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SpeedIT Solutions startet ShieldCache und Container-Hosting – Web Application Firewall, HTTP-Cache und rootless Container aus Deutschland

Isernhagen bei Hannover, Oktober 2026
SpeedIT Solutions, seit 2009 am Markt und mit eigener Infrastruktur im Rechenzentrum Frankfurt am Main, baut sein Angebot in zwei Richtungen aus. Mit ShieldCache bietet das Unternehmen erstmals eine selbst entwickelte Sicherheits- und Caching-Schicht an, die vor jede Website geschaltet werden kann – auch vor Websites, die bei anderen Hostern liegen. Mit dem Container-Hosting erhalten Entwickler, Agenturen und kleine Teams eine Plattform, auf der sie Container aus offiziellen Images betreiben, ohne selbst einen Server zu administrieren.

Beide Produkte folgen demselben Grundsatz, der SpeedIT seit Jahren prägt: Betrieb ausschließlich in Deutschland, Hohe Datenschutzansprüche, Support inklusive und ein persönlicher Ansprechpartner. Entwicklung, Betrieb und Support kommen aus einer Hand – statt auf große US-Cloud-Anbieter zu setzen, betreibt SpeedIT Solutions die Plattformen auf eigener Hardware.

Autor: SpeedIT Solutions   | 10.10.2026
Kurz & Knapp
  • ShieldCache ist ein Reverse-Proxy mit Web Application Firewall (OWASP Core Rule Set), HTTP-Cache, Rate-Limits mit Captcha-Prüfung, IP-/Länder-/ASN-Filtern und Zugriffsschutz. Die Website bleibt beim bisherigen Hoster, nur der DNS-Eintrag wird umgestellt.
  • Container-Hosting stellt RAM, vCPU und NVMe-Speicher für eigene Container auf Basis von rootless Podman bereit. Images werden vor dem Start mit Trivy geprüft, Volumes nächtlich mit ClamAV gescannt. Web-Adressen mit SSL, eigene Netze und eine Firewall in beide Richtungen sind inklusive
  • Gemeinsamer Nenner: Server in Deutschland, Hoher Datenschutz, Bedienung vollständig im SpeedIT-Kundenbereich, Support und persönlicher Ansprechpartner inklusive, 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung.
  • Zielgruppen: ShieldCache richtet sich an Betreiber von WordPress-, WooCommerce-, Shopware- und Laravel-Projekten sowie an Agenturen, die Kundenwebsites absichern wollen. Container-Hosting adressiert Entwickler und Teams, die Anwendungen wie WordPress, n8n, Grafana, Uptime Kuma oder eigene Node.js-/Python-Dienste ohne eigenen Server betreiben möchten.

ShieldCache: Firewall und Cache vor der Website – das Hosting bleibt, wo es ist

ShieldCache setzt an einem Punkt an, den viele Website-Betreiber kennen: Die Seite läuft stabil beim bisherigen Hoster, aber es fehlt eine Web Application Firewall, ein Schutz gegen Brute-Force-Angriffe auf Login-Seiten oder ein Cache, der den Server bei Lastspitzen entlastet. Bislang bedeutete das oft einen Umzug oder den Griff zu einem internationalen Cloud-Dienst. ShieldCache geht einen anderen Weg: Die Domain zeigt per CNAME- oder A-/AAAA-Eintrag auf die Proxy-Server von SpeedIT in Deutschland. Dort wird jede Anfrage geprüft und – wenn möglich – direkt aus dem Cache beantwortet. Saubere Anfragen erreichen den Ursprungsserver.

Mehrschichtiger Schutz. Jede Anfrage durchläuft fünf Stationen: TLS-Terminierung mit HTTP/1.1, HTTP/2 oder HTTP/3 (QUIC), globale Sperrlisten mit bekannten Abuse-IPs auf Netzwerkebene, Zugriffsregeln (Rate-Limits je Pfad, IP-, Länder- und ASN-Filter, Passwort- und IP-Schutz für ganze Seiten oder einzelne Ordner), die Web Application Firewall nach OWASP Core Rule Set und schließlich der HTTP-Cache. Die WAF deckt 13 Angriffskategorien ab – darunter SQL-Injection, Cross-Site-Scripting, LFI/RFI, Befehlsausführung und Request-Smuggling – die sich einzeln schalten lassen. Für WordPress, WooCommerce, Shopware und Laravel liegen fertige Profile bei, die bekannte Fehlalarme vermeiden.

