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Interview mit Netnodes Ltd. & Co KG
Alles über so genannte Virtuelle Server im exklusiv Interview
 

Informationen: Da in den vergangenen Jahren so genannte virtuelle Server immer beliebter wurden, wollten wir genau wissen, was VServer sind und wo die Vor sowie Nachteile zu normalen Servern liegen. Mir stand Herr Felix Preuß, von der FA netcup.de Preuß & Werner GbR Rede und Antwort.

ht: Könnten Sie den Lesern kurz erklären wofür das „v“ bei VServer steht?

net:
Das v bei vServer steht für virtuell, das bedeutet, dass es kein
physischer Server ist sondern ein rein virtueller Server der dessen
komplette Laufzeitumgebung virtuell auf einem Wirtsystem abgebildet
wird.

ht:
Wie „entsteht“ ein so genannter VServer, welche Software läuft
darauf?


net:
Häufig findet man vServer welche mit Hilfe der Software Virtuozzo
von SW-Soft relativ einfach erstellt werden können. Dies ist jedoch
kein Muss, denn es gibt noch viele andere virtualisierungs Projekte
im Internet, z.B linux vServer (http://www.linux-vserver.org) und mit
dem Kontrollpanel OpenVCP (http://www.openvcp.org) können vServer
ebensoleicht erstellt und gewartet werden.


ht: Manche Anbieter werben mit sehr hohen Leistungen z.B. 256 MB Ram
Arbeitsspeicher garantiert, 512 MB dynamisch, 200 %
Prozessorgeschwindigkeit etc.- was heißt dieses?


net: Garantierter Arbeitsspeicher: diesen Anteil an RAM bekommt der
vServer sicher zugewiesen
dynamischer Arbeitsspeicher: dieser Arbeitsspeicher teilen sich alle
vServer eines Wirtsystems
Prozessorgeschwindigkeit: bei einem vServer teilen sich alle vServer
auf einem Wirtsystems die CPU's des Wirtsystems, diese Leistung muss
nun unter den vServern aufgeteilt werden. Hierbei können vServer
gegenüber anderen bevorzugt werden (100% ist mehr als 50%) d.h.
letztendlich, dass ein vServer mit hoher prozentualer Prozessorleitung
gegenüber einem vServer mit prozentual geringerer Prozessorleistung
bei der Prozess Abarbeitung bevorzugt wird.
Beim RAM muss man aber zuerst überprüfen ob die 512 MB
Arbeitsspeicher auch wirklicher RAM ist oder getrickst wird, indem
man die SWAP Partition (Auslagerungsdatei unter Windows) hinzuzählt.


ht:
Was sind die primären Vorteile gegenüber dedizierten Servern?

net: Virtuellen Server ermöglichen eine optimale Ausnutzung der
Hardwareressourcen. Wenn weniger Hardwareleistung benötigt wird kann
mit einem vServer genau das geboten werden was der Kunde an Leistung
braucht. Das spart Geld ohne die Freiheiten eines eigenen Servers
aufgeben zu müssen.



ht: Sie bieten Ihren Kunden eine Innovation im Gegensatz zu Ihren
Konkurrenten an, welche ist diese?


net:
Wir setzen auf openvcp was es uns ermöglicht besser auf Kundenwünsche
einzugehen. Unser optionaler Managmentdienst bei vServern ist für
unsere Kunden eine günstige alternative zwischen Webhostingpaket und
eigenem Server. Der Kunde muss sich wie bei einem Webhostingpaket
nicht um das Managment der Serversoftware kümmern und kann sich
dennoch eigene Wünsche wie Teamspeak oder spezielle Anpassungen an
Serversoftware realisieren lassen.



ht: Was sind die Vorteile gegenüber dem Konzept Ihrer Mitbewerber?

net:
Wir setzen auf Ehrlichkeit und keine überfüllten Server. Wir
garantieren unseren Kunden den RAM, der ausgeschrieben ist und
versuchen trotz günstigen Preisen möglichst individuell auf
Kundenwünsche einzugehen.

ht: Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Zeit und wünsche Ihnen viel Erfolg im Jahr 2007!

net: Ich danke ebenfalls für das Interview.

 



 

 

Mehr Informationen:


Url: www.netcup.de


Interview verfasst:

Marco Keul am 02.02.2007