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Was ist der beste Browser zum Surfen im Internet?

Hosttest.de
Autor: HOSTTEST-Redaktion  |  20.02.2018


browser-1666995_1280.jpgUm Inhalte im Internet auf dem eigenen Endgerät konsumieren zu können, wird ein Browser benötigt. Bereits seit den Anfängen des Internets werben die verschiedenen Softwareanbieter um die Gunst der Nutzer: Microsofts Edge, Googles Chrome, Apples Safari und Mozillas Firefox zählen zu den bekanntesten Vertretern. Doch welcher Browser ist nun am besten zum Surfen im Internet geeignet?

Was ist ein Browser überhaupt?

Bei einem Browser bzw. Webbrowser handelt es sich um eine spezielle Software, die es Nutzern ermöglicht, Inhalte im Internet zu konsumieren. Texte, Bilder, Audios oder Videos, die im Rahmen von Webseiten auf Servern oder Webspacepaketen zur Verfügung stehen, werden mithilfe eines Browsers auf dem eigenen Gerät (Computer, Tablet, Smartphone) zugänglich gemacht. Während Browser früher nur reine Textelemente anzeigen konnten, sind sie mittlerweile so weit entwickelt, dass selbst komplexe Programmiersprachen wie JavaScript oder umfangreiche multimediale Elemente wiedergegeben werden können.

Moderne Browser sind heutzutage zudem mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet. Durch Steuerelemente wie Vor- und Zurück-Buttons oder Registerkarten erleichtern sie die Navigation im Internet. Mit Funktionen wie dem Download Assistenten können auch Daten direkt über den Browser auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Die meisten Browser bieten zudem umfangreiche Möglichkeiten, sowohl die Funktionalität als auch das Design durch Plug-ins und Add-ons individuell zu erweitern.

Die turbulente Geschichte von Browsern und Marktanteilen

Der Streit um die Frage, welches wohl der beste Browser zum Surfen sei, ist so alt wie das Internet selbst. Bereits in den 1990er Jahren entbrannte ein hitziger Wettstreit zwischen den Unternehmen Netscape Communications und Microsoft, als Letztere begannen mit ihrem neu entwickelten Internet Explorer den zu jener Zeit auf dem Markt etablierten Netscape Navigator zu verdrängen. Den Konflikt, der in der Internetgeschichte auch als Browserkrieg bezeichnet wird, konnte Microsoft nach zahlreichen Gerichtsverhandlungen schließlich doch aufgrund seiner höheren finanziellen Ressourcen für sich entscheiden, was Anfang der 2000er Jahre zu einem Marktanteil des Internet Explorers von bis zu 95 Prozent führte.

Da Microsoft die Weiterentwicklung des Internet Explorers aber nicht konsequent fortsetzte, erkannten die Entwickler alternativer Browser ihre Chancen. Nachdem im Jahre 2004 dann auch noch gravierende Sicherheitslücken im Internet Explorer bekannt wurden, war der Markt schließlich reif für neue Browser und der Startschuss für den Ausbruch eines erneuten Konkurrenzkampfs auf dem Browsermarkt gefallen.

Als Erstes konnte der im Jahre 2004 erstmals als Firefox veröffentlichte Browser relevante Marktanteile gewinnen. Der von der Mozilla Foundation, einer US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, entwickelte Browser konnte bereits damals schon vor allem in den Punkten Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit überzeugen. Schließlich kündigte auch Google im Jahre 2008 seinen eigenen Browser Chrome an. Dieser setzte vor allem auf die Bereiche Technologie und Performance und begann dann seit Anfang der 2010er Jahre sich seinen Weg an die Spitze der Browser Marktanteile zu erkämpfen. Erst zusammen mit Windows 10 brachte Microsoft im Jahre 2015 mit Edge einen rundum erneuerten Browser heraus, der den Internet Explorer zukünftig ablösen und dem Unternehmen wieder zu alter Stärke auf dem Markt verhelfen soll.