Erkennen-Modus statt Fehlalarme. Neue Seiten starten im Erkennen-Modus: Die Firewall protokolliert Treffer, blockiert aber noch nichts. Betreiber sehen im WAF-Protokoll, ob legitime Zugriffe – etwa ein Formular oder eine Schnittstelle – Regeln auslösen, und legen Ausnahmen je Pfad an. Erst danach wechseln sie per Klick auf Blockieren. Statt harter Sperren kann bei Rate-Limits, Länder-/ASN-Filtern und leichten WAF-Treffern eine Captcha-Prüfung erscheinen; sie läuft über CaptchaCore, den DSGVO-konformen Captcha-Dienst aus dem eigenen Haus.

Cache nach eigenen Regeln. Der HTTP-Cache speichert auf Wunsch auch HTML mit eigener Laufzeit, beachtet oder übersteuert die Cache-Vorgaben des Ursprungsservers und umgeht den Cache bei Cookies wie Anmeldung oder Warenkorb. Vorlagen für WordPress, WooCommerce, Shopware 6, Joomla und statische Websites tragen übliche Pfade und Parameter ein. Antwortet der Ursprungsserver nicht, liefert ShieldCache bereits gecachte Inhalte weiter aus. Bis zu vier weitere Ursprünge lassen sich für Lastverteilung oder Ausfallsicherheit hinterlegen, inklusive Gesundheitsprüfung.

Datenschutz eingebaut. Die Statistik kommt ohne IP-Adressen aus; im Protokoll werden IP-Adressen nach 7 Tagen gekürzt und nach 30 Tagen gelöscht. Länder- und Netzzuordnung erfolgt über eine lokale Datenbank, die IP-Adresse verlässt den Proxy dafür nicht. Jede abgewiesene Anfrage erhält eine Fehlerseite mit Referenz, die sich im Kundenbereich nachschlagen lässt. Einstellungen werden im Entwurf gesammelt, per Klick übernommen und versioniert – frühere Fassungen lassen sich jederzeit zurückholen.

Tarife. Firewall, Cache, Zugriffsregeln, Captcha-Prüfung und Statistiken sind in jedem Tarif enthalten. Die drei Tarife Starter, Professional und Enterprise unterscheiden sich in der Zahl der geschützten Websites, im monatlichen Anfragekontingent und in der Zahl der Rate-Limit-Pfade; weitere Websites und zusätzliche Pfade lassen sich hinzubuchen. Enterprise enthält zusätzlich eigene Zertifikate sowie frei gestaltbare Fehler-, Wartungs- und Prüfseiten mit Logo, Farbe und eigenem Text. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an, ShieldCache ist monatlich kündbar. Wer die Einrichtung nicht selbst übernehmen möchte, bucht optional die Express-Einrichtung durch das SpeedIT-Team.

Container-Hosting: Rootless Podman ohne Kommandozeile

Mit dem Container-Hosting schließt SpeedIT die Lücke zwischen klassischem Webhosting und einem eigenen Cloud Server. Kunden buchen Ressourcen – Arbeitsspeicher, vCPU und NVMe-Speicher – und betreiben darin Container aus einem Katalog offizieller Images von Docker Hub und ghcr.io. Weitere Images, etwa aus einer eigenen Harbor- oder GitLab-Registry, gibt SpeedIT nach Prüfung für das jeweilige Konto frei. Server, Betriebssystem, Firewall und Zertifikate übernimmt der Anbieter; die Software in den Containern betreibt der Kunde.

Vier Schritte bis zum laufenden Dienst. Nach der Tarifwahl wird das Projekt automatisch eingerichtet. Anschließend wählt der Kunde ein Image aus dem Katalog oder per Adresse; eine docker-compose-Datei aus dem Repository oder eigener Upload füllt Variablen, Ports, Volumes und Startbefehl als Vorlage aus – Passwörter werden dabei nie mit Beispielwerten übernommen. Im dritten Schritt erhält der Container eine Web-Adresse mit SSL, eine eigene Domain mit automatischem Zertifikat oder einen eigenen TCP-/UDP-Port. Betrieb, Logs, Statistiken, Snapshots und Backups laufen danach vollständig im Kundenbereich.

