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Wofür wird eine XML Sitemap gebraucht?

Autor: HOSTTEST-Redaktion   |04.04.2022

wofür wird eine xml sitemap verwendet?Der Begriff "Sitemaps" ist wahrscheinlich den meisten Leuten bekannt. Schließlich findet sich bei fast jeder Webseite in der Fusszeile ein Link zu einem solchen Inhaltsverzeichnis. Allerdings gibt es noch andere Sitemaps, die ein Webseitenbetreiber kennen sollte. Dazu zählen unter anderem XML-Sitemaps, die nur dem Webmaster zugänglich sind und technisches Wissen erfordern.

Was stellen XML-Sitemaps dar?

Einer Suchmaschine kann eine ganze Liste von URLs, die auf einer Domain beheimatet sind, mittels einer XML-Sitemap mitgeteilt werden. Die Indexierung der URL bei einer Suchmaschine wie Google wird mit einer Sitemap erleichtert. Selbst schwer indexierbare Inhalte können damit gemeldet werden. Um eine fehlerfreie Verarbeitung durch Suchmaschinen-Crawler zu garantieren, müssen je nach Anwendungsfall allerdings individuelle Spezifikationen beachtet werden.

Die Sitemap wird als Datei im XML-Format gespeichert. Jede URL der Webseite wird darin aufgelistet. Um alle URLs an die Suchmaschine zu senden und die Indizierung verfolgen zu können, wird die Sitemap einfach in die Search Console hochgeladen. Parameter, die der jeweiligen URL zugeordnet werden, teilen Google und Co. mit, wie mit der jeweiligen Seite interagiert werden soll. Natürlich sollten für die entsprechende Suchmaschinen Strategie noch andere relevante Elemente berücksichtigt werden, wie etwa der Einfluss des Domainnamens auf SEO.

XML-Sitemaps - weitere relevante Elemente für die SEO-Strategie

Für die SEO-Strategie und die Indexierung können folgende Elemente neben der XML-Sitemap relevant sein:

  • Mit Hilfe der Priorität wird Suchmaschinen mitgeteilt, welche URLs beim Crawlen der Webseite bevorzugt behandelt werden sollten. Zwar werden Suchmaschinen wie Google dies in der Regel nicht berücksichtigen, trotzdem ist es aber wichtig eine gut strukturierte Webseite zu präsentieren. Eine Suchmaschine prüft meist die robots.txt und crawlt dann weiter. Auf die Platzierung hat diese Aktion allerdings keinen Einfluss.
     
  • Webseiten, die Changefreq nutzen, teilen den Suchmaschinen mit, wie häufig eine andere Seite angewählt werden soll. Der Bot wird diese Seite dann entsprechend öfter besuchen als andere URLs.
     
  • Die jeweilige Seite wurde logischerweise zum letzten Mal geändert. Ohne Lastmod werden Suchmaschinen dem allerdings wenig Aufmerksamkeit schenken. Ausnahmen bilden nur Webseiten, die eine digitale Zeitung darstellen oder mit den neusten Nachrichten aufwarten können.

Was wird in der XML-Sitemap angegeben?

XML-Sitemaps umfassen verschiedene Pflichtangaben sowie optionale Attribute. Ein klares Muss sind:

  • zu jedem Eintrag gehört ein übergeordneter Tag
  • ein Verweis auf das Standardprotokoll
  • ein Verweis auf die URL

Als optionale Attribute können hinzukommen:

  • Relevanz der URL
  • Häufigkeit der Contentveränderungen
  • letztes Datum der Aktualisierung

Gibt es eine Beschränkung bei der Angabe der URLs in einer XML-Sitemap?

Grundsätzlich darf eine XML-Datei 10 Megabyte Größe nicht übersteigen. Dadurch wird die URL-Anzahl, die pro XML-Sitemap angegeben werden kann, auf 50.000 Einträge begrenzt. Ein Limit, das normale Nutzer eines Webhostings in der Regel nie erreichen.  Wer aber mit sehr großen Webprojekte, wie etwa professionellen Onlineshops, arbeitet, muss oftmals mehrere XML-Dateien einplanen. Dabei ist es sinnvoll, diese nach Kategorien sortiert aufzubauen. So lässt sich eine Webseite besser organisieren.

Da mehrere XML-Dateien von Vorteil sind, lässt sich die URL-Beschränkung als gute Ausrede nutzen, wenn Seitengruppen organisiert werden sollen. Doch warum ist es sinnvoll, die Seiten nach Gruppen zu sortieren? Segmentierte XML-Sitemaps lassen sich auf die Indexierung hin leicht mit der Google Search Console überprüfen. Schwächen lassen sich so leicht erkennen. Sollte in einer Kategorie die Indexierung für eine Seite verloren gehen, so kann in einem kleineren Bereich das Problem natürlich leichter erkannt werden. Betrachtet man nur das Gesamtbild, so kann es schwierig werden herauszufinden, worin der globale Rückgang begründet liegt. Ebenso ist es sehr viel einfacher die Webseiten nach Kategorien zu analysieren und Trends zu erkennen. Entsprechend leichter fällt es auch Strategien zu entwickeln und wirkungsvolle Technologien zu identifizieren, um diese später auf andere Webseiten anwenden zu können.

 

Wann wird eine XML-Sitemap benötigt?

Im besten Fall sollte jede Webseite über mindestens eine XML-Sitemap verfügen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine grosse oder kleine Webseite handelt. Schließlich hilft die Sitemap dabei, den Überblick über die Webseite nicht zu verlieren. Es wird ein Überblick über die Anzahl der vorhandenen URLs und deren Indexierung geliefert. Wenn es sich um eine sehr grosse Webseite mit mehr als 50.000 URLs handelt, werden nicht nur mehrere Sitemaps, sondern auch ein Sitemap-Index benötigt.

 

Wie animiert man Google zum Auffinden einer XML-Sitemap?

Nach dem Erstellen der XML-Datei oder -Dateien kann die Sitemap in die Google Webmaster Tools hochgeladen werden. Damit wird die Indexierung gestartet. Der Webmaster sieht so auch gleich, den Anstieg der indizierten Seiten und kann größere Rückgänge sofort erkennen. Zu berücksichtigen bleibt, dass jede Suchmaschine nach dem Auffinden einer Webseite im Internet zunächst die Datei robots.txt überprüfen. Soll die XML-Sitemap leicht gefunden werden, so sollte die URL der Sitemap in dieser Datei ebenfalls hinterlegt sein.

 

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Bildnachweis: Gerd Altmann auf Pixabay



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