Während der harte Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Browsern in erster Linie auf Computer mit Windows Betriebssystem beschränkt ist, konnte im Rahmen der stetig steigenden Verbreitung von Apple Computern auch Apples Browser Safari mit der Zeit immer mehr Marktanteile gewinnen. Der fest im Betriebssystem verankerte Browser ist daher für Besitzer von Geräten mit macOS und iOS das Standard Programm fürs Surfen im Internet.

Obwohl es neben den bekannten Browsern auch noch zahlreiche andere Alternativen gibt, konnte keines der Applikationen wie beispielsweise Opera oder Vivaldi bisher einen relevanten Marktanteil gewinnen.

Welche Browser gibt es aktuell auf dem Markt?

Folgende Browser gehören zu den am weitesten verbreiteten Softwarelösungen, die über 90 Prozent der Marktanteile ihr Eigen nennen können:

Google Chrome

Googles Chrome Browser hat sich in den letzten Jahren die Spitzenposition bei den Marktanteilen erkämpft. Dies hat nicht nur mit der stetig steigenden Verbreitung von Android Smartphones, bei denen Googles Chrome Browser als Standard vorinstalliert ist zu tun, sondern vielmehr auch mit der konsequenten Weiterentwicklung der Software. Google Chrome hat sich als Browser mit hohen Performance- und Sicherheits-Standards einen guten Namen erarbeitet. Dank des umfangreichen Arsenals an Plug-ins und Add-ons steht einer individuellen Anpassung der Software nichts im Wege.

Mozilla Firefox

Mozillas Firefox Browser galt lange Zeit als beliebteste Alternative zum Internet Explorer. Seit dem Siegeszug von Chrome hat das Interesse am Firefox aber ein wenig nachgelassen. Mit der neusten Version Firefox Quantum hat Mozilla daher Anfang des Jahres eine rundum erneuerte Software auf dem Markt gebracht, die nicht nur im Bereich des Designs, sondern vor allem auch bei der Performance neuen Schub bringt. In Sachen Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit zählte der Mozilla Firefox sowieso schon immer zu den Besten. Auch das Repertoire an Add-ons und Plug-ins muss sich vor Googles Chrome nicht verstecken.

Microsoft Internet Explorer und Edge

Microsofts Edge Browser tritt in Verbindung mit Windows 10 an, um den in die Jahre gekommenen Internet Explorer zu ersetzen. Während der Internet Explorer in der Anfangszeit des Internets für viele Jahre der dominierende Browser war, lies die Beliebtheit aufgrund von Sicherheitslücken und Mängeln bei der Benutzerfreundlichkeit stetig nach. Mit dem rundum erneuerten Edge Browser, der als Standard in Windows 10 integriert ist, stellt Microsoft nun jedoch einen Browser zur Verfügung, der in Sachen Performance und Bedienung auf jeden Fall wieder auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

Apple Safari

Apples Safari Browser ist praktisch das Pendant zu Microsofts Internet Explorer. Er fungiert als Standardbrowser auf Apple-Geräten und kommt daher auf eine entsprechende Verbreitung. Der Safari Browser gilt als besonders sicher und leistungsfähig. Zusätzlich kann er auch durch sein ansprechendes, apple-typisches Design überzeugen. Gerad bei Apple-Nutzern ist er daher sehr beliebt. Alternative Browser kommen unter iOS oder macOS nur sehr selten zum Einsatz.

Was ist nun der beste Browser?

Eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem besten Browser gibt es nicht. Vielmehr spielen bei er Auswahl der optimalen Software verschiedene technische Kriterien und vor allem der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle. So steht beispielsweise Safari als Standardbrowser auf Apple-Geräten natürlich bei Apple-Nutzern hoch im Kurs. Nutzer, die einen großen Wert auf Privatsphäre und ein freies Internet legen, fühlen sich wohl von Mozillas Firefox am besten angesprochen. Für Nutzer, die auch sonst von Google Produkten begeistert sind, ist eventuell der Chrome Browser die beste Wahl. Und Microsoft muss sich mit seinem neuen Edge Browser, der eine deutliche Verbesserung des verschmähten Internet Explorers darstellt, in Sachen Performance und Benutzerfreundlichkeit auch nicht mehr verstecken. Bleibt abzuwarten, mit welchen Innovationen Nutzer auch zukünftig im Bereich der Browser begeistert werden können.


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