bei Arzt oder Friseur um einen rechtlich geschützten Beruf handelt, schreibt die Karriere keine verbindlichen Prüfungen oder Abschlüsse vor - ein angestellter Systemadministrator besitzt in den meisten Fällen eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium in der IT-Branche. Für eine freiberufliche Tätigkeit sind keine besonderen Qualifikationen erforderlich. Während die Differenz zwischen einem Bachelor und Master lediglich etwa 3000 Euro Jahresgehalt ausmacht, wirkt sich der Unterschied zwischen Lehre im Fachbetrieb und dem Besuch der Universität stärker und speziell in späteren Jahren deutlich aus. Hier betragen die Lohnunterschiede bis zu 10 Prozent und höher.

Bei Beginn seiner Tätigkeit muss ein Systemadministrator persönlich oder fachlich überzeugen, um ein überdurchschnittliches Gehalt verlangen zu können. Die wesentlichen Schlüssel für rasche Lohnsteigerungen liegen in einer praktischen Erfahrung von über fünf Jahren, regelmäßigen Fortbildungen und guten Referenzen durch Empfehlungsschreiben. Nach etwa 10 Jahren steigt er zum besser bezahlten Spezialisten, nach rund 20 zum Senior auf.

Wo verdienen Systemadministratoren das höchste Gehalt?

Erhebliche Unterschiede bei den Gehaltserwartungen entstehen ebenfalls durch das Unternehmen und seinen Standort. Ein kleiner bis mittlerer, handwerklicher Familienbetrieb zahlt deutlich weniger als ein großer Konzern für Webhosting, bedeutet dafür jedoch meist eine geringere Arbeitsbelastung. Noch stärker zeigt sich jedoch die Differenz zwischen einzelnen Bundesländern - am unteren Ende finden sich hier Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo ein Systemadministrator durchschnittlich knapp über 30.000 Euro verdient. Den höchsten Lohn erhält er in Hessen - er liegt mit rund 45.000 Euro um die Hälfte höher.

Quellen:
(Absolventa)
(Stepstone)

Welche Voraussetzungen muss eine Bewerbung als Systemadministrator erfüllen?

Die wichtigsten Kriterien bei der Einstellung für den Posten als Systemadministrator liegen aus Sicht der Unternehmen in der praktischen Erfahrung, den vorgelegten Referenzen und nicht zuletzt in dem durch Zertifizierungen, Veröffentlichungen oder aktiv demonstriertem Fachwissen. Es existieren keine verbindlichen Konventionen oder vorgeschriebenen Abschlüsse und Titel, die eine Arbeit als Administrator voraussetzen würde. Wie in vielen anderen Berufen der New Economy gilt hier als beste Referenz, ein umfassendes praktisches wie theoretisches Fachwissen mit virtuellen und dedizierten Servern und mit den Anforderungen vergleichbare Leistungen oder Zertifikate vorweisen zu können.

Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

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