Sicher getrennt. Jedes Projekt läuft als rootless Podman unter einem eigenen Linux-Benutzer mit festen Grenzen für RAM, CPU, Speicher und Prozesse sowie eigenem ZFS-Speicher mit Kontingent. Jede Image-Version wird vor dem Start mit Trivy auf bekannte Schwachstellen geprüft; kritische Funde mit verfügbarer Korrektur blockieren den Start. Volumes werden jede Nacht mit ClamAV und Suchmustern für PHP-Hintertüren gescannt – Funde werden gemeldet, nicht automatisch gesperrt. Eine Firewall regelt ein- und ausgehenden Verkehr, Versand über Port 25 ist gesperrt, der Kundenbereich ist per Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt.

Eigene und interne Netze. Container im selben Netz erreichen sich über ihren Namen. Interne Netze haben keinen Weg ins Internet – ein typischer Aufbau ist WordPress öffentlich mit SSL, die MariaDB-Datenbank daneben in einem internen Netz. Die Übersicht im Kundenbereich zeigt, was von außen erreichbar ist und welche Container miteinander sprechen.

Betrieb und Datensicherung. Snapshots halten den Stand der Volumes direkt auf dem Server fest – automatisch täglich, alle 6 Stunden oder stündlich – und lassen sich in Sekunden zurückspielen. Die Backup-Option sichert das Projekt jede Nacht verschlüsselt in einem getrennten Rechenzentrum. Ein Dateibrowser öffnet jedes Volume im Browser, Logs lassen sich filtern und per Klick für den Support kopieren. Läuft etwas nicht, zeigt der Kundenbereich konkrete Lösungsschritte und empfiehlt geprüfte Image-Versionen. Benachrichtigungen je Projekt melden Ausfälle, Anwendungsfehler, knappe Ressourcen oder fehlende Backups per Mail – mit Entwarnung.

Einsatzbeispiele. WordPress mit eigener Datenbank, Automatisierung mit n8n, Monitoring mit Uptime Kuma, Dashboards mit Grafana, interne Wikis und Verwaltungswerkzeuge, Datenbanken und Caches wie PostgreSQL, MariaDB oder Valkey, eigene Node.js- oder Python-Anwendungen sowie Test- und Staging-Umgebungen.

Tarife. Alle Tarife enthalten Katalog, Web-Adressen mit SSL, eigene Netze und Firewall. Die drei Größen reichen von Container S mit 1 GB RAM, 1 vCPU und 20 GB NVMe-Speicher für bis zu 5 Container über Container M (4 GB RAM, 2 vCPU, 60 GB, bis zu 15 Container) bis Container L mit 12 GB RAM, 4 vCPU und 200 GB NVMe-Speicher für bis zu 40 Container. RAM, CPU, Speicher, Backups, Snapshot-Plätze, Konsole und Monitoring lassen sich jederzeit hinzubuchen, ein Tarifwechsel ist jederzeit möglich.

Einordnung

Mit beiden Produkten reagiert SpeedIT auf eine Nachfrage, die der Anbieter nach eigenen Angaben vor allem bei Agenturen und kleineren Unternehmen beobachtet: Sicherheit und Performance sollen nicht länger an einen Hosterwechsel oder an außereuropäische Cloud-Dienste gekoppelt sein, und moderne Container-Workloads sollen ohne eigenen Server-Betrieb und ohne Kommandozeile möglich sein. ShieldCache lässt sich dabei mit jedem Hosting kombinieren – auch mit dem neuen Container-Hosting selbst.

Über SpeedIT Solutions

SpeedIT Solutions UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Isernhagen bei Hannover ist seit 2009 als Hosting- und Cloud-Anbieter tätig und betreibt eigene Infrastruktur im Rechenzentrum Frankfurt am Main. Das Portfolio umfasst NVMe-Webhosting, Managed Cloud Server, Container-Hosting, Cloud Storage (ClusterSpace), E-Mail-Sicherheit (SpamGate), CDN und mit ShieldCache und CaptchaCore selbst entwickelte Sicherheitslösungen. SpeedIT ist Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit, Mitglied im Händlerbund und HOSTtest-Premium-Partner.